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Laut Presseberichten ist bei US-Jugendlichen ein Rambo-Fimmel ausgebrochen. Zumindest im Aussehen wollen sie dem Muskelprotz Sylvester Stallone gleichen. Mit Rambo-Tarnanzü-gen, mit Rambo-Patronen-gürteln. In Houston, Texas, tragen Serviertöchter in einem „Jtambo-Club" Rambo-Shorts und Plastik-Maschinenpistolen.

In der deutschen Jugendlichen-Zeitschrift „ßravo" hingegen wendet sich der 17jährige Stefan aus Hamm an die Rubrik „Sprich dich aus!" Weil seine Freundin, nachdem sie Rambo gesehen hat, verlangt, daß er, der Stefan, Bodybuilding mache. Er will und kann nicht, obschon sie mit Schlußmachen gedroht und ihn einen „Wak-kelpudding-Held" genannt hat.

Wer hat was gesagt bei der Verleihung des „Jiambi"-Preises in München? In der „JZüri Woche" liest man als Satz von Robert Lembke: „Ein anständiger Rehrücken wäre gescheiter gewesen." In der deutschen „Jiör Zu" jedoch wird, mit Photo, Gerhard Schmitt-Thiel gezeigt, Redakteur für Unterhaltung beim Bayerischen Rundfunk, der da berichtete: „Taktvollerweise gab es keinen Rehbraten." Geschätzte „J3ambisten", teilt euch halt in das Reh!

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