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Maskenpflicht: Rückkehr der Maske?

Politik

Rückkehr der Maske? Nein

1945 1960 1980 2000 2020

Warum Brigitte Quint gegen eine Maskenpflicht ist.

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Warum Brigitte Quint gegen eine Maskenpflicht ist.

Masken verringern vor allem das Risiko, andere Menschen anzustecken. Die Person, die sie trägt, ist nur zu etwa 60 Prozent geschützt. Je länger die Maske getragen wird, desto undichter wird sie. Die eigene (gesättigte) Atemluft durchfeuchtet nämlich nach und nach den Stoff. Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung kann deshalb immer nur ein zusätzlicher Baustein sein, um die Ausbreitung von Covid-19 zu reduzieren. Darauf weisen
Virologen immer wieder hin. Sie ersetzt keinesfalls die Einhaltung des Mindestabstands (1,5 Meter) und die Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen. Genau das ist der Punkt: Die Maskenpflicht zum Beispiel in Supermärkten und Geschäften wieder einzuführen wäre eine Schimäre. Sie wiegte die Bevölkerung in trügerischer
Sicherheit. Ja, es gibt tatsächlich berechtigte Gründe, auf die Law-and-Order-Taktik zu setzen.

Aber dann muss sie seitens der Regierung auch mit aller Konsequenz durchgezogen werden. Das heißt: In geschlossenen Räumen darf sich nur eine begrenzte Anzahl von Personen aufhalten – pro zehn Quadratmeter eine Person. Vollgestopfte Öffis und überfüllte Einkaufszentren gehörten damit erneut der Vergangenheit an. Ökonomen argumentieren (zu Recht), dass eine solche Maßnahme der Wirtschaft den Todesstoß versetzen würde. Gibt es eine Alternative? Ja! Aufklärungskampagnen statt Maskenpflicht. Eigenverantwortung ist das Gebot der Stunde. Die österreichische Bevölkerung ist mündig genug, um sich mit den Risiken auseinanderzusetzen. Bürgerinnen und Bürger können ihr Handeln abwägen. Es gilt nur sicherzustellen, dass alle die Infos kriegen, die sie dafür brauchen.

Masken verringern vor allem das Risiko, andere Menschen anzustecken. Die Person, die sie trägt, ist nur zu etwa 60 Prozent geschützt. Je länger die Maske getragen wird, desto undichter wird sie. Die eigene (gesättigte) Atemluft durchfeuchtet nämlich nach und nach den Stoff. Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung kann deshalb immer nur ein zusätzlicher Baustein sein, um die Ausbreitung von Covid-19 zu reduzieren. Darauf weisen
Virologen immer wieder hin. Sie ersetzt keinesfalls die Einhaltung des Mindestabstands (1,5 Meter) und die Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen. Genau das ist der Punkt: Die Maskenpflicht zum Beispiel in Supermärkten und Geschäften wieder einzuführen wäre eine Schimäre. Sie wiegte die Bevölkerung in trügerischer
Sicherheit. Ja, es gibt tatsächlich berechtigte Gründe, auf die Law-and-Order-Taktik zu setzen.

Aber dann muss sie seitens der Regierung auch mit aller Konsequenz durchgezogen werden. Das heißt: In geschlossenen Räumen darf sich nur eine begrenzte Anzahl von Personen aufhalten – pro zehn Quadratmeter eine Person. Vollgestopfte Öffis und überfüllte Einkaufszentren gehörten damit erneut der Vergangenheit an. Ökonomen argumentieren (zu Recht), dass eine solche Maßnahme der Wirtschaft den Todesstoß versetzen würde. Gibt es eine Alternative? Ja! Aufklärungskampagnen statt Maskenpflicht. Eigenverantwortung ist das Gebot der Stunde. Die österreichische Bevölkerung ist mündig genug, um sich mit den Risiken auseinanderzusetzen. Bürgerinnen und Bürger können ihr Handeln abwägen. Es gilt nur sicherzustellen, dass alle die Infos kriegen, die sie dafür brauchen.