Sommer der Demokratie: Warum wir Parteien für Demokratie brauchen - © Collage: R M (unter Verwendung von Bildern von iStock/spastonov, /sasar, /JacobH, /Luftklick, / Ralf Geithe, /Alfonso Sangiao und /D-Keine)

Warum Großparteien heute nicht mehr funktionieren

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SPÖ und ÖVP erinnern zu gern an ihre Vergangenheit als Massenparteien. Dass in der Realität immer weniger Menschen sich von großen Parteien vertreten fühlen, frustriert nicht nur Politik - sondern auch Wähler. Dabei könnte in dieser Krise eine Chance für mehr Demokratie stecken. Der zweite Teil der FURCHE-Sommerserie.

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SPÖ und ÖVP erinnern zu gern an ihre Vergangenheit als Massenparteien. Dass in der Realität immer weniger Menschen sich von großen Parteien vertreten fühlen, frustriert nicht nur Politik - sondern auch Wähler. Dabei könnte in dieser Krise eine Chance für mehr Demokratie stecken. Der zweite Teil der FURCHE-Sommerserie.

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„Nur Selbsttäuschung oder Heuchelei kann vermeinen, dass Demokratie ohne politische Parteien möglich sei. Die Demokratie ist notwendig und unvermeidlich ein Parteienstaat.“ So heißt es in Hans Kelsens großer Demokratieschrift „Vom Wesen und Wert der Demokratie“ (1929). Der Architekt der österreichischen Verfassung sah Parteien als die Möglichkeitsbedingung kollektiven politischen Handelns. Nur wenn wir uns in Parteien organisieren, so Kelsens Überzeugung, können wir im Sinne des demokratischen Prinzips der Volksherrschaft „Richtung gebend in das Verfahren der Gemeinschaftswillensbildung eingreifen“.

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