#Türkis-Grün

Türkis-grüne Wende

Debatte Türkis-Grün 1 - <strong>Konterparts </strong><br />
Während Andreas  Khol gar nicht so viele Unterschiede zwischen den Standpunkten  der  Parteien ausmachen will, sieht Monika Vana die Person Sebastian Kurz als den „Casus knacksus“ bei Verhandlungen.  - © Tosca Santangelo
Politik

„Das kann schon zusammengehen“

1945 1960 1980 2000 2020

ÖVP-Urgestein Andreas Khol und die EU-Delegationsleiterin der Grünen, Monika Vana, debattieren darüber, ob eine Neuauflage von schwarz-grünen Koalitionsverhandlungen überhaupt Sinn macht.

1945 1960 1980 2000 2020

ÖVP-Urgestein Andreas Khol und die EU-Delegationsleiterin der Grünen, Monika Vana, debattieren darüber, ob eine Neuauflage von schwarz-grünen Koalitionsverhandlungen überhaupt Sinn macht.

Warum sind die Koalitionsverhandlungen zwischen Schwarz und Grün im Jahre 2003 wirklich gescheitert – und was können die Sondierer von heute von den Erfahrungen von damals lernen? Darüber sprach die FURCHE mit den „Zeitzeugen“ Khol und Vana.


DIE FURCHE: Wie wahrscheinlich ist ein Koalitionspakt zwischen Grünen und ÖVP?

Andreas Khol: 50 Prozent.

Monika Vana: Auf Wahrscheinlichkeiten lasse ich mich nicht ein. Nur so viel: Auf jeden Fall niedriger als 50 Prozent.


DIE FURCHE: Sie geben sich beide verhalten.

Khol: Es könnte ein großes Projekt werden. Aber nach den Erfahrungen aus den Jahren 2002 und 2003 bin ich mir nicht sicher, ob es gelingt.

Vana: Es sind ja noch nicht einmal Sondierungsgespräche geführt worden. Aber ich sehe wie in den Jahren 2002/2003 eine große Diskrepanz zwischen den jeweiligen sachpolitischen Inhalten.


DIE FURCHE: 2003 sind die Koalitionsgespräche zwischen Schwarz und Grün geplatzt. Sie waren beide involviert, sozusagen Zeitzeugen.

Vana: Andreas Khol war als ÖVP-Klubchef in der ersten Reihe, ich in der zweiten Reihe (stellvertretende Klubobfrau, Anm. d. Red.).