Landminen - © Foto: Landmine Survivors Initiatives
International

Späte Einschläge

1945 1960 1980 2000 2020

Auch ein Vierteljahrhundert nach Ende der Jugoslawienkriege sterben in Bosnien und Herzegowina jedes Jahr Menschen durch Landminen. Wie geht es jenen, die überlebten?

1945 1960 1980 2000 2020

Auch ein Vierteljahrhundert nach Ende der Jugoslawienkriege sterben in Bosnien und Herzegowina jedes Jahr Menschen durch Landminen. Wie geht es jenen, die überlebten?

Wenn die Kinder in die Schule mussten, dann gingen sie durch die Wände. Zuvor vom Kabinett ins Wohnzimmer, wo früh am Morgen noch die Oma schlief. Über den schmalen Vorraum hinaus aus der Wohnung, das Stiegenhaus hinunter, durch eine Stahltür in den Innenhof. Und dann schon durch die erste Wand. Dahinter lag der nächste Hof, in ihm standen zwei Holzbänke und drei hohe Linden, unter denen manchmal Wäsche hing. Von dort gingen sie durch die nächste Wand, durch die nächste Mauer, in den nächsten Hinterhof. Draußen lauerten die Projektile der serbischen Scharfschützen, an jeder Ecke, rund 18 Stunden täglich, 1425 Tage am Stück. Also schlugen die Mieter der Wohnblocks im belagerten Sarajevo Löcher in die Mauern zwischen den Höfen, die so groß waren, dass ein Mensch hindurch passte. Und die Kinder stiegen am Weg zum Unterricht von Hinterhof zu Hinterhof. Bis sie irgendwann auf einen Gehsteig traten, in einer engen Nebenstraße, die direkt zum Schulgebäude führte. Und die die serbischen Sniper aus den umliegenden Bergen nicht mehr ins Visier nehmen konnten.

Auf dem falschen Quadratzentimeter

Erzählt Husein Jezvin vom Krieg, kneift er die Augen zusammen. Die Toten, die Gräuel, die Massaker, das weiß Husein, sind die eine Seite des Krieges. Die Langzeitfolgen, die Traumen, die psychischen wie die körperlichen, die andere. Husein lebt in einem gepflegten Haus in den Hügeln, Balkonblumen, Weinlaube, Hollywoodschaukel im Vorgarten. Wenn er durch die wilde Botanik seines Gartens streunt, dann zieht er das linke Bein leicht schleppend hinter sich her. Im kleinen Gewächshaus mitten auf der Wiese sind die Tomaten noch grün, ein paar Meter weiter unten, neben dem rauschenden Bächlein, ein gutes Dutzend Bienenstöcke. „Die bekommen hier in den Hügeln nur das beste Futter“, sagt Husein, leicht ergraut, Baumwoll-Jogginghose, schwarze Hausschlapfen, und grinst. Seine Augen kneift er auch beim Grinsen zusammen, und rundherum bilden sich unzählige kleine Fältchen. Husein hat vier Kinder, inzwischen alle erwachsen, und Zwillinge als Enkelkinder. Und Husein hat Phantomschmerzen. Immer wieder. Vor allem, wenn das Wetter wechselt.

Früher, da hatte Husein auch ein kleines Haus in den Wäldern. Und als er an einem sonnigen Herbsttag, es war 1994 und es tobte noch der Bosnienkrieg, nach seinem Waldhaus sehen wollte, das er schon lange nicht mehr betreten hatte, da tat es plötzlich einen gigantischen Knall, den sie auch zwei Dörfer weiter noch hörten. Husein hatte Glück, so muss man das wohl nennen. Denn die Mine, auf die er an diesem Herbstnachmittag trat, zerfetzte ihm den Unterschenkel. Aber sie zerfetzte nicht seinen ganzen Körper, so wie jenen von tausenden anderen Menschen, die ihren Fuß zur falschen Zeit auf den falschen Quadratzentimeter gesetzt hatten. Auch Huseins Vater war einer von ihnen. Keine vier Jahre nach dem Unfall seines Sohnes, der Krieg war längst vorbei, setzte auch er seinen Fuß auf das falsche Fleckchen Erde. Mit einem amputierten Unterschenkel kam er nicht davon. Er starb noch im Moment der heftigen Explosion. „Eine Generation baut etwas auf in ihrem Land“, sagt Husein. „Dann gibt es einen Krieg, und die nächste Generation zerstört wieder alles, was die vorige aufgebaut hat.“

Als Husein nach seinem Waldhaus sehen wollte, tat es einen gigantischen Knall, den sie auch zwei Dörfer weiter noch hörten.

Husein Jezvin - Husein Jezvin hat eine Mine das Bein weggesprengt. - © Foto: Tanja Zach
© Foto: Tanja Zach

Husein Jezvin hat eine Mine das Bein weggesprengt.

Fast 80.000 Landminen gibt es heute noch auf dem Gebiet von Bosnien und Herzegowina. Bald 24 Jahre, nachdem der blutige Bosnien-Krieg, der in einem dreigeteilten Land resultieren sollte und rund 100.000 Todesopfer forderte, zu Ende ging. Auch heute noch sind 2,2 Prozent der Fläche des Landes vermint, mehr als 1000 Quadratkilometer, besonders in den zahlreichen Hügeln und Wäldern, die die Einwohner eigentlich gerne zum wandern nutzen. Die hügelige und waldreiche Topografie ist es auch, die die Entminung in Bosnien deutlich schwieriger macht als anderswo – und teurer.

Im Keller seines Hauses in den Hügeln, graue Ziegel, Rohbau, hat sich Husein Jezvin eine kleine Werkstatt eingerichtet. An den Wänden hängen Laubsägen und Zangen nach Größen geordnet. Mitten im Raum eine elektrische Kreissäge und Dutzende gestapelte Holzrahmen. Denn Husein baut nicht nur Tomaten an und imkert Honig. Mit der Unterstützung für Landminenopfer, die die Hilfsorganisation World Vision gemeinsam mit der bosnischen Versehrtenorganisation UDAS und Förderungen der EU umsetzt, hat er sich auch eine kleine Teppichmanufaktur aufgebaut. „Der Rahmen zum Knüpfen muss stabil sein“, sagt Husein. „Dann wird es auch ein guter Teppich.“

„Landminen sind das tödliche Erbe jedes Krieges“, sagt Fotini Antonopoulou, Delegierte der Europäischen Union in Bosnien und Herzegowina. Das bekannte Problem: Auch Jahrzehnte nach dem Abschluss von Friedensverträgen, nach dem letzten Granateinschlag, nach der letzten Kugel aus dem Maschinengewehr eines Soldaten, sind Landminen noch tödliche Fallen an unbekannten Orten, die zu jeder Zeit, an jedem Ort zuschnappen können. Häufige Opfer: Wanderer, Pilzsammler, Kinder. Während des Bosnien-Krieges, 1992 bis 1995, wurden rund 8400 Menschen durch Landminen verletzt oder getötet. Seit Ende des Krieges gehen immer noch fast 1800 Verletzte, von denen mehr als 600 starben, auf das Konto der perfiden Sprengfallen.

„Don‘t shoot, I am immortal“

EU-Delegierte Antonopoulou, pastellfarbener Blazer, rahmenlose Brille, ist seit vier Jahren in Sarajevo stationiert. Die Fortschritte in der Entminung von Landstrichen konnte sie seither quasi in Echtzeit mitverfolgen. Rund 67.000 Antipersonenminen, 9.000 Antipanzerminen und 59.000 explosive Kriegsrelikte wie Fliegerbomben und Handgranaten wurden seit Kriegsende aufgespürt und zerstört. Aber immer noch ist ein Viertel der einst als gefährlich eingestuften Flächen nicht entmint. „Landminen gibt es überall, wo es Frontlinien gab“, sagt Antonopoulo im nüchternen Konferenzraum des EU-Gebäudes mit Blick auf die Hügel Sarajevos. Und die Frontlinien waren im BosnienKrieg, gelinde gesagt, vielfältig. Deshalb sind es auch die verminten Gebiete.

In Sarajevo ruft zum Abendbier der Muezzin, vielleicht ist es auch nur ein Tonband, und im Morgengrauen, wenn die Stadt noch schläft, gleich wieder. Das etwas abgewohnte Hotel Grand, einst Eigentum der jugoslawischen Staatsbahn, sieht aus wie einem Tito-Biopic entsprungen: Roter Teppichboden, 60er-Jahre-Luster in der Lobby und ein Speisesaal mit dem Flair einer exjugoslawischen Geheimdienstkantine. Auf dem Weg zu einem, der beim Entschärfen von Minen heute weit vorne an der Front steht, geht es durch Sarajevos zentrale Hauptverkehrsstraße. Die Schienen der markanten Straßenbahn in der Mitte, gelegentliche Hochhäuser mit den Logos mitteleuropäischer Banken. Sparkasse, Unicredit, Raiffeisen. An vielen Hausfassaden sieht man noch die Einschusslöcher aus dem Krieg.

Es dauerte fast sieben Stunden, bis der junge Soldat Volaš endlich in ein Krankenhaus kam. Auf dem Weg verlor er Unmengen an Blut. Als er den Arzt sah, halluzinierte er.

Als Sarajevo fast vier Jahre lang eingekesselt war, da nannte man die Straße „Sniper Alley“. Denn in den Hochhäusern, in den nahen Bergen um die Stadt und sogar in den Oberrängen des Fußballstadions von Grbavica lagen damals die serbischen Scharfschützen und nahmen wahllos alles unter Beschuss, was sich bewegte. Menschen auf dem Weg zur Arbeit, Autokonvois der UNO. Kinder, NGO-Leute, Journalisten. Übermütige Kriegsreporter, die im berühmt gewordenen „Holiday Inn“ schliefen, brausten mit Aufklebern wie „Don‘t shoot, I am immortal“ auf ihren Autos durch den Todesstreifen, so erzählen es Kollegen von damals.

Der Feind in meinem Bett

Saša Obradović, blaukariertes Hemd, Uhr mit Goldrahmen, sitzt in seinem schmucklosen Büro auf einem ehemaligen Fabriksgelände vor einem eingerahmten Wappen Bosnien-Herzegowinas und sagt: „Die meisten Opfer von Explosionen wurden durch klassische Landminen getötet oder verletzt.“ Obradović ist Präsident von BHMAC, der staatlich alimentierten und mit EU-Geldern unterstützten Stelle, die sich um die Entminung Bosniens kümmert. Mit mehr als 180 Mitarbeitern und gepanzerten Minenräumern. Mit Metalldetektoren, Schutzanzügen und Spürhunden. Und was Obradović meint, wenn er sagt „die meisten“, ist: Es gibt da auch noch andere perfide Kriegswaffen, die Menschen Gliedmaßen wegfetzen, als seien es LegoKörperteile. „Booby Traps“ zum Beispiel. Sprengfallen, die in Alltagsgegenständen versteckt werden, um die Zivilbevölkerung zu treffen. Manchmal gar in Puppen oder Spielzeugen, um gezielt Kinderhände wegzusprengen. In den Jugoslawienkriegen wurden vergleichsweise wenige Fälle dieser Art bekannt – ganz im Gegensatz zum wütenden Bürgerkrieg in Syrien.

„Wenn wir über Landminen sprechen“, sagt Željko Volaš. „Dann ist vor allem von Entminung die Rede. Aber kaum von den Minen-Opfern.“ Volaš, ein Mann von hagerer Statur mit festem Blick, ist Gründer der Versehrtenorganisation UDAS, die sich in Bosniens Republika Srpska für Rechte von Landminenopfern einsetzt. Und Volaš weiß, wovon er spricht. Im Bosnien-Krieg bekam er, gerade 22 Jahre alt, den Auftrag, eine Fluchtschneise für die lokale Bevölkerung in den Wald zu schlagen. Was bedeutete: Entminung des Terrains. Ausgerechnet. Denn der junge Soldat trat bald selbst auf eine Landmine. „Im Moment der Explosion spürte ich gar nichts“, sagt er heute. „Der Schmerz kam erst nach drei oder vier Stunden.“ Die Lage an der Front war unübersichtlich, halbwegs sichere Passagen verschlungen, und so dauerte es fast sieben Stunden, bis Volaš endlich in ein Krankenhaus kam. Auf dem Weg verlor er viel Blut, als er den Arzt sah, halluzinierte er.

Als Željko Volaš am nächsten Morgen aufwachte, sein Bein war mittlerweile amputiert, da war seine erste Frage: Zahlt sich dieses Leben eigentlich noch aus? 22 Tage verbrachte der junge Soldat auf dem Rücken liegend im Bett eines Krankenhauses, das inmitten der Kriegswirren aus allen Nähten platzte. Praktisch bewegungsunfähig. „Völlig hilflos“, wie er sagt. An Tag fünf im Krankenhausbett passierte etwas, das Volaš nie vergessen wird. Als er im Morgengrauen erwachte, lag plötzlich ein junger Mann im Bett nebenan, auch er trug einen dicken Verband um das, was von seinem Oberschenkel noch übrig war. Zwischen den Betten hineingepfercht ein Stuhl, auf ihm ein Mann mit Uniform und verschränkten Armen. „Militärpolizei“ stand über seiner Brusttasche. Denn der junge Mann nebenan war ein angehöriger einer kroatischen Einheit, die sich mit bosnischen Truppen, denen auch Volaš angehörte, in den Bergen von Kupres gerade Schusswechsel lieferte. Der Feind in meinem Bett. Oder in dem daneben.

„Selbst wenn wir wollten, hätten wir den anderen nicht angreifen können“, sagt Volaš. „Wir konnten uns ja nicht bewegen.“ Der Militärpolizist blieb trotzdem zwischen ihnen sitzen. In diesen langen Tagen in der überfüllten Klinik konnte sich Volaš niemals vorstellen, je wieder gehen zu können. Doch es sollte anders kommen. Dank einer Prothese konnte der heute verheiratete Vater einer 12-jährigen Tochter nicht nur das bald wieder. Sondern auch Laufen und springen. Zwei Mal nahm er an den Special Olympics im Badminton Teil, zwei Mal an einer WM.

Es geht raus ins grüne Umland Sarajevos, über kurvige Landstraßen Richtung Konjic in der Herzegowina. Auf den satten Hügeln Einfamilienhäuser mit Balkonen, der eine oder andere Kirchturm, und mittendrin im Quasi-Voralpen-Stillleben eine großzügige Moschee. An den Straßenrändern verkaufen Obsthändler ihre Ware aus dem Kofferraum, die Autos alt, jede Menge Zweier-Golfs aus den 1980ern, gelegentlich ein streunender Hund auf der Fahrbahn. Etwas mehr als 400 Euro beträgt das Durchschnittseinkommen heute in Bosnien-Herzegowina. Kein Wunder, dass die Jungen in Scharen das Land verlassen, um anderswo eine Perspektive zu suchen.

Miralem Halilović - Miralem Halilović, der einst auf eine Landmine trat und sich heute eine kleine Steinmetz-Werkstatt aufgebaut hat. - © Foto: Tanja Zach
© Foto: Tanja Zach

Miralem Halilović, der einst auf eine Landmine trat und sich heute eine kleine Steinmetz-Werkstatt aufgebaut hat.

„Die körperliche Versehrtheit löst in der Regel auch eine seelische aus“, sagt Azra Mušinović, leitende Psychiaterin an der Klinik für mentale Gesundheit in Konjic. Die Stadt, heute geprägt von einer starken muslimischen Mehrheit, gehörte zu den besonders umkämpften Gebieten im Bosnien-Krieg mit zahlreichen Frontlinien. Und ebenso großflächiger Verminung. Deshalb wissen die Ärzte, Psychologen und Therapeuten hier besonders gut, dass nicht allen Landminenopfern die Verarbeitung ihres Schicksals so gut gelingt wie dem späteren Badminton-Olympioniken Željko Volaš. Betroffene würden oft starke Gefühle von Frust und Sinnlosigkeit empfinden, bei vielen entwickelt sich im Laufe der Zeit eine psychische Erkrankung. „Wir versuchen den Menschen in der Therapie zu vermitteln, dass eine Prothese keine Schande ist“, sagt Mušinović. Viele würden sich scheuen, ihre Versehrtheit offen zu zeigen, etwa im Sommer kurze Kleidung zu tragen. Weil sie durch die sichtbare Prothese eine Stigmatisierung befürchteten. Und die Stigmatisierung, die verstärkt die Isolation. Und die Isolation die psychischen Probleme.

Bewegungsunfähige Republik

Was hilft langfristig gegen die Traumen? Vor allem das „normale Leben“. Freunde, Familie, ein sicherer Job. Leicht gesagt, wenn das fehlende Bein vielen Arbeitgebern sogar für Bürojobs als Handicap erscheint. Vielleicht auch, weil es sie selbst unausweichlich mit etwas konfrontiert, was sie im Alltag lieber wegschieben und verdrängen: die Erinnerung an den Bruderkrieg, an die Familientraumata. An den Nachbarn, der gelegentlich auf einen Espresso und einen Plausch vorbeischaute. Und elf Monate später dem Vater eine Kugel in den Kopf jagte und die Schwester vergewaltigte. An die Granate, die den Cousin, der draußen nur schnell eine rauchen wollte, weil seine schwangere Freundin den Dunst nicht in der Wohnung mochte, am Balkon stehend in Stücke riss. Und leicht gesagt, wenn man in einem Staat lebt, in dem das Friedensabkommen von Dayton 1995 zwar das Töten und den Horror beendete, aber durch die Dreiteilung eine bewegungsunfähige Republik schuf, deren ausufernde Bürokratie die Menschen in allen Landesteilen tiefer und tiefer in die Politikverdrossenheit treibt. Und dem disfunktionalen Staat die wirtschaftlichen Perspektiven entzieht.

Miralem Halilović wohnt mit seiner Familie im hügeligen Umland von Konjic und einen festen Job hat auch er schon lange nicht mehr gehabt. Seit Jahren schlägt er sich mit Saisonarbeit durch. Und inzwischen auch mit dem Verkauf der massiven Blumentöpfe, die er in klassischer Steinmetz-Arbeit herstellt, seit er ins Unterstützungsprogramm für Landminenopfer kam. Schwere Gefäße mit Naturstein-Einsätzen sind es, die er in mühseliger Handarbeit herstellt. Und für die die Leute heute auch aus Sarajevo zu seinem Haus fahren, um sie direkt aus seiner Garage zu kaufen. In ein paar davon hat er für seine Einfahrt Oleander und Geranien gesetzt. Miralem hat zwei Kriegsverletzungen. Eine kleinere am Arm, von einem Granatsplitter. Und eine größere am Fuß, von einer Landmine. Im Gegensatz zu Husein, der in seinem Keller seine Teppiche knüpft, im Gegensatz zu den meisten, die einst ihren Fuß auf den falschen Quadratzentimeter Erde setzten, musste Miralems Bein nicht amputiert werden. „Ich bin so fest auf die Mine getreten“, sagt Miralem und macht eine stampfende Bewegung mit dem Fuß, „dass ich die Mine zerstört habe. Und nicht die Mine mich.“

Spenden

World Vision Österreich

IBAN: AT92 2011 1800 8008 1801,
BIC: GIBAATWW,
Kennwort: „Bosnien“

Furche Zeitmaschine Vorschau