Post-Pandemie: Was nach der Seuche kommt

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Ein paar Gedanken zur Gesundheitspolitik nach Covid-19.

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Ein paar Gedanken zur Gesundheitspolitik nach Covid-19.

Jetzt, da Covid-19 endlich, fast, beinahe, überwiegend, so ungefähr, einigermaßen, über kurz oder lang, scheinbar, anscheinend, cum grano salis, bei näherer und fernerer Betrachtung, zumindest in seiner gefährlichsten Phase weitgehend vorbei ist – wobei man Long-Covid, die Vulnerablen, die Verletzbaren, die Sensiblen, die Schwachen, die Alten, die Jungen, die ganz Kleinen, die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und die Menschen in Krankenhäusern und Kuranstalten nicht vergessen darf und sich auch noch manchmal bei Gelegenheit daran erinnern sollte, dass das Risiko von Mutationen, neuen Varianten, neuen Krankheiten, neuen Seuchen und neuen Plagen niemals vollkommen und in alle Ewigkeit und überhaupt ausgeschlossen werden kann und deshalb eine Aktualisierung, Neufassung oder Generalüberholung des aus dem Jahr 1913 stammenden Epidemiegesetzes ganz gut und langsam angebracht und hilfreich und präventiv gesehen nicht ganz falsch wäre – in dieser singulären Phase also hätten die Bundesregierung im Allgemeinen und Gesundheitsminister Johannes Rauch im Besonderen womöglich einmal ein bisschen Zeit, um sich um eine strukturelle Reform des Gesundheitssystems zu kümmern.

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