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Gesellschaft

Verleugnen, abschirmen, verbergen

1945 1960 1980 2000 2020

Was sind das für Menschen, die Kinder mißbrauchen? Härtere Strafen wirken jedenfalls auf einen Täter in der Regel kaum abschreckend.

1945 1960 1980 2000 2020

Was sind das für Menschen, die Kinder mißbrauchen? Härtere Strafen wirken jedenfalls auf einen Täter in der Regel kaum abschreckend.

Nach entsetzlichen Fällen von sexuellem Mißbrauch und Kinderpornografie herrscht berechtigte Empörung in der Bevölkerung. Die Täter aber auch vorerst bloß verdächtige Personen werden in Medientribunalen zu ungeheuerlichen Monstern aufgeblasen. Die Palette der Meinungen über ihre "Behandlung" reicht von Therapieren, Kastrieren, Wegsperren bis hin zur Todesstrafe. In populistischer Vorwahl-Manier treibt der Obmann der Freiheitlichen Partei das Ganze auf die Spitze. Mit der Forderung nach öffentlicher Bloßstellung ruft er zu einer Menschenhatz auf und propagiert Nazimethoden als Rezept gegen Kinderschänder (siehe Seite 1).

So wichtig die Frage der Bestrafung sein mag und so verständlich auch das gesellschaftliche Bedürfnis nach Strafe und Schutz ist, es bleibt die Frage nach Motiven und psychischen Hintergründen: Was sind das für Menschen, die Kinder sexuell mißbrauchen? Was geht in einem "Kinderschänder" eigentlich vor?

Ich möchte aber voranstellen, daß es bei diesem Thema nicht - wie es Psychologen gerne unterstellt wird - darum geht, für grenzenloses Verständnis der Täter oder gar deren Schuldlosigkeit zu plädieren. Genausowenig kann es aber unter dem Druck der Emotionen, die durch das Martyrium betroffener Kinder ausgelöst werden, darum gehen, sich nun vorschnell und hastig in der Forderung nach immer noch drastischeren Strafmaßnahmen in jedem Fall von sexuellem Kindesmißbrauch zu überbieten. Im Sog der gegenwärtigen Aufregung sollte man auch nicht den Fehler machen, einen hochkriminellen Pädosadisten mit einem "normalen" Pädophilen gleichzusetzen!

Es geht mir hier mehr um den "alltäglich", häufig vorkommenden Kindesmißbrauch, also um jene soziale Randgruppe von Erwachsenen, Männern und (wesentlich seltener Frauen), die Kinder unsittlich begrapschen. Es geht um Väter, die sich an ihren Töchtern vergehen. Um Sextouristen, die im Schutz des fernen Auslandes die Befriedigung ihrer Lust mit Kindern suchen.

Der Verfasser verschiedener Publikationen zum Thema des sexuellen Kindesmißbrauchs und Mitarbeiter einer Berliner Beratungsstelle für mißbrauchte Kinder, Klaus-Jürgen Bruder, hat sich anhand vieler Einzelfälle mit der Täter-Psyche auseinandergesetzt: Wie er in seinen Untersuchungen feststellt, handelt es sich entgegen der landläufigen Meinung bei "typischen" Pädophilen um relativ ungefährliche Männer, die in ihrer Entwicklung vor der Pubertät steckengeblieben sind. Männer, die Kinder sexuell mißbrauchen, sind meist unsichere, schwache Persönlichkeiten, die sehr darum bemüht sind, ihre innere Bedürftigkeit nach außen hin durch eine Fassade der Stärke zu verdecken. Sie erfüllen die an sie gestellten Anforderungen an "Männlichkeit" nicht. Da sie es aber nicht schaffen, sich davon zu befreien, leiden sie unter ihrem permanent erlebten Defizit an Männlichkeit.

Wiederholungszwang Primär sind es gar nicht die sexuellen Wünsche, die im sexuellen Mißbrauch befriedigt werden sollen, sondern in erster Linie die Suche nach Zärtlichkeit, psychischer und körperlicher Nähe, nach Selbstbestätigung, Anerkennung und Macht. Dabei benutzt der irregeleitete Mann aber ein - wie Bruder es ausdrückt - "genitalsexuelles Gewand", weil dieses zu seinem Selbstbild von Männlichkeit gehört. Im sexuellen Kontakt mit dem Kind verfällt er einem Männlichkeitsbild, dem er sonst nicht entsprechen kann. Sexueller Mißbrauch ist aus dieser Sicht immer auch als Versuch der (Rück-) Gewinnung fehlender "Männlichkeit" zu verstehen.

Ein Erwachsener, der ein Kind für die Befriedigung seiner eigenen (nicht nur) sexuellen Bedürfnisse mißbraucht, tut das in der Regel in der Hoffnung, damit eigene psycho-sexuelle Probleme zu bewältigen. Häufig liegen die Ursachen dafür in Demütigungserfahrungen in der Kindheit. Der mißbrauchende Erwachsene wurde daran gehindert, eine eigenständige Entwicklung zu nehmen. Nun hindert er ein Kind an dessen eigenständiger Entwicklung, was als eine Art Wiederholungszwang zu deuten ist. Zentrales Merkmal der Persönlichkeit vieler Täter ist eine, das Selbstwertgefühl zerstörende Entwicklung, die ihnen nicht erlaubte zu lernen, eigene Bedürfnisse gegenüber anderen zu akzeptieren. Diese Menschen mußten sich klein machen und ihre Befriedigung hinter dem Rücken der anderen suchen. Sie gewöhnten sich daran, Befriedigungen in Heimlichkeit, unter Flucht vor der Öffentlichkeit, im Geheimen zu holen.

Im Mißbrauchsgeschehen nimmt das Geheimnis, in das der Täter das Opfer miteinbindet, eine entscheidende Stellung ein. Da die Folgen der Aufdeckung sowohl für Täter wie Opfer entsetzlich sind, ist das Kind gezwungen, an der Fassade der Abschirmung und Verbergung ständig mitzubauen. Aus psychologischer Sicht kommt es zu einer Anpassung an eine falsche Realität, an die Realität des Unerlaubten: Der Mißbrauchende sieht sich sehr häufig als der, der das Kind wirklich liebt, der einzige, der es versteht. Oder er sieht sich gar als der "gute Vater". Die - subjektive - Verleugnung der Tatsache des Mißbrauchs dient der Abwehr von Ängsten und Schuldgefühlen bei Täter und Kind. Verleugnung wird zu einem zentralen Mechanismus der psychischen Situation beider, während Aufdeckung mit Existenzängsten verbunden ist. In diesem Widerstand gegen die Auflösung des Systems der Verleugnung liegt ja auch eine der wesentlichen Schwierigkeiten therapheutischer Hilfe für den mißbrauchenden Erwachsenen begründet.

Notwendige Therapie Selbst wenn es gegenwärtig angesichts der abscheulichsten Fälle von Kindesmißbrauch nicht populär ist, so ist dennoch festzuhalten, daß Strafverfolgung allein nicht ausreichend ist, um den Mißbraucher von seinem Verhalten abzubringen. Bisherige Erfahrungen zeigen, daß Strafandrohung vielfach zur Verstärkung seines Sicherungs- und Verleugnungssystems führen. Strafandrohung erzeugt in der Regel in ihm weder ein nachträgliches Unrechtsbewußtsein noch den Wunsch, von seinem "Leiden" befreit zu werden. Auch verbaut Strafverfolgung allein dem Mißbrauchenden die Möglichkeit, Einsicht in sein Fehlverhalten zu gewinnen. Damit fehlt aber die Voraussetzung für die Übernahme der Verantwortung für das mißbräuchliche Tun. Wenn nicht therapeutische Reifungsschritte nachgeholt werden, bleibt der endgültige und dauerhafte Schutz des Kindes verwehrt.

Auf das verständliche gesellschaftliche Bedürfnis nach Strafe und Schutz allein zu setzen, ist zu kurzsichtig. Eine Behandlung der Täter ist - das ergibt sich aus groß angelegten Studien in den USA - unbedingt notwendig. Es zeigte sich, daß zwischen 30 und 80 Prozent der Männer rückfällig wurden, die sich keiner Behandlung unterzogen, aber nur 18 Prozent der therapierten. Und eine österreichische Studie mit Sexualattentätern in der Anstalt am Mittersteig ergab, daß nur 27 Prozent der behandelten gegenüber 47 Prozent der nicht behandelten Häftlinge rückfällig wurden. Gerade die psychotherapeutische Behandlung besonders "schwerer" Fälle zeigte die besten Ergebnisse.

Radikalmaßnahmen wie Kastration oder chirurgische Eingriffe im Gehirn - im Zuge der gegenwärtigen Diskussion gefordert - bieten geringe Erfolgschancen. Es ist nicht primär der sexuelle Trieb des Täters, der im Vordergrund steht, sondern es sind andere, aus seiner Psyche resultierende Motive wie fehlende Zuneigung oder Machtgelüste, die den Täter treiben. Die Rückfallquote kastrierter Männer ist höher als die therapeutisch behandelter. Bei aller Behandlung wird ein Restrisiko bleiben. Unter dem Eindruck des Martyriums der betroffenen Kinder ist dem Problem des sexuellen Kindesmißbrauchs aber mit einer "Rübe-ab"-Mentalität nicht wirkungsvoll zu begegnen.

Trotz hochgehender Emotionen müssen in Besonnenheit langfristige Strategien erarbeitet werden. Effektive Maßnahmen dürfen sich nicht nur primär am Straf- und Sühnegedanken orientieren. Sie müssen das Schuldbewußtsein wecken und die Bereitschaft, sich therapeutisch behandeln zu lassen.

Der Autor ist Psychologe u. Psychotherapeut inInnsbruck.

Nach entsetzlichen Fällen von sexuellem Mißbrauch und Kinderpornografie herrscht berechtigte Empörung in der Bevölkerung. Die Täter aber auch vorerst bloß verdächtige Personen werden in Medientribunalen zu ungeheuerlichen Monstern aufgeblasen. Die Palette der Meinungen über ihre "Behandlung" reicht von Therapieren, Kastrieren, Wegsperren bis hin zur Todesstrafe. In populistischer Vorwahl-Manier treibt der Obmann der Freiheitlichen Partei das Ganze auf die Spitze. Mit der Forderung nach öffentlicher Bloßstellung ruft er zu einer Menschenhatz auf und propagiert Nazimethoden als Rezept gegen Kinderschänder (siehe Seite 1).

So wichtig die Frage der Bestrafung sein mag und so verständlich auch das gesellschaftliche Bedürfnis nach Strafe und Schutz ist, es bleibt die Frage nach Motiven und psychischen Hintergründen: Was sind das für Menschen, die Kinder sexuell mißbrauchen? Was geht in einem "Kinderschänder" eigentlich vor?

Ich möchte aber voranstellen, daß es bei diesem Thema nicht - wie es Psychologen gerne unterstellt wird - darum geht, für grenzenloses Verständnis der Täter oder gar deren Schuldlosigkeit zu plädieren. Genausowenig kann es aber unter dem Druck der Emotionen, die durch das Martyrium betroffener Kinder ausgelöst werden, darum gehen, sich nun vorschnell und hastig in der Forderung nach immer noch drastischeren Strafmaßnahmen in jedem Fall von sexuellem Kindesmißbrauch zu überbieten. Im Sog der gegenwärtigen Aufregung sollte man auch nicht den Fehler machen, einen hochkriminellen Pädosadisten mit einem "normalen" Pädophilen gleichzusetzen!

Es geht mir hier mehr um den "alltäglich", häufig vorkommenden Kindesmißbrauch, also um jene soziale Randgruppe von Erwachsenen, Männern und (wesentlich seltener Frauen), die Kinder unsittlich begrapschen. Es geht um Väter, die sich an ihren Töchtern vergehen. Um Sextouristen, die im Schutz des fernen Auslandes die Befriedigung ihrer Lust mit Kindern suchen.

Der Verfasser verschiedener Publikationen zum Thema des sexuellen Kindesmißbrauchs und Mitarbeiter einer Berliner Beratungsstelle für mißbrauchte Kinder, Klaus-Jürgen Bruder, hat sich anhand vieler Einzelfälle mit der Täter-Psyche auseinandergesetzt: Wie er in seinen Untersuchungen feststellt, handelt es sich entgegen der landläufigen Meinung bei "typischen" Pädophilen um relativ ungefährliche Männer, die in ihrer Entwicklung vor der Pubertät steckengeblieben sind. Männer, die Kinder sexuell mißbrauchen, sind meist unsichere, schwache Persönlichkeiten, die sehr darum bemüht sind, ihre innere Bedürftigkeit nach außen hin durch eine Fassade der Stärke zu verdecken. Sie erfüllen die an sie gestellten Anforderungen an "Männlichkeit" nicht. Da sie es aber nicht schaffen, sich davon zu befreien, leiden sie unter ihrem permanent erlebten Defizit an Männlichkeit.

Wiederholungszwang Primär sind es gar nicht die sexuellen Wünsche, die im sexuellen Mißbrauch befriedigt werden sollen, sondern in erster Linie die Suche nach Zärtlichkeit, psychischer und körperlicher Nähe, nach Selbstbestätigung, Anerkennung und Macht. Dabei benutzt der irregeleitete Mann aber ein - wie Bruder es ausdrückt - "genitalsexuelles Gewand", weil dieses zu seinem Selbstbild von Männlichkeit gehört. Im sexuellen Kontakt mit dem Kind verfällt er einem Männlichkeitsbild, dem er sonst nicht entsprechen kann. Sexueller Mißbrauch ist aus dieser Sicht immer auch als Versuch der (Rück-) Gewinnung fehlender "Männlichkeit" zu verstehen.

Ein Erwachsener, der ein Kind für die Befriedigung seiner eigenen (nicht nur) sexuellen Bedürfnisse mißbraucht, tut das in der Regel in der Hoffnung, damit eigene psycho-sexuelle Probleme zu bewältigen. Häufig liegen die Ursachen dafür in Demütigungserfahrungen in der Kindheit. Der mißbrauchende Erwachsene wurde daran gehindert, eine eigenständige Entwicklung zu nehmen. Nun hindert er ein Kind an dessen eigenständiger Entwicklung, was als eine Art Wiederholungszwang zu deuten ist. Zentrales Merkmal der Persönlichkeit vieler Täter ist eine, das Selbstwertgefühl zerstörende Entwicklung, die ihnen nicht erlaubte zu lernen, eigene Bedürfnisse gegenüber anderen zu akzeptieren. Diese Menschen mußten sich klein machen und ihre Befriedigung hinter dem Rücken der anderen suchen. Sie gewöhnten sich daran, Befriedigungen in Heimlichkeit, unter Flucht vor der Öffentlichkeit, im Geheimen zu holen.

Im Mißbrauchsgeschehen nimmt das Geheimnis, in das der Täter das Opfer miteinbindet, eine entscheidende Stellung ein. Da die Folgen der Aufdeckung sowohl für Täter wie Opfer entsetzlich sind, ist das Kind gezwungen, an der Fassade der Abschirmung und Verbergung ständig mitzubauen. Aus psychologischer Sicht kommt es zu einer Anpassung an eine falsche Realität, an die Realität des Unerlaubten: Der Mißbrauchende sieht sich sehr häufig als der, der das Kind wirklich liebt, der einzige, der es versteht. Oder er sieht sich gar als der "gute Vater". Die - subjektive - Verleugnung der Tatsache des Mißbrauchs dient der Abwehr von Ängsten und Schuldgefühlen bei Täter und Kind. Verleugnung wird zu einem zentralen Mechanismus der psychischen Situation beider, während Aufdeckung mit Existenzängsten verbunden ist. In diesem Widerstand gegen die Auflösung des Systems der Verleugnung liegt ja auch eine der wesentlichen Schwierigkeiten therapheutischer Hilfe für den mißbrauchenden Erwachsenen begründet.

Notwendige Therapie Selbst wenn es gegenwärtig angesichts der abscheulichsten Fälle von Kindesmißbrauch nicht populär ist, so ist dennoch festzuhalten, daß Strafverfolgung allein nicht ausreichend ist, um den Mißbraucher von seinem Verhalten abzubringen. Bisherige Erfahrungen zeigen, daß Strafandrohung vielfach zur Verstärkung seines Sicherungs- und Verleugnungssystems führen. Strafandrohung erzeugt in der Regel in ihm weder ein nachträgliches Unrechtsbewußtsein noch den Wunsch, von seinem "Leiden" befreit zu werden. Auch verbaut Strafverfolgung allein dem Mißbrauchenden die Möglichkeit, Einsicht in sein Fehlverhalten zu gewinnen. Damit fehlt aber die Voraussetzung für die Übernahme der Verantwortung für das mißbräuchliche Tun. Wenn nicht therapeutische Reifungsschritte nachgeholt werden, bleibt der endgültige und dauerhafte Schutz des Kindes verwehrt.

Auf das verständliche gesellschaftliche Bedürfnis nach Strafe und Schutz allein zu setzen, ist zu kurzsichtig. Eine Behandlung der Täter ist - das ergibt sich aus groß angelegten Studien in den USA - unbedingt notwendig. Es zeigte sich, daß zwischen 30 und 80 Prozent der Männer rückfällig wurden, die sich keiner Behandlung unterzogen, aber nur 18 Prozent der therapierten. Und eine österreichische Studie mit Sexualattentätern in der Anstalt am Mittersteig ergab, daß nur 27 Prozent der behandelten gegenüber 47 Prozent der nicht behandelten Häftlinge rückfällig wurden. Gerade die psychotherapeutische Behandlung besonders "schwerer" Fälle zeigte die besten Ergebnisse.

Radikalmaßnahmen wie Kastration oder chirurgische Eingriffe im Gehirn - im Zuge der gegenwärtigen Diskussion gefordert - bieten geringe Erfolgschancen. Es ist nicht primär der sexuelle Trieb des Täters, der im Vordergrund steht, sondern es sind andere, aus seiner Psyche resultierende Motive wie fehlende Zuneigung oder Machtgelüste, die den Täter treiben. Die Rückfallquote kastrierter Männer ist höher als die therapeutisch behandelter. Bei aller Behandlung wird ein Restrisiko bleiben. Unter dem Eindruck des Martyriums der betroffenen Kinder ist dem Problem des sexuellen Kindesmißbrauchs aber mit einer "Rübe-ab"-Mentalität nicht wirkungsvoll zu begegnen.

Trotz hochgehender Emotionen müssen in Besonnenheit langfristige Strategien erarbeitet werden. Effektive Maßnahmen dürfen sich nicht nur primär am Straf- und Sühnegedanken orientieren. Sie müssen das Schuldbewußtsein wecken und die Bereitschaft, sich therapeutisch behandeln zu lassen.

Der Autor ist Psychologe u. Psychotherapeut inInnsbruck.