"Let's dance", haben sie gesagt

Keine Sperrstunde, Tanzen ausdrücklich erlaubt. „Yes Sir, i can boogie“ (Baccara) also. Aber so schnell kann es gehen, wenn man brüllt: „I wanna dance with somebody“ (Whitney Huston). „We‘re going to Zrce“ haben einige gesungen – und 101 Personen haben sich dort bei der „Austria goes Zrce“-Party im kroatischen Zrce gleich mit Corona infiziert. Hangover ist derzeit eben nicht nur eine Sache von Schädelweh und Erinnerungslücken. Es sei gehofft, dass es nicht der „Death of a disco dancer“ (The Smiths) wird. Denn der Zrce-Cluster ist nur einer von vielen Disco-Clustern. Ein „Dirty little virus“ (Iggy Pop) ist es eben.

Ja, sie ist ein bisschen „tainted“ die „love“ (Soft Cell) dieser Tage. Was also tut man zur Rettung des „Sommertraums“ (Bambies)? Das größte „Heart of gold“ (Neil Young) für all jene, die für ihr right to party fighten (Beastie Boys) hat in dieser Sache „Mr. Disco“ (New Order), Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer: 100 Euro Nachtgastro-Gutschein für die, die sich impfen lassen. Nur nebenbei: Dafür lassen sich Feste bis zum „Kollaps“ (Einstürzende Neubauten) feiern, die jede Erinnerung an „The way you look tonight“ (Fred Astaire) verblassen lassen. „I danced myself right out of the womb“ sang T. Rex. Und wir singen jetzt also: „We are dancing ourselves right out of the pandemic.“

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