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"Basta ya - Es reicht!"

"Was nützt dem Stamm ein Mann, der des Abends nicht mehr weiß, was er am Morgen versprochen hat", heißt es in einem indianischen Sprichwort. Aufgrund schlechter Erfahrungen mit Versprechungen ihrer Regierungen fordern die 350 Millionen Ureinwohner in 70 Ländern eine UN-Deklaration, die das Recht indigener Völker auf Identität, Kultur, Sprache und Selbstbestimmung zum Inhalt hat. Gegen diese Deklaration gibt es aktuell heftigen Widerstand, das hindert die Ureinwohner nicht, ihren Erfolgsweg fortzusetzen - frei nach dem anderen Sprichwort: "Wenn dein Pferd tot ist, steig ab!" Redaktion: Wolfgang Machreich Die Urbevölkerungen Mittel-und Südamerikas haben die Jahrhunderte der Resignation überwunden.

Auch zu diesem Jahreswechsel war es wieder soweit: Mit Tänzen, Liedern und Diskussionen haben die Zapatisten im Süden Mexikos an den 13. Jahrestag ihres Aufstands erinnert. Die Zapatisten leiten ihren Namen von dem mexikanischen Revolutionär Emiliano Zapata (1879-1919) ab. Ihre Zapatistische Nationale Befreiungsarmee erhob sich am 1. Jänner 1994 gegen die Zentralregierung und besetzte mehrere Tage lang San Cristóbal de las Casas sowie andere Städte und Dörfer in Chiapas. Sie verlangten Selbstbestimmung für die indianischen Gemeinschaften in der Region und Maßnahmen gegen die Armut. Die Parole "Basta ya! - Es reicht!" - hat damals die Entschlossenheit der Urbevölkerung zum Ausdruck gebracht, den Jahrhunderten der Unterdrückung, Ausbeutung und Ausgrenzung ein Ende setzen zu wollen.

Doch war es nicht in erster Linie diese Rebellion gegen die Geschichte der Vergangenheit, die die historische Bedeutung des zapatistischen Aufstandes ausmacht, sondern das völlig neuartige gesellschaftliche Projekt, das die Tzotziles und Tzeltales, Choles und Tojolabales - hierzulande völlig unbekannte Völker aus dem Urwald von Chiapas - der Weltöffentlichkeit präsentierten: Eine breite basisdemokratische emanzipatorische Bewegung, die nicht die Macht im Staate erobern, auch keine institutionelle Beteiligung am Machtapparat erkämpfen, sondern völlig neue Spielregeln des gemeinschaftlichen Zusammenlebens, der regionalen Autonomie, der politischen Ethik durchsetzen will. Diese völlig neuartige Zielsetzung einer revolutionären und obendrein indigenen Befreiungsbewegung aus der so genannten Dritten Welt war für die Welle von Zustimmung und Sympathie ausschlaggebend, die dem zapatistischen Aufstand weltweit entgegenschlug.

Erster indigener Nobelpreis

Was mit der bewaffneten Erhebung der Zapatistinnen und Zapatisten seinen sichtbaren Ausdruck fand, war ein Jahrzehnt lang im "lakandonischen Urwald", in den dünn besiedelten Waldgebieten von Chiapas, vorbereitet worden.

Aber auch in anderen Regionen Lateinamerikas hatten sich bei den indigenen Bevölkerungen des Kontinents in diesen Jahren entscheidende Weichenstellungen für die zukünftige Entwicklung ergeben. Einmal durch neue fortschrittliche Verfassungen, die in Ländern wie Brasilien, Nicaragua und Kolumbien die Rechte der originären Völker signifikant verbesserten - auch wenn die juridische Umsetzung des neuen konstitutionellen Rahmens oft zu wünschen übrig lässt; zum anderen durch indigene Bewegungen, die durch die Kraft ihres Widerstandspotenzials, durch ihre solide Organisierung und ihre gewaltfreien Aktionen schrittweise Fortschritte in ihren existenziellen und juridischen Rahmenbedingungen erkämpfen konnten.

Die Verleihung des Friedensnobelpreises 1992 - zum 500. Jahrestag der so genannten "Entdeckung" Amerikas durch Kolumbus - an die guatemaltekische Maya-Aktivistin Rigoberta Menchú hat diesem indianischen Kampf gegen die jahrhundertealte Unterdrückung und für eine Anerkennung ihrer sozialen, territorialen und politischen Rechte internationale Akzeptanz sowie neuen Auftrieb verliehen.

Die Keimzellen des indigenen Widerstandes, die vielfach bereits in den Zeiten der diktatorischen Regime entstanden, trugen in der Periode der demokratischen Öffnung in den letzten zwanzig Jahren ihre Früchte: die schon erwähnten fortschrittlichen Verfassungen, die Anerkennung der indigenen Völker als politischer Akteur und die Mitwirkung an den entscheidenden politischen Entwicklungsprozessen in ihren Ländern. Ohne den jahrzehntelangen Kampf und die starke Mobilisierungskraft der indigenen Bevölkerung Ecuadors wäre zum Beispiel der Wahlsieg der Linken Ende November nicht möglich gewesen, genauso wenig wie Evo Morales ohne den Rückhalt der indianischen Organisationen als erster indigener Präsident Boliviens an die Staatsspitze gekommen wäre.

Erster indigener Präsident

Wir beschränken uns im Folgenden auf die Entwicklung in Kolumbien, wo die wesentlichen Bedingungen für eine Veränderung der Lebensumstände der indigenen Ethnien, in positiver sowie in negativer Hinsicht, parallel nebeneinander existieren.

In Kolumbien leben heute noch an die achtzig indianische Völker - etwa 600.000 bis 800.000 Menschen bei einer Gesamtbevölkerung von rund 45 Millionen. Nach den Wayúu, die auf der nordöstlichen Halbinsel Guajira leben, sind die vor allem im südlichen Departement Cauca lebenden Paez - die sich selbst lieber Nasa nennen -, mit knapp 120.000 Angehörigen die zweitstärkste Ethnie des Landes. Ein Volk mit einer alten widerständischen Tradition, das nie von den spanischen Eroberern unterworfen wurde.

Die wichtigste indianische Widerstandsbewegung Kolumbiens der Gegenwart ist der CRIC, der Regionale Indio-Rat des Cauca, der 1971 mit folgenden Zielen gegründet wurde: Rückeroberung der Reservate bis zu der Größe, wie sie in der Verfassung von 1890 definiert worden war; Abschaffung der Pachtzahlungen; Stärkung der indianischen "Cabildos" (Dorfräte); Wiederbelebung der eigenständischen Traditionen.

Aus dem CRIC entwickelte sich auch das "Projekt Nasa", das heute die führende indianische Alternative Kolumbiens darstellt. Dieser Kampf um verbriefte Rechte und eine eigenständische Entwicklung forderte einen hohen Blutzoll: Hunderte indigene Aktivisten und Zivilisten wurden von staatlichen Sicherheitskräften und von den Grundbesitzern angeheuerten Söldnern umgebracht.

Bruder - Lehrer - Priester

Wenn man sich in der am Hang der kolumbianischen Zentralkordilleren gelegenen Kleinstadt Toribío mit der indigenen Bevölkerung über ihre Situation und ihre Zukunftsperspektiven unterhält, kommt das Gespräch unweigerlich auf Álvaro Ulcué zu sprechen. Dieser einzige indianische Priester der katholischen Kirche Kolumbiens übernahm Ende der 1970er Jahre die Pfarre Toribío und setzte sich unermüdlich für die Rechte der einheimischen Bevölkerung ein (siehe Interview Seite 23).

Zeremonialstab-Widerstand

Eladio Julicué ist Koordinator der "Guardia Indígena" der Nasa, einer auf dem Prinzip der Gewaltlosigkeit aufgebauten, nur mit einem Zeremonialstab "bewaffneten" Widerstandsinitiative der Bevölkerung. Er folgte 1980 einem Aufruf von Padre Álvaro und meldete sich zur Pastoralarbeit. Eladio erinnert sich: "Der Padre hat oft von der Bedeutung des Bewusstwerdungsprozesses gesprochen. Dass wir Indios unsere alte Sprache wiederbeleben sollen und uns nicht ausbeuten lassen dürfen. Wir müssten endlich aufwachen, predigte Padre Alvaro unentwegt. Er ist von Hütte zu Hütte gegangen und hat überall Gruppen gegründet, um seine Anliegen zu verbreiten."

Doch diese Anliegen schufen dem Priester mächtige Feinde, denn er rief die Menschen auf, sich gegen das feudale Pachtsystem aufzulehnen und das ihnen rechtmäßig zustehende Land zurückzufordern. Eladio Julicué: "Wir wussten, dass das Leben des Priesters in Gefahr war, und haben ihm gesagt: ,Man will Sie umbringen.' Und er meinte: ,Ja, es wird mir nicht mehr viel Zeit bleiben. Ich werde alles schriftlich zusammenfassen, damit ihr später eine Grundlage für eure Arbeit habt.'"

Am 10. November 1984 wurde Padre Álvaro von staatlichen Sicherheitskräften im Auftrag eines Grundbesitzers erschossen.

Der heute 37-jährige Nasa Arquímedes Vitonás ist seit drei Jahren Bürgermeister von Toribío. Seine Arbeit wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet; die UNESCO hat ihn als "Meister der Weisheit" deklariert. Er hat von Padre Álvaro die Erstkommunion empfangen und wurde später zum entschiedendsten Verfechter und Vorkämpfer des Nasa-Projekts: "In dem Vierteljahrhundert, das seit den ersten Impulsen für dieses Projekt durch Álvaro Ulcué vergangen ist, haben wir meiner Meinung nach schon viel erreicht", sagt er, "wir haben unsere geistigen und territorialen Grenzen ausgeweitet. Zuerst dachten wir, dieses Projekt in drei Cabildos (indianische Territorialeinheit, etwa Bezirk, Anm.) durchzuführen, doch jetzt haben sich schon 15 Cabildos dem Projekt angeschlossen. Wir sind gerade dabei, es auf die hundert Cabildos unseres Departements auszuweiten." Der Bürgermeister ist ein visionärer Denker: "Unser Ziel ist die Einheit und Zusammenarbeit aller achtzig indigenen Ethnien des Landes. Und wir visieren nicht nur die Einheit der indianischen Bevölkerung an, sondern die aller benachteiligter Sektoren der kolumbianischen Gesellschaft. So ist das Einheits-Denken des Padre Álvaro, das ursprünglich lokal gedacht war, zu einem Konzept für die ganze Nation geworden."

Recht auf Rohstoffe verletzt

Vertreter indigener Völker klagen immer wieder über Probleme mit ihrem Territorium. Es bestehen heute in Kolumbien knapp 650 solcher Gebiete, die sich über eine Fläche von 310.000 Quadratkilometer erstrecken, das sind etwa 30 Prozent des kolumbianischen Staatsgebietes (dreieinhalbmal die Fläche von Österreich). Davon befinden sich aber zwei Drittel in der dünn oder gar nicht besiedelten Amazonasregion.

In diesen Zonen besitzt die indigene Bevölkerung eine weit gehende Selbstbestimmung, auch bezüglich der wirtschaftlichen Ausbeutung ihrer natürlichen Ressourcen. In der Praxis wird dieses Recht allerdings immer wieder verletzt. Zum Beispiel bei der Erdölförderung im Departement Putumayo, in der Grenzregion zu Ecuador.

In diesem Gebiet siedelte sich im Jahre 2002 die Petrotesting Colombia an, ein Konsortium von sechs kolumbianischen Firmen. Da dort aber auch die FARC-Guerilla "wirtschaftlich aktiv" ist, d.h. großflächig Drogen (Koka) von den Bauern anbauen lässt, kam es zu Kompetenzschwierigkeiten - und die Guerilla vertrieb das Unternehmen.

Ausbeutungskonzessionen

Dieses kehrte jedoch zurück, zusammen mit zwei ausländischen Gesellschaften, und erhielt von der Regierung eine Ausbeutungskonzession für 23 Jahre. Geschützt durch den kolumbianischen Staat, der ein eigenes Bataillon mit tausend Soldaten zum Schutz der Erdöl-Holding bereitstellte - wofür diese sich finanziell erkenntlich zeigt. Auf die rechtlich verpflichtende Konsultierung der einheimischen Bevölkerung wurde verzichtet; sie wurde bestenfalls über die bevorstehenden Ausbaupläne zur Erdölförderung informiert.

Nach dem ersten Bataillon wurde ein weiteres zur Bekämpfung der Guerilla entsendet, auf dessen Fuß dann schließlich die Paramilitärs folgten. In der früher - trotz der Gegenwart der FARC, die die Ordnungsaufgaben einer Staatsmacht erfüllte - ruhigen Region war nun die Hölle los.

In dem betroffenen Gebiet leben zirka 15.000 Menschen: mehrere indigene Ethnien, mestizische Bauern und Nachfahren afrikanischer Sklaven. Um sich gegen die Bedrohung durch Armee und Paramilitärs zur Wehr zu setzen, wurde 2003 der "Verband der bäuerlichen Bevölkerung des südöstlichen Putumayo" gegründet. Doch keiner der bewaffneten Akteure im kolumbianischen Dauerkonflikt - egal ob Paramilitärs, Guerilla oder staatliche Sicherheitskräfte - liebt es, wenn sich die Zivilbevölkerung gegen seine Interessen organisiert. Und so wurde ein Aktivist dieser Organisation nach dem anderen umgebracht, knapp fünfzig bis heute. Als sich schließlich keine Männer mehr zur Mitarbeit meldeten, beschlossen die Frauen, selbst die Führung des Selbstschutzverbandes in die Hand zu nehmen. Emilce Bernal Bastidas ist seit der Ermordung ihres Vorgängers durch Paramilitärs im Dezember 2005 die Präsidentin der Organisation: "Die Folgen der starken Militärpräsenz auf unser Alltagsleben sind verheerend. Die Zivilbevölkerung befindet sich im Kreuzfeuer von drei bewaffneten Gruppen: den mehr als 2500 Soldaten, den Paramilitärs und der Guerilla. Die Präsenz der vielen Bewaffneten stört die Ordnung und die Harmonie, in der wir Indígenas und Campesinos lebten."

Und Nidia Quintero, Vizepräsidentin der Organisation, auf die Frage über eine mögliche Komplizenschaft von Erdöl-Multi und Paramilitärs: "Konkrete Beweise haben wir nicht, doch für uns ist es klar, dass der Konzern für die starke Zunahme von Menschenrechtsverletzungen die Verantwortung trägt. Und es ist uns auch klar, dass der Staat dafür ebenfalls verantwortlich ist, denn nach dem Unternehmen kam die Armee und dann kamen die Paramilitärs."

Mitten im Dreifrontenkrieg

Nach einem Aufstand der Zivilbevölkerung im vergangenen Jahr - u.a. wurde die Tankwagen-Route drei Wochen lang blockiert - zeigte sich die Regierung erstmals gesprächsbereit. Es wurde sogar ein Abkommen über künftige Verhandlungen unterzeichnet - und von den staatlichen Behörden nicht eingehalten. Nidia Quintero: "Unsere Situation erfordert kurz-, mittel-und langfristige Lösungen. Wenn uns die Regierung bei der Deckung unserer unmittelbaren Bedürfnisse nicht hilft, so fahren wir in unsere Region zurück und besprechen dort mit der Basis, was wir tun werden. Wie das aussehen wird, wissen wir jetzt noch nicht."

Die Sierra Nevada de Santa Marta erhebt sich unmittelbar von der kolumbianischen Karibikküste bis zu einer Gletscherregion mit Gipfeln von über 5700 Metern; es ist das höchste Küstengebirge der Welt und wird von vier indigenen Völkern bewohnt, die sich selbst als die "Älteren Brüder", die ersten Bewohner des Planeten, bezeichnen. Die bekanntesten von ihnen sind die Kogi und die Arhuacos, bekannt durch ihre weißen Mäntel und Hauben und ihr wallendes schwarzes Haar.

Die Wächter der Welt

Der Doyen der kolumbianischen Anthropologie, der in den 1930er Jahren aus Österreich eingewanderte Gerhard (Gerardo) Reichel-Dolmatoff, hat die Lebensformen, Kultur und Spiritualität dieser beiden Völker ausgiebig studiert und publiziert. Als die Erstgeborenen fühlen sie sich auch als die Wächter der Welt und verantwortlich für deren Überleben. Durch die einschneidenden klimatischen Veränderungen des Kosmos und den Raubbau der Menschen an der Erde (z.B. Erdölförderung) sagen sie einen Kollaps des Planeten voraus, sollten die Menschen nicht durch eine grundlegende Veränderung ihrer verschwenderischen Lebens-und Wirtschaftsform diesen Untergang noch in letzter Minute abwenden können.

Vor sechs Jahren, als der Autor dieses Berichts zum ersten Mal die Region der Arhuacos bereiste, lag dieses Gebiet mitten im Aufmarschgebiet von Guerillagruppen und Paramilitärs. Durch starke Armee-und Polizeipräsenz in den letzten Jahren haben sich diese illegalen bewaffneten Gruppen zurückgezogen oder die Waffen abgegeben - so wie ein Teil der Paramilitärs. Doch der Konflikt ist damit noch nicht gelöst.

"Der Konflikt betrifft nicht nur die Zivilbevölkerung, sondern auch die kulturelle Entwicklung und unsere Qualität als Gemeinschaft. Es gibt keinen Raum für eine Entwicklung im kulturellen Bereich. Dieser Konflikt behindert uns dabei, in der Wiedergewinnung des Landes, das von alters her uns gehört, voranzuschreiten, ebenso beim Zugang zu unseren heiligen Stätten", erklärt Rafael Torres, Menschenrechtsbeauftragter des Cabildo von Nabusimake, dem heiligen Ort der Arhuacos in der Sierra Nevada.

Torres sieht eine Beruhigung des Konflikts, der aber teilweise auf einer Verlagerung beruht: "Zur Zeit setzt die Regierung mehr auf wirtschaftliche Großprojekte in unserer Region." Die Rede ist von einem großen Staudammprojekt und einem wahnwitzigen touristisch-wirtschaftlichen Erschließungsprojekt: Der Bau einer Seilbahnverbindung quer über die gesamte Sierra-Region und hinauf zu den höchsten Gipfeln des Gebirges, die für die indigenen Völker heilig und unbetretbar sind. Noch ist zu hoffen, dass dieses Projekt in der Schublade bleibt, wo es derzeit liegt.

Drei Wege und ein Ziel

Die hier geschilderten Fälle indigenen Widerstands zeigen drei Wege, um den zerstörerischen Auswirkungen des kolumbianischen Dauerkonflikts gewaltlos entgegenzutreten: durch einen hohen Organisationsgrad und die solidarische Einheit bei den Nasa; durch zivilen Widerstand und Zusammenarbeit mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen im Putumayo und durch die spirituelle Kraft der Indígenas in der Sierra Nevada.

Der Autor ist Redakteur des

Südwind-Magazins.

Webtipp: www.nasaacin.net

Buchtipp:

KOLUMBIEN VERSTEHEN

Geschichte und Gegenwart eines zerrissenen Landes.

Von Werner Hörtner

Rotpunktverlag, Zürich 2006,

311 Seiten, brosch., € 19,80

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