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Gesellschaft

Party trotz(t) Terror

1945 1960 1980 2000 2020
1945 1960 1980 2000 2020

Die Anschläge auf Londoner Nachtclubs zielen auf die Freizügigkeit des Westens. Die gehört ebenso geschützt wie alle anderen Freiheitsrechte. Großbritanniens Prinzen hatten am Samstag zum Gedenkkonzert für ihre vor zehn Jahren verstorbene Mutter geladen, und Tausende stürmten das Wembley-Stadion -trotz der Terroranschläge, die London erschütterten, trotz der Warnungen, Großveranstaltungen zu meiden. "Wenn wir heute an Lady Diana denken, dann ist das keine Geschichtsstunde", sagte ein Moderator beim Konzert, "das ist eine Party!" - und die Prinzen auf den Rängen lachten und die Massen applaudierten. [...]

"Sex, Drugs and Rock 'n'Roll", daran macht der Djihad-Terror das Übel des Westens fest und liegt damit, so wie "unsrige" Spaßbremser, völlig daneben: Nicht Spaß generell ist das Übel, am Spaß auf Kosten anderer -im Privaten wie im Öffentlichen, beim Einzelnen wie beim Staat -krankt westliche und restliche Welt. [...]

"Hier geht es um alles, was unsere Mutter in ihrem Leben liebte", sagte einer der englischen Prinzen, "ihre Musik, ihre Tänze, ihre Wohltätigkeit, ihre Familie und ihre Freunde." Besser lässt sich das Schöne am westlichen Lebensstil nicht zusammenfassen - das muss dem Terror trotzen; und denen, die diese Party wegbomben wollen, sei gesagt: Sie treffen Unschuldige, sie machen sich schuldig!

Nr. 27 /5. Juli 2007

Die Anschläge auf Londoner Nachtclubs zielen auf die Freizügigkeit des Westens. Die gehört ebenso geschützt wie alle anderen Freiheitsrechte. Großbritanniens Prinzen hatten am Samstag zum Gedenkkonzert für ihre vor zehn Jahren verstorbene Mutter geladen, und Tausende stürmten das Wembley-Stadion -trotz der Terroranschläge, die London erschütterten, trotz der Warnungen, Großveranstaltungen zu meiden. "Wenn wir heute an Lady Diana denken, dann ist das keine Geschichtsstunde", sagte ein Moderator beim Konzert, "das ist eine Party!" - und die Prinzen auf den Rängen lachten und die Massen applaudierten. [...]

"Sex, Drugs and Rock 'n'Roll", daran macht der Djihad-Terror das Übel des Westens fest und liegt damit, so wie "unsrige" Spaßbremser, völlig daneben: Nicht Spaß generell ist das Übel, am Spaß auf Kosten anderer -im Privaten wie im Öffentlichen, beim Einzelnen wie beim Staat -krankt westliche und restliche Welt. [...]

"Hier geht es um alles, was unsere Mutter in ihrem Leben liebte", sagte einer der englischen Prinzen, "ihre Musik, ihre Tänze, ihre Wohltätigkeit, ihre Familie und ihre Freunde." Besser lässt sich das Schöne am westlichen Lebensstil nicht zusammenfassen - das muss dem Terror trotzen; und denen, die diese Party wegbomben wollen, sei gesagt: Sie treffen Unschuldige, sie machen sich schuldig!

Nr. 27 /5. Juli 2007