Frauenquote - © iStock/piranka

Gleichberechtigung: "Ich bin ein Opfer der Frauenquote!"

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Eine Universitätsprofessorin muss in unzähligen Kommissionen sitzen, damit die Quote erfüllt ist. Für ihre wissenschaftliche Arbeit bleibt da wenig Zeit. Kann das das Ziel sein? Eine Polemik auf Basis eigener Erfahrungen.

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Eine Universitätsprofessorin muss in unzähligen Kommissionen sitzen, damit die Quote erfüllt ist. Für ihre wissenschaftliche Arbeit bleibt da wenig Zeit. Kann das das Ziel sein? Eine Polemik auf Basis eigener Erfahrungen.

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Ich bin ein Opfer der Frauenquote. Ich bin mir nicht mehr sicher, in wievielen Kommissionen ich „aufgrund meines Frau-Seins“ gelandet bin. Bei der sechsten habe ich aufgehört zu zählen. Ich verlasse mich auf die vielen freundlichen Menschen in der Administration meiner Universität, die mich an die Sitzung der nächsten Kommission erinnern. Anstatt meinen Rektor mit bahnbrechenden Drittmittelprojekten zu erfreuen oder an einem exzellenten Artikel über die Frauenquote zu arbeiten, erfülle ich sie nun brav. Meine Arbeit ist dennoch Output-orientiert: In einer besonders spannenden Sitzung hatte ich nämlich gegen 19 Uhr eine Erleuchtung, wie ich der Frauenquote entkommen kann.

Hier meine bahnbrechenden Vorschläge...

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