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Digital In Arbeit

Rationalisierung im Büro Computer und Communrcations

Wettbewerbsfähigkeit fällt nicht vom Himmel. Sie muß immer wieder neu erkämpft werden. Wer bei der heutigen Innovationsgeschwindigkeit und den schnellen Veränderungen auf dem Markt auch morgen und übermorgeri an der Spitze stehen will, muB rechtzeitig damit beginnen, die Zukunft zu sichern. Dazu gehören heute vor allem Investitionen in die Bürokommunikation mit dem richtigen Partner.

Wettbewerbsfähig zu bleiben, bedeutet mehr als nur schnelles Reagieren auf dem Markt und intensives Betreuen von Kunden und Geschäftspartnern. Immer wichtiger werden reibungslose und kostenoptimale Abläufe beim Planen, Disponieren, Abwickeln und beim Controlling. Diese Vorgänge finden vorwiegend auf dem Schreibtisch statt, beim Sachbearbeiter, bei der Fachkraft und beim Manager. Und für diese Arbeitsplätze Im Büro sind mit Hilfe der Informationstechnik die Kosten drastisch zu senken, Leistungen deutlich zu steigern, Durchiaufzelten spürbar zu verkürzen und Arbeitsabläufe durch maBge-schneiderte Infrastrukturen zu unterstützen. So können neuorganisierte Arbeitsabläufe im Büro wie eine lebensrettende Medizin wirken: sie schmeckt bitter, macht aber Kranke gesund.

Der systematische Aufbau einer technischen Kommunikationsinfrastruktur ist in vielen Unternehmen in der Vergangenheit nicht aktiv vorangetrieben worden. Deshalb steht in den Büros von heute oft noch eine verwirrende Vielfalt von Einzelgeräten und Einzelsystemen nebeneinander, z. B. Telefone, Bildschirmschreibmaschinen, Fernkopierer und Teletext-geräte.

Büroarbeit ganzheitlich betrachten

Büroabläufe in ein umfassendes Gesamtkonzept einzubinden, ist die entscheidende Aufgabe. Ohne ein solches Konzept müssen z. B. einmal erfaßte Informationen wiederholt geschrieben werden, um sie wenigstens auf dem Papierweg „kompatibel“ zu machen. Untersuchungen haben gezeigt, daB durch Medienbrüche in bestimmten Berelchen bis zu 33% der Arbeltszeit mit überflüssigen Tätigkeiten verlorengehen. Nur ein Teil der Büroabläufe ist formallsierbar und damit programmierbar. Viele Aufgaben setzen Kreativität voraus und sind individuell zu lösen. Starke Arbeitsteilung und die betriebliche Verzahnung erfordern intensive Kommunikation und großen Abstimmauf-wand. Schon vor dem Einrichten von Kommunikationssystemen können Zusammenhänge darüber, wie der elektronische Transport von Sprache, Texten, Daten, Grafiken, Tabellen, Bildern und Formularen zu optimieren ist, erkannt und berücksichtigt werden.

Von den Herstellern werden die unterschiedlichsten Lösungen angeboten. Diese reichen von Systemen mit dem Schwerpunkt in der Text- und Datenverarbeitung über Personalcomputer und Endgeräten mit dezentraler Intelligenz bis hin zu ISDN-Kommunikationssystemen. Eine wirkungsvolle Zusammenarbeit bei den vielfältigen Anforderungen und Aufgaben Im Büro ermöglicht letztend-llch aber nur ein Systemverbund mit integrierten Kommunikationsabläufen. Beispielhaft für eine solche umfassende Lösung Ist das ISDN-Kommunikationssystem Hicom. Dieses System bietet dem Anwender über das bestehende Telefonnetz einen flächendeckenden Informationsaustausch für Sprache, Text, Daten und Festbild.

Hicom löst Aufgaben, die ebenso zeitraubend wie lästig sein können. Das beginnt schon beim Telefon. Mancher Anruf ist zum augenblicklichen Zeitpunkt wenig willkommen, denn er stört die konzentrierte Arbeit am Schreibtisch. Weil aber das Hicom-Telefon am Display Rufnummer und Name vom Anrufer anzeigt, bleibt dem Angerufenen die freie Entscheidung, welche Verbindung zustande kommt - auch wenn kein Sekretariat zur Verfügung steht. Höflicher und komfortabler kann Telefonieren kaum sein.

Offen durch Standards

Bürokommunikation muß als eine offene, auf internationalen Standards basierende Welt verstanden werden, in der Telematlkdienste und ISDN-Systeme eine entscheidende Rolle spielen. Lokale und öffentliche Netze wachsen zusammen. Dazu werden Normen in international zusammengesetzten Kommissionen festgelegt, um einen möglichst freizügigen Daten- und Informationsaustausch zu gewährleisten. Ziel ist es, ein Optimum an Kompatibilität für die unterschiedlichen, im Kommunikatlons-, verbünd arbeitenden Geräte zu erreichen. Der Anwender soll dadurch In die Lage versetzt werden, medien-bruchfrei arbeiten und kommunizieren zu können. Der Anwender wird dadurch nicht mehr gezwungen sein, sich an das Produktangebot eines einzigen Herstellers zu binden, zur Optimierung eines individuellen Nutzens gewinnt er ein gehöriges Maß an Freizügigkeit. Für den Anwender bedeutet das, daB ihm für die Zukunft ein klarer und sicherer Wachstumspfad offensteht. Daher ist die sogenannte „corporate connectivity“, das problemlose Zuelnanderpassen der verschiedenen Komponenten der Informationstechnologie, ein zentrales Anliegen von Siemens.

Siemens war und ist im Bereich der Standardisierung ein Vorreiter. Die Mitarbeit und wesentliche Prägung von Standards In internationalen Organisationen wie auch bei ISDN, dem dienstintegrierten digitalen Netz, gehört zu den Domänen des größten europäischen Computerherstellers.

PC von Siemens-

wieder Computer des Jahres

Besondere Leistungsmerkmale der Siemens-PC-Famille machen den Unterschied zu anderen Personalcomputern am Markt deutlich. Bereits zum zweiten Mal wurde ein Siemens-PC am 17. März im Wiener „Haus der Industrie“ zum Computer des Jahres gekürt. Die von der österreichischen Computerfachpresse (COM, MikroMarkt. Mikro-Report, Monitor und

Output) jährlich veranstaltete Wahl steht seit fünf Jahren auf den Terminkalendern der Computerbranche. In den vergangenen vier Jahren war jeweils ein Siemens-PC unter den ersten drei Preisträgern - eine Bestätigung der Konzeption der in Europa 70.000mal verkauften Siemens-Personalcomputer. Konzipiert hat diese erfolgreichen Rechner der österreichische Entwicklungschef Dr. Friedrich Kopitsch im bayrischen Augsburg.

Der traditionelle Grundsatz, auch in ergonomischer Hinsicht vorbildliche Produkte zu liefern, wurde diesmal wieder honoriert. Vergessen sind die Zeiten, wo der PC-Anwender durch flimmernde Bildschirme von Kopfschmerz geplagt wurde - der angenehme Arbeitsplatz mit schwarzer Schrift auf weißem Grund ist bei Siemens heute Standard.

Trend: Die Vernetzung von Einplatzsystemen ist sicherlich einer davon, daneben wird es aber weiterhin etliche Anwendungen geben, die wirkliche Mehrplatzfähigkeit erfordern.

Information der Siemens AG Osterreich

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