Namaste Himalaya - © Polyfilm

„Namaste Himalaya“: Inmitten der Pandemie

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Zwei Weltenbummler werden durch die Umstände am „Bummeln“ gehindert.

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Zwei Weltenbummler werden durch die Umstände am „Bummeln“ gehindert.

Er reist quer durch die Welt. Um zu sich zu finden. Sie begleitet ihn. Hin und wieder – und verliebt sich. Aber als Kamerafrau Anna Baranowski Ende 2019 in Nepal (wieder) auf Michael Moritz trifft, ahnen beide noch nicht, dass sie bald im Himalaya-Staat gefangen sein werden. Jedenfalls ein gutes Jahr lang. Denn die beiden werden von der Pandemie überrascht, in der sich Nepal zunächst völlig abschottet. Aus dieser „Reise“ haben Baranowski und Moritz den Dokumentarfilm „Namaste Himalaya“ gestaltet, ein sinnenfrohes filmisches Tagebuch über eine schwierige Zeit, in der zwei Ausländer in einem nepalesischen Bergdorf festsitzen und die Einheimischen ihre Existenzgrundlage – den Tourismus – entbehren müssen. Wie sich die Fremden und die Bodenständigen da finden, davon erzählt dieser stille, langsame, aber in jeder Phase eindrückliche Dokumentarfilm. Ein Aufweis, wie Kulturen einander auch außerhalb der Tourismusklischees begegnen können.

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