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Chaotin am Arlberg

1945 1960 1980 2000 2020
1945 1960 1980 2000 2020

Wieder stolpert Bridget Jones von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Vor drei Jahren sprach Oscarpreisträgerin Renée Zellweger als pummelige Bridget Jones Millionen von Menschen aus dem Herzen. In "Schokolade zum Frühstück" konnte man miterleben, wie die unbeholfene Möchtegern-Journalistin ihrem tristen Single-Dasein ein Ende setzt und in Staranwalt Marc Darsey (Colin Firth) einen scheinbar perfekten Partner findet.

Doch, wie man Bridget kennt, kann sie das Glück nicht lange halten. Und so gibt nun die Fortsetzung "Am Rande des Wahnsinns" all jenen eine Antwort, die sich gefragt haben, wie es wohl nach dem vermeintlichen Happy End weitergeht. Mit einem schnelleren Tempo als zuvor begleitet man die Chaotin diesmal an exotischere Schauplätze (u.a. auch nach Zürs am Arlberg) um herauszufinden, wie sie sich aus all den unangenehmen Situationen rettet, in die sie sich zuvor selbst hineingeritten hat. Und selbstverständlich fehlt die sündige Verführung in Form von Daniel Cleaver (Hugh Grant) auch diesmal nicht.

Die Struktur des ersten Teiles wurde leider nahezu exakt übernommen und so wirkt "Am Rande des Wahnsinns" weniger wie eine originelle Fortsetzung als ein simples Remake. Die Pointen und der populäre Humor sind alle schon bekannt, dem zweiten Teil fehlt es an Originalität.

Trotzdem sind der Charme und die Selbstironie von Renée Zellweger herauszustreichen, die für die Rolle erneut 15 Kilo zunehmen und sich den britischen Akzent antrainieren musste. Denoch: Das Recycling von Situationen und Witzen geht vielleicht in einer Fernsehserie auf - für einen unvergesslichen Kinofilm reicht es allerdings nicht.

BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS

Bridget Jones: The Edge of Reason USA/GB 2004. Regie: Beeban Kidron. Mit Renée Zellweger, Colin Firth, Hugh Grant. Verleih: UIP. 108 Min.

Wieder stolpert Bridget Jones von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Vor drei Jahren sprach Oscarpreisträgerin Renée Zellweger als pummelige Bridget Jones Millionen von Menschen aus dem Herzen. In "Schokolade zum Frühstück" konnte man miterleben, wie die unbeholfene Möchtegern-Journalistin ihrem tristen Single-Dasein ein Ende setzt und in Staranwalt Marc Darsey (Colin Firth) einen scheinbar perfekten Partner findet.

Doch, wie man Bridget kennt, kann sie das Glück nicht lange halten. Und so gibt nun die Fortsetzung "Am Rande des Wahnsinns" all jenen eine Antwort, die sich gefragt haben, wie es wohl nach dem vermeintlichen Happy End weitergeht. Mit einem schnelleren Tempo als zuvor begleitet man die Chaotin diesmal an exotischere Schauplätze (u.a. auch nach Zürs am Arlberg) um herauszufinden, wie sie sich aus all den unangenehmen Situationen rettet, in die sie sich zuvor selbst hineingeritten hat. Und selbstverständlich fehlt die sündige Verführung in Form von Daniel Cleaver (Hugh Grant) auch diesmal nicht.

Die Struktur des ersten Teiles wurde leider nahezu exakt übernommen und so wirkt "Am Rande des Wahnsinns" weniger wie eine originelle Fortsetzung als ein simples Remake. Die Pointen und der populäre Humor sind alle schon bekannt, dem zweiten Teil fehlt es an Originalität.

Trotzdem sind der Charme und die Selbstironie von Renée Zellweger herauszustreichen, die für die Rolle erneut 15 Kilo zunehmen und sich den britischen Akzent antrainieren musste. Denoch: Das Recycling von Situationen und Witzen geht vielleicht in einer Fernsehserie auf - für einen unvergesslichen Kinofilm reicht es allerdings nicht.

BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS

Bridget Jones: The Edge of Reason USA/GB 2004. Regie: Beeban Kidron. Mit Renée Zellweger, Colin Firth, Hugh Grant. Verleih: UIP. 108 Min.