Corona-Regeln: Endlich Klarheit!

Dass Wien mit Corona-Verschärfungen vorangeht, war höchst an der Zeit. Die Regeln sollen jetzt auch „einheitlicher und verständlicher“ werden. Am Horizont erscheint die „Zweieinhalb-G-Lösung“: PCR-Tests verdrängen die Antigen-Tests. Das ist ein vielversprechender Anfang, der auch die Bundesregierung unter Zugzwang bringt. Der FURCHE liegen einige Pläne vor: So soll die 2,5G-Regel bei „Lokalen der Nachtgastronomie“ zum Einsatz kommen, wenn mehr als 342 Personen anwesend sind; bei über 633 Personen gilt 2G. Im Handel müssen alle Kunden wieder FFP2-Masken tragen, außer es sind weniger als sieben Leute im Geschäft. Dann können Geimpfte und vor drei Wochen Genesene auch einen „Mund-Nasen-Schutz“ verwenden. Diese Regel wird in ländlichen Bezirken mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 17,5 ganz außer Kraft gesetzt (in den Landeshauptstädten unter 16,3). Zwecks Verschärfung werden nun auch andere Spezies adressiert: Für Hunde gilt 1,5G („gesund gebellt“ oder Nachweis durch „Alles schlabbert“). Und Fledermäuse müssen bald im Ganzkörperanzug durch stadtnahe Gebiete segeln. Wahlkampf hin oder her: Im Corona-Management zeichnet sich eine klare Linie ab – je simpler, desto besser.

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