Caritas Tsunami-Hilfe

Die Österreicher spendeten der Caritas 11,6 Millionen Euro für die Opfer der Tsunami-Katastrophe. Dazu kamen zehn Millionen Euro aus der Aktion "Nachbar in Not." Die Spenden wurden u.a. als Nothilfe für 300.000 Flutopfer (in Indien, Sri Lanka, Indonesien und Thailand), die Errichtung von 6000 Notunterkünften, den Wiederaufbau von 2500 Häusern und die Reparatur von 400 Häusern verwendet. Die Errichtung von fünf Waisenhäusern und der Wiederaufbau von Kliniken und Schulen sind weitere Projekte, an denen gearbeitet wird.

Tsunami-Fakten

Durch den Tsunami (japanisch für Hafenwelle) am 26. Dezember 2004 fanden rund 300.000 Menschen in elf Ländern den Tod, nachdem ein schweres Erdbeben der Stärke 9,0 nach Richter im Indischen Ozean vor Sumatra eine gewaltige Flutwelle ausgelöst hatte. Zwei Millionen Menschen wurden obdachlos. Am schwersten war die Provinz Aceh auf Sumatra in Indonesien betroffen, wo nach Schätzungen des Internationalen Roten Kreuzes rund 170.000 Menschen ums Leben kamen. Laut Unicef sind ein Drittel der Getöteten Kinder.

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