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Identitätspolitik

DISKURS
Stifte Parteien - © Foto: Pixabay

Parteiprogramme, so bunt wie …

1945 1960 1980 2000 2020

„Politik wird mit dem Kopf, nicht mit dem Kehlkopf gemacht“, hat Bayerns Ministerpräsident Franz Josef Strauß gesagt – und sich nicht daran gehalten. Gerade in der Politik geht es darum, wie wir reden und schreiben. Das spiegeln auch die Parteiprogramme wider.

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„Politik wird mit dem Kopf, nicht mit dem Kehlkopf gemacht“, hat Bayerns Ministerpräsident Franz Josef Strauß gesagt – und sich nicht daran gehalten. Gerade in der Politik geht es darum, wie wir reden und schreiben. Das spiegeln auch die Parteiprogramme wider.

Sprachpolitische Themen spielen im deutschen Bundestagswahlkampf eine viel größere Rolle als früher, analysierte der Sprachwissenschafter Henning Lobin in der FAZ. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bestätigte diese Sicht: „Wir als CSU akzeptieren kein Gender Gesetz und keine Gender-Strafzettel“, sagte Söder am Parteitag vorige Woche: „Wir sind ein Freistaat und kein Umerziehungsstaat, bei uns zählt der gesunde Menschenverstand.“ Unter Applaus rief er: „Sorry, haben wir in unserem Land nicht wirklich wichtigere Probleme?“ Die Frage war rhetorisch gemeint. Umso interessanter ist die Antwort auf die Bedeutung von gender- und anderen identitätspolitischen Themen, die Österreichs Parteien in ihren Programmen geben.

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