Furche Cover - © Illustration: Rainer Messerklinger

Einblicke in die neue FURCHE

1945 1960 1980 2000 2020

In der neuen FURCHE: Der Körper in der Krise, die Moral von Schimpansen und Joseph Beuys im Porträt.

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In der neuen FURCHE: Der Körper in der Krise, die Moral von Schimpansen und Joseph Beuys im Porträt.

Für die einen sind es graue Haare, für andere ist es die fülligere Leibesmitte, für wieder andere das Gefühl, vor lauter Bewegungsmangel aus der Haut zu fahren: Die Pandemie hat nicht nur Seelen, sondern auch Leiber in Mitleidenschaft gezogen. Welche Betroffenheiten es gibt und warum der Zwang zur Gefälligkeit noch immer groß ist, beschreibt Margit Körbel im Fokus „Krisenkörper“. Wobei die Betroffenheit in Ländern wie Indien natürlich eine völlig andere ist. Doch auch Polen wurde von der Pandemie schwer getroffen, wie Philipp Fritz berichtet. Um Resilienz in Krisen geht es indes im Kompass: Zunächst im Essay von Andreas R. Batlogg über Petrus Canisius, der vor 500 Jahren geboren wurde, und dann in einem Interview mit dem Pädagogen Ludwig Duncker. Dieser beforscht das Phänomen kindlichen Sammelns – und ja, dieses kann helfen, im Chaos die Welt zu strukturieren. Auch der Präsenzunterricht hilft, vor allem vor der Matura. Georg Cavallar beschreibt im „Diesseits von Gut und Böse“, an welchen Krankheiten die Reifeprüfung nach wie vor laboriert. Mit einem ganz besonderen Text über Verletzlichkeit wird schließlich das Feuilleton eröffnet: Martin Poltrum umkreist das Leben und Werk des Aktionskünstlers Joseph Beuys, der 100 Jahre alt würde. Nicht minder spannend ist Anton Thuswaldners Miniatur über Gert Jonke – als erste Ausgabe einer Reihe von Bachmannpreisträger(innen)-Porträts. Ein Highlight findet sich sodann noch im Wissen: Martin Tauss ist es gelungen, Jane Goodall für ein Interview zu gewinnen. „Affen haben Moral und Kultur“, ist sie überzeugt. Ob sie auch Probleme mit fülligeren Leibesmitten haben, darf bezweifelt werden.

Für die einen sind es graue Haare, für andere ist es die fülligere Leibesmitte, für wieder andere das Gefühl, vor lauter Bewegungsmangel aus der Haut zu fahren: Die Pandemie hat nicht nur Seelen, sondern auch Leiber in Mitleidenschaft gezogen. Welche Betroffenheiten es gibt und warum der Zwang zur Gefälligkeit noch immer groß ist, beschreibt Margit Körbel im Fokus „Krisenkörper“. Wobei die Betroffenheit in Ländern wie Indien natürlich eine völlig andere ist. Doch auch Polen wurde von der Pandemie schwer getroffen, wie Philipp Fritz berichtet. Um Resilienz in Krisen geht es indes im Kompass: Zunächst im Essay von Andreas R. Batlogg über Petrus Canisius, der vor 500 Jahren geboren wurde, und dann in einem Interview mit dem Pädagogen Ludwig Duncker. Dieser beforscht das Phänomen kindlichen Sammelns – und ja, dieses kann helfen, im Chaos die Welt zu strukturieren. Auch der Präsenzunterricht hilft, vor allem vor der Matura. Georg Cavallar beschreibt im „Diesseits von Gut und Böse“, an welchen Krankheiten die Reifeprüfung nach wie vor laboriert. Mit einem ganz besonderen Text über Verletzlichkeit wird schließlich das Feuilleton eröffnet: Martin Poltrum umkreist das Leben und Werk des Aktionskünstlers Joseph Beuys, der 100 Jahre alt würde. Nicht minder spannend ist Anton Thuswaldners Miniatur über Gert Jonke – als erste Ausgabe einer Reihe von Bachmannpreisträger(innen)-Porträts. Ein Highlight findet sich sodann noch im Wissen: Martin Tauss ist es gelungen, Jane Goodall für ein Interview zu gewinnen. „Affen haben Moral und Kultur“, ist sie überzeugt. Ob sie auch Probleme mit fülligeren Leibesmitten haben, darf bezweifelt werden.

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