KI-Ethikerin Sonja Schmer-Galunder - © Foto: Club Alpbach Steiermark / Fotos Fischer

KI-Ethikerin: „KI als reine Utopie ist naiv“

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Künstliche Intelligenz wird unsere Gesellschaft verändern. Doch wie soll Europa mit dieser Transformation umgehen? Ein Gespräch mit einer KI-Ethikerin beim steirischen Pfingstdialog Geist und Gegenwart.

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Künstliche Intelligenz wird unsere Gesellschaft verändern. Doch wie soll Europa mit dieser Transformation umgehen? Ein Gespräch mit einer KI-Ethikerin beim steirischen Pfingstdialog Geist und Gegenwart.

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Technisch schreitet die Entwicklung Künstlicher Intelligenz täglich voran. Doch wie steht es um die ethischen Aspekte der Technologie? Darüber hat DIE FURCHE mit Sonja Schmer-Galunder, Professorin für KI und Ethik an der University of Florida, im Rahmen des Pfingstdialogs Geist & Gegenwart in Seggauberg gesprochen.

DIE FURCHE: Ist „Künstliche Intelligenz“ wirklich intelligent?

Sonja Schmer-Galunder: Das Wort „Intelligenz“ ist irreführend. Man muss unterscheiden zwischen Wissen und Intelligenz. Wir Menschen erwerben viel Wissen, auch verschiedene Arten des Wissens, aber intelligentes Verhalten bedeutet, dass man dieses Wissen auch anwenden kann. Wir können unser Wissen in die KI programmieren, und die KI kann das Wissen der ganzen Menschheit speichern, aber intelligent ist sie deswegen noch nicht. Es ist im Übrigen eine große ungeklärte Frage, was Intelligenz überhaupt beim Menschen ist – von KI noch gar nicht zu reden. Aber wenn wir Intelligenz recht simpel als zielgerichtetes Verhalten definieren, dann trifft diese Definition auch auf KI zu.

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