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Hass und Tichy

Sie zogen aus, um die letzten unbekannten Bereiche der Erde zu erforschen, aber unversehens wurden ihnen daraus von den Fragen Franz Kreuzers freigelegte geistige Abenteuer: Hans Hass, der als Sporttaucher in die Tiefen der Ozeane vordrang, und Herbert Tichy, der die Gipfel des Hi-malaya erstieg, durchbrachen menschliche Tabus.

So wie sie in verschiedenen Richtungen gestartet waren, kamen sie auch mit sehr entgegengesetzten Ergebnissen zurück: Hans Hass mit einer System-Theorie, in der er biologische Prinzipien auf Wirtschafts- und Managementsstrategien umgelegt sehen wollte, und Herbert Tichy mit östlichen Einsichten in noch größere Kontexte, die unseren einseitigen Weg der Technologien-Entwicklung als nur einen von mehreren möglichen Wegen erscheinen ließen gegenüber dem famüienzentrierten Chinas und dem introspektiven Indiens. Es ist als säßen wir alle auf dem falschen Dampfer und hätten längst Schaden genommen an unserer Seele

MENSCH WIRD FISCH - MENSCH WIRD YETI. Franz Kreuzer im Gespräch mit Hans Hass, Rupert Riedl, Irenaus Eibl-Eibesfeldt und Herbert Tichy. Verlag Franz Deuticke, Wien 1984. 86 Seiten, kart., öS 128.-

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