Ein-falsches-Wort Cover - © Disney

„Strange World“: Animationsspaß mit Ökobotschaft

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Ein Film für die ganze Familie, der den Geist klassischer Abenteuer à la Jules Verne atmet.

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Ein Film für die ganze Familie, der den Geist klassischer Abenteuer à la Jules Verne atmet.

Er will nicht mehr im Schatten seines Vaters stehen: Searcher Clade, Sohn des berühmten Entdeckers Jaeger Clade, macht an entscheidender Stelle kehrt, um sich der Erforschung von Pflanzen zu widmen, während Papa Clade bei einer Expedition in den Bergen verschwindet. Diese Vater-Sohn-Beziehung bildet das Herzstück von Disneys kunterbuntem Animationsspaß „Strange World“. 20 Jahre später hat Searcher seine eigene Familie gegründet, die von ihm entdeckte Pflanze dient dem fiktiven Land „Avalonia“ mittlerweile als Hauptenergiequelle. Aber die Pflanze stirbt langsam, und Searcher muss gemeinsam mit Frau und Sohn zu einer Mission tief unter die Erde aufbrechen, um das Überleben der Pflanze zu sichern.

„Strange World“ ist ein Film für die ganze Familie und atmet von der ersten zur letzten Minute den Geist klassischer Abenteuergeschichten à la Jules Verne. Das Animationsteam rund um Regisseur Don Hall, das auch schon für Disney-Hits wie „Moana“ (2016) oder „Raya und der letzte Drache“ (2021) verantwortlich zeichnete, erschafft einmal mehr fantastische Welten, während die Filmmusik in deutlicher Anlehnung an Williams „Indiana Jones“- Score zusätzlich für Dynamik sorgt.

Beachtlich für einen Disney-Film ist das Fehlen einer klaren Schurkenfigur. Was die Clades lernen müssen, besteht vielmehr darin, dass die Rohstoffe, die sie sich zunutze machen, Teil von etwas Größerem sind. So wartet „Strange World“ am Ende mit einer cleveren Ökobotschaft auf, bei der nicht nur Kinder etwas lernen können.

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