"Strache wird sicher nicht regieren"

1945 1960 1980 2000 2020

Wien wählt. Wie die Flüchtlingskrise den Wahlkampf beeinflusst und welche Themen künftig wirklich relevant sind, diskutieren drei (genaue) Kenner der Stadtpolitik: Erhard Busek, Rudolf Edlinger und Christoph Chorherr.

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Wien wählt. Wie die Flüchtlingskrise den Wahlkampf beeinflusst und welche Themen künftig wirklich relevant sind, diskutieren drei (genaue) Kenner der Stadtpolitik: Erhard Busek, Rudolf Edlinger und Christoph Chorherr.

Wird die rot-grüne Stadtregierung für ihre Politik abgestraft werden? Welche Maßnahmen braucht die Stadt in den nächsten Jahren? Erhard Busek, Christoph Chorherr und Rudolf Edlinger im FURCHE-Gespräch.

DIE FURCHE: Sehen Sie das Duell um Wien gelassener, als es medial dargestellt wird?

Rudolf Edlinger: Manches sieht man schon weniger emotional, man ist nicht mehr so involviert in die tagespolitischen Auseinandersetzungen - wie kürzlich im Gemeinderat zwischen Gudenus (FPÖ) und Margulies (Grüne). Das ist ein gewisser Vorteil.

Christoph Chorherr: Mit 54 bin ich in dieser Runde ja geradezu ein Juveniler. Ich kann mich an viele Wahlen in Wien erinnern, die nach demselben Muster abgelaufen sind: Das Duell um Platz eins. Das einzige, was mich überrascht: Je primitiver, umso besser geht`s rein -jedes Mal wieder. Und wenn es anders kommt, ist man überrascht. Meine These ist, dass die SPÖ signifikant unterschätzt wird und sich selber unterschätzt.

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