Heldin

"Heroes": Ein Buch über Heldinnen und Helden

1945 1960 1980 2000 2020

David Bowies Song „Heroes“ hat Peter Pilz und Susanna Wieseneder vom Hospizverein Steiermark sowie Styria-Vorstandsvorsitzenden Markus Mair zu einer Essay-Sammlung inspiriert. 21 Autorinnen und Autoren erzählen darin die Geschichten ihrer persönlichen Mutmacher(innen).

1945 1960 1980 2000 2020

David Bowies Song „Heroes“ hat Peter Pilz und Susanna Wieseneder vom Hospizverein Steiermark sowie Styria-Vorstandsvorsitzenden Markus Mair zu einer Essay-Sammlung inspiriert. 21 Autorinnen und Autoren erzählen darin die Geschichten ihrer persönlichen Mutmacher(innen).

Was verbindet Friedensnobelpreisträgerin Wangari Muta Maathai, Schwergewichtsboxer Mike Tyson und Sänger Herbert Grönemeyer? Was haben die verstorbene US-Supreme-Court-Richterin Ruth Bader Ginsburg und der Grazer Sozialaktivist Harry Krenn gemein?

Sie alle zählen zu den persönlichen Heldinnen und Helden, denen im Buch „Heroes. Was wir von unseren Heldinnen und Helden lernen können“ ein Kapitel gewidmet ist. Geschrieben von namhaften Persönlichkeiten aus Medien, Wissenschaft und Kultur. Schauspieler Cornelius Obonya beispielsweise schreibt über seine 31-jährige Freundschaft zu Ari Rath. „Ari ist mein Held. So einfach kann ich das sagen.“ Weil er ihn lehrte, hinzuhören, nicht aufzugeben, nicht zurückzustecken, zu erfragen, zu fordern – von sich selbst und anderen.

Arnold Mettnitzer, der letzte Schüler Erwin Ringels, gewährt persönliche Einblicke in seine Beziehung zum „Psychiater der Nation“ und erinnert sich an die erste Begegnung mit seinem Lehrer: „Eine Sternstunde und ein Wendepunkt, die entscheidende Wegkreuzung zur Mitte meines Lebens.“

Auch FURCHE-Chefredakteurin Doris Helmberger-Fleckl widmet ihren Text einem ihrer Lehrmeister: dem Vater des Tango Argentino in Graz, Klaus Johns, der sie einst kurze Zeit unterrichtet und dabei ermutigt hat, eine Lebensentscheidung zu treffen.

Was verbindet Friedensnobelpreisträgerin Wangari Muta Maathai, Schwergewichtsboxer Mike Tyson und Sänger Herbert Grönemeyer? Was haben die verstorbene US-Supreme-Court-Richterin Ruth Bader Ginsburg und der Grazer Sozialaktivist Harry Krenn gemein?

Sie alle zählen zu den persönlichen Heldinnen und Helden, denen im Buch „Heroes. Was wir von unseren Heldinnen und Helden lernen können“ ein Kapitel gewidmet ist. Geschrieben von namhaften Persönlichkeiten aus Medien, Wissenschaft und Kultur. Schauspieler Cornelius Obonya beispielsweise schreibt über seine 31-jährige Freundschaft zu Ari Rath. „Ari ist mein Held. So einfach kann ich das sagen.“ Weil er ihn lehrte, hinzuhören, nicht aufzugeben, nicht zurückzustecken, zu erfragen, zu fordern – von sich selbst und anderen.

Arnold Mettnitzer, der letzte Schüler Erwin Ringels, gewährt persönliche Einblicke in seine Beziehung zum „Psychiater der Nation“ und erinnert sich an die erste Begegnung mit seinem Lehrer: „Eine Sternstunde und ein Wendepunkt, die entscheidende Wegkreuzung zur Mitte meines Lebens.“

Auch FURCHE-Chefredakteurin Doris Helmberger-Fleckl widmet ihren Text einem ihrer Lehrmeister: dem Vater des Tango Argentino in Graz, Klaus Johns, der sie einst kurze Zeit unterrichtet und dabei ermutigt hat, eine Lebensentscheidung zu treffen.

Navigator

Liebe Leserin, lieber Leser,

diesen Text stellen wir Ihnen kostenlos zur Verfügung. ImFURCHE‐Navigatorfinden Sie tausende Artikel zu mehreren Jahrzehnten Zeitgeschichte. Neugierig? Am schnellsten kommen Siehier zu Ihrem Abo– gratis oder gerne auch bezahlt.
Herzlichen Dank, Ihre Doris Helmberger‐Fleckl (Chefredakteurin)

Liebe Leserin, lieber Leser,

diesen Text stellen wir Ihnen kostenlos zur Verfügung. ImFURCHE‐Navigatorfinden Sie tausende Artikel zu mehreren Jahrzehnten Zeitgeschichte. Neugierig? Am schnellsten kommen Siehier zu Ihrem Abo– gratis oder gerne auch bezahlt.
Herzlichen Dank, Ihre Doris Helmberger‐Fleckl (Chefredakteurin)

Schriftstellerin Valerie Fritsch und Kleine Zeitung-Chefredakteur Hubert Patterer wiederum erklären Familienmitglieder zu ihren persönlichen Helden. Fritsch schreibt über ihre Schwiegermutter, „die sich gegen die vereinnahmende Begrifflichkeit empört gewehrt hätte“.

Als Krebspatientin habe die Obersteirerin darauf bestanden, immer Mensch statt Kranke zu sein, bis zuletzt habe sie unaufgeregt die Krone der Würde getragen. Heldisch am Leben festgehalten habe sich Patterers Vater, den die Pandemie in eine doppelte Isolation gestoßen habe. Deshalb hadern oder gar das Leben verfluchen? Der Vater befindet: „Das Leben ist kompliziert, aber ziemlich großartig.“

Ja, um Heldinnen oder Helden zu erkennen, braucht es nicht immer hochdramatisierte Erzählungen, einen besiegten Feind oder die Superkraft. „Vielleicht müssen wir alle nur einmal genauer hinschauen, hinhören und hinfühlen, unsere Sinne schärfen für die modernen Heldinnen und Helden neben uns“, befindet Markus Mair, Vorstandsvorsitzender der Styria Media Group.

Auch die Klimaaktivistin Marlene Seidl widmet ihren Text den „Alltagheldinnen und Alltagshelden“ – dem Nachbarn, der Klavierlehrerin, der eigenen Mutter – und schenkt ihnen so die Aufmerksamkeit, die sie auch verdienen. Unter dem Titel „Andreas Hofer – Held und Taliban“ skizziert Presse-Chefredakteur Rainer Nowak in seinem Essay das ambivalente Verhältnis, das er zum als Tiroler Nationalhelden hochstilisierten Partisanen hat. Superkräfte, auch im Alltag Heldinnen und Helden haben Mut, verfügen oft über Superkräfte, bewegen sich mit außergewöhnlichen Mitteln fort und verwenden immer die neueste Technik, lösen Probleme für andere und sind oft Einzelkämpfer(innen), schlussfolgert schließlich die ehemalige steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic, die sich bei ihrer Beschreibung an der Ordensschwester Hildegard Teuschl orientiert.

Heldinnen und Helden haben Mut, verfügen oft über Superkräfte, bewegen sich mit außergewöhnlichen Mitteln fort und verwenden immer die neueste Technik, lösen Probleme für andere und sind oft Einzelkämpfer(innen).

Heldinnen und Helden haben Mut, verfügen oft über Superkräfte, bewegen sich mit außergewöhnlichen Mitteln fort und verwenden immer die neueste Technik, lösen Probleme für andere und sind oft Einzelkämpfer(innen), schlussfolgert schließlich die ehemalige steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic, die sich bei ihrer Beschreibung an der Ordensschwester Hildegard Teuschl orientiert.

„Heroes“ vereint insofern Geschichten über Heldinnen und Helden, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mal witzig, mal nachdenklich – aber immer inspirierend. Auch Autor(inn) en wie Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner, Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz, Journalistin Mathilde Schwabeneder-Hain und Psychotherapeut Michael Lehofer lassen ihre Hero(inn)en hochleben.

Mit dem Kauf des Buches kann man übrigens selbst ein kleines Stückchen Heldengeschichte schreiben: Ein Teil des Verkaufserlöses kommt nämlich dem „Dachverband Hospiz Österreich“ zugute. Den engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen im Hospizbereich, die auch in der Pandemie unter oft schwierigen Bedingungen Großartiges geleistet haben, ist das Buch gewidmet.

Der vorliegende Beitrag erschien unter dem Titel "Heroisch - und persönlich" in FURCHE Nr. 47/2021.

Heroes
„Heroes“

Was wir von unseren Heldinnen und Helden lernen können

Hg. von Peter Pilz, Susanna Wieseneder, Markus Mair

Molden 2021,

208 S., geb.,

€ 24,–

FURCHE-Navigator Vorschau