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Politik

Wegbegleiter in der UMBRUCHPHASE

1945 1960 1980 2000 2020

In der Abschlussklasse stehen folgenreiche Berufsentscheidungen an. Das Mentoringprogramm "Sindbad" stellt benachteiligten Jugendlichen eine helfende Hand zur Seite.

1945 1960 1980 2000 2020

In der Abschlussklasse stehen folgenreiche Berufsentscheidungen an. Das Mentoringprogramm "Sindbad" stellt benachteiligten Jugendlichen eine helfende Hand zur Seite.

Brüßlgasse in Wien Ottakring. Im Seminarraum eines Erdgeschoßlokals mit Blick auf den Hof duftet es einladend nach Schokoladenmuffins. Erstmals treffen sich die Mentorinnen und Mentoren von "Sindbad" hier mit ihren Schützlingen zum gemeinsamen Feedback. Das Mentoringprogramm "Sindbad" ist ein Netzwerk, das Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Neuen Mittelschule (NMS) mit Studierenden, jungen Berufstätigen und Unternehmen zusammenbringt und sich so für Chancen-und Bildungsgerechtigkeit einsetzt. Gemeinsam mit der Bildungsinitiative "Teach for Austria" haben die Jungunternehmer acht Klassen in fünf Wiener NMS besucht: In Simmering, Liesing, Floridsdorf, in der Koppstraße und in der Josefstadt stellten sie ihr Projekt vor. Letztlich haben sich pro Klasse vier bis sechs Schüler angemeldet. Matthias Lovrek ist Mitstreiter der ersten Stunde und Mentoringpaarkoordinator. "Bei einem zweitägigen Workshop haben die Mentoren gelernt, wie man den Beziehungsaufbau angehen kann und wie die Rolle des Mentors aussieht", erklärt er. Beim ersten Treffen gab es ein lockeres Kennenlernen mit den Mentees und dann ein Speed Dating mit einfachen Fragen wie etwa, welche Superkraft man gerne besitzen würde. "Dann haben die Jugendlichen ihre drei Wunsch-Mentoren angeben und wir haben mit Rücksicht auf die geografische Nähe verteilt", sagt Lovrek. Bei der Auswahl der Mentoren wurde bewusst auf eine möglichst heterogene Mischung geachtet, was die soziale Herkunft, die Studienrichtungen und Berufsfelder betrifft.

Warum genau die vierte Klasse der Neuen Mittelschule? - "Erstens, weil dort die größten Probleme liegen, und zweitens, weil die Absolventen kurz vor der Entscheidung stehen, in welche weiterführende Schule oder in welchen Lehrberuf sie gehen", sagt "Sindbad"-Gründer Andreas Lechner. Denn mehr als 80 Prozent der Schulabbrecher in weiterführenden Schulen, also in der Oberstufe, kommen aus der Neuen Mittelschule. "Sindbad" möchte den Übergang von der 9. Schulstufe in die Lehre oder die wohlüberlegte weitere Ausbildung mitbegleiten.

Lehrlinge: Hohe Abbruchsquote

Denn jeder vierte Lehrling in Wien - bundesweit jeder fünfte - bricht seine Lehre vorzeitig ab, zwei Drittel davon im ersten Lehrjahr. "Wir wollen niemandem eine Idee madig reden, sondern den Horizont weiten und zeigen, dass es noch 200 unbekannte Lehrberufe gibt, die interessant sein könnten", sagt Lovrek. "Unsere Aufgabe ist es, Informationen darüber einzuholen, an die unsere Mentees nicht so einfach rankommen", ergänzt Mitbegründer Joseph Kap-herr.

Es gebe zwar viele tolle Organisationen und Berufsinformationsmessen, die die Fülle an Informationen gut aufbereiten. "Aber da sehen wir eine riesige Kluft zwischen dem, was kommuniziert wird, und dem, was bei den jungen Leuten dann tatsächlich ankommt und umgesetzt wird, glauben die "Sindbad"-Gründer. Das Start-up möchte deshalb einen persönlichen und individuellen Vertrauensraum schaffen, in dem nachhaltig über Berufswege gesprochen werden kann. "Wir sind überzeugt, dass es diesen Nachdruck braucht in der Umbruchphase, diese regelmäßigen Treffen zwei Mal monatlich." Deswegen dauert das Programm ganze eineinhalb bis zwei Jahre. "So können wir noch die ersten drei, vier Monaten in der neuen Situation mit dabei sein, um die hohen Abbruchquoten in der weiteren Ausbildung zu senken", sagt Kap-herr. Die Zielgruppe definiert er so: "Diejenigen, die zwar schon wollen, aber eben nicht können."

Die sogenannten Mentees sind zwischen 14 und 16 Jahren alt. Sie haben erstaunlich konkrete Vorstellungenfür ihre Zukunft. "Die Burschen möchten KFZ-Mechaniker sein oder eine HTL besuchen, die Mädels Friseurin oder andere stereotype Berufe ergreifen", sagt Lovrek. Mit der Zeit sei aber klar geworden, dass sie sich gar nicht so sicher sind in ihrer Wahl. "Die HTL kennen sie vom großen Bruder oder weil alle coolen Jungs dorthin möchten. Sie wissen aber eigentlich gar nicht, was es bedeutet in diese Schule zu gehen", so die Jungunternehmer. "Fragt man nach, welcher Zweig sie interessiert, stellt sich oft heraus, dass die Motivation eine falsche ist."

Ungeahnte Herausforderungen

Ähnlich war es auch bei Loran, der gleich am ersten Tag sagte, er wolle an eine AHS. Er hat bereits die AHS-Unterstufe besucht, ist aber durchgefallen. Mittlerweile kristallisierte sich ein anderer Schwerpunkt heraus: "Mich interessieren naturwissenschaftliche Fächer wie Chemie, Physik und Biologie", betont Loran. Gemeinsam mit seinem Mentor versucht er nun, eine Lehre in diesen Branchen zu bekommen.

Neben der richtigen Berufswahl standen die Gründer nach kurzer Zeit noch vor ganz anderen Fragen: Sie mussten sich mit Integration und offenen Asylverfahren beschäftigen. Damit hatten sie anfangs nicht gerechnet. Von den 28 Schülern haben 24 einen Migrationshintergrund, sechs davon sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. "Ich kann jetzt nicht anfangen, einen Lehrplatz für meinen Khaledin zu suchen, weil mit offenem Asylverfahren steht einfach erst einmal alles still", sagt Lechner. Diese ungewisse Situation dauert für den Bub nun schon mehr als ein Jahr. Es belastet ihn sehr, dass er nicht weiß, ob er da bleiben darf. Seit vier Monaten ist er in der Schule und spricht bereits herausragend gut Deutsch. Neben dem Kurs übt er abends anhand von Online-Lernvideos.

Auch für die Jungunternehmer ist diese Problematik Neuland. Sie stehen in Kontakt mit der Betreuerin im Flüchtlingsheim, die für Khaledin am Elternsprechtag war. Von ihr wissen sie, dass der Bub Klassenbester in der Flüchtlingsklasse ist. Er hat dank seiner guten Noten die Chance, in eine weiterführende Schule zu gehen.

So ergeben sich plötzlich ungeahnte Herausforderungen, auch emotionaler Natur für die Mentorinnen und Mentoren, wenn sie die Fluchtgeschichte ihrer Mentees erfahren und sich ein Vertrauensverhältnis entwickelt. Neben der Aufgabenbetreuung in der Berufsvermittlung stellen sich noch ganz andere Fragen wie: Wo grenzt man sich ab? Inwieweit kann man in das persönliche Umfeld eingreifen? "Wir vernetzen uns innerhalb der Mentorengruppe und tauschen uns darüber aus", sagt Joseph Kapherr. Zusätzlich hat "Sindbad" eine Sozialpädagogin und einen Kriseninterventionstrainer mit im Team der ersten Staffel.

Solche Sozialunternehmen wie "Sindbad" sind in Österreich noch selten."In den Köpfen existiert häufig die Schwarz-Weiß-Trennung zwischen Gewinnorientierung und Non-profit-Organisationen. Nur letzteren werden soziale Ziele zugerechnet", kritisiert Kap-herr. "Wir wollen nicht von Spenden und Förderungen komplett abhängig sein, sondern die Angebot-Logik eines Unternehmens kombinieren mit einem gesellschaftlichen sozialen Zweck."

Bei Unternehmen gebe es schließlich großen Bedarf an vorqualifizierten, zuverlässigen, motivierten, jungen Leuten. Stabile Jugendliche, die wissen, was sie wollen und diese Entscheidung gut reflektiert gefällt haben, sind zufrieden mit ihrer Berufswahl und brechen nicht so rasch ihre Ausbildung oder Lehre ab. "Über die jahrelange Beziehungen lernen wir die Stärken und Interessen unserer Mentees gut kennen", ergänzt Kollege Lechner.

Neue Wünsche und Ideen

Außerdem erhalten die Jugendlichen die Chance, in verschiedene Unternehmen hineinzuschnuppern, denn das Programm beinhaltet Betriebsbesichtigungen. Vergangene Woche schaute sich die Truppe beispielsweise die unterschiedlichen Lehrberufe im Luxushotel Ritz-Carlton an.

Darauf war Kiran besonders gespannt. Sie möchte unbedingt in einem Hotel arbeiten. Da sie bereits 16 Jahre alt ist, hat sie schon ein bisschen mehr Druck, sich zu entscheiden und eine Lehrstelle zu finden. Für das Frühjahr organisierte ihre Mentorin gemeinsam mit Kiran, dass sie die Berufsorientierungstage im Hotel Steigenberger absolvieren darf. Vielleicht werden es für Kiran richtungsweisende Tage. Vielleicht entscheiden sie sogar über den Verlauf ihres restlichen Berufslebens.

Mentoren gesucht:

Wer zwischen 18 und 30 Jahre alt ist, seine sozialen Kompetenzen erweitern und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen will, kann sich für das Mentoring bewerben: www.sindbad.co.at Die zweite Staffel beginnt im März.

Brüßlgasse in Wien Ottakring. Im Seminarraum eines Erdgeschoßlokals mit Blick auf den Hof duftet es einladend nach Schokoladenmuffins. Erstmals treffen sich die Mentorinnen und Mentoren von "Sindbad" hier mit ihren Schützlingen zum gemeinsamen Feedback. Das Mentoringprogramm "Sindbad" ist ein Netzwerk, das Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Neuen Mittelschule (NMS) mit Studierenden, jungen Berufstätigen und Unternehmen zusammenbringt und sich so für Chancen-und Bildungsgerechtigkeit einsetzt. Gemeinsam mit der Bildungsinitiative "Teach for Austria" haben die Jungunternehmer acht Klassen in fünf Wiener NMS besucht: In Simmering, Liesing, Floridsdorf, in der Koppstraße und in der Josefstadt stellten sie ihr Projekt vor. Letztlich haben sich pro Klasse vier bis sechs Schüler angemeldet. Matthias Lovrek ist Mitstreiter der ersten Stunde und Mentoringpaarkoordinator. "Bei einem zweitägigen Workshop haben die Mentoren gelernt, wie man den Beziehungsaufbau angehen kann und wie die Rolle des Mentors aussieht", erklärt er. Beim ersten Treffen gab es ein lockeres Kennenlernen mit den Mentees und dann ein Speed Dating mit einfachen Fragen wie etwa, welche Superkraft man gerne besitzen würde. "Dann haben die Jugendlichen ihre drei Wunsch-Mentoren angeben und wir haben mit Rücksicht auf die geografische Nähe verteilt", sagt Lovrek. Bei der Auswahl der Mentoren wurde bewusst auf eine möglichst heterogene Mischung geachtet, was die soziale Herkunft, die Studienrichtungen und Berufsfelder betrifft.

Warum genau die vierte Klasse der Neuen Mittelschule? - "Erstens, weil dort die größten Probleme liegen, und zweitens, weil die Absolventen kurz vor der Entscheidung stehen, in welche weiterführende Schule oder in welchen Lehrberuf sie gehen", sagt "Sindbad"-Gründer Andreas Lechner. Denn mehr als 80 Prozent der Schulabbrecher in weiterführenden Schulen, also in der Oberstufe, kommen aus der Neuen Mittelschule. "Sindbad" möchte den Übergang von der 9. Schulstufe in die Lehre oder die wohlüberlegte weitere Ausbildung mitbegleiten.

Lehrlinge: Hohe Abbruchsquote

Denn jeder vierte Lehrling in Wien - bundesweit jeder fünfte - bricht seine Lehre vorzeitig ab, zwei Drittel davon im ersten Lehrjahr. "Wir wollen niemandem eine Idee madig reden, sondern den Horizont weiten und zeigen, dass es noch 200 unbekannte Lehrberufe gibt, die interessant sein könnten", sagt Lovrek. "Unsere Aufgabe ist es, Informationen darüber einzuholen, an die unsere Mentees nicht so einfach rankommen", ergänzt Mitbegründer Joseph Kap-herr.

Es gebe zwar viele tolle Organisationen und Berufsinformationsmessen, die die Fülle an Informationen gut aufbereiten. "Aber da sehen wir eine riesige Kluft zwischen dem, was kommuniziert wird, und dem, was bei den jungen Leuten dann tatsächlich ankommt und umgesetzt wird, glauben die "Sindbad"-Gründer. Das Start-up möchte deshalb einen persönlichen und individuellen Vertrauensraum schaffen, in dem nachhaltig über Berufswege gesprochen werden kann. "Wir sind überzeugt, dass es diesen Nachdruck braucht in der Umbruchphase, diese regelmäßigen Treffen zwei Mal monatlich." Deswegen dauert das Programm ganze eineinhalb bis zwei Jahre. "So können wir noch die ersten drei, vier Monaten in der neuen Situation mit dabei sein, um die hohen Abbruchquoten in der weiteren Ausbildung zu senken", sagt Kap-herr. Die Zielgruppe definiert er so: "Diejenigen, die zwar schon wollen, aber eben nicht können."

Die sogenannten Mentees sind zwischen 14 und 16 Jahren alt. Sie haben erstaunlich konkrete Vorstellungenfür ihre Zukunft. "Die Burschen möchten KFZ-Mechaniker sein oder eine HTL besuchen, die Mädels Friseurin oder andere stereotype Berufe ergreifen", sagt Lovrek. Mit der Zeit sei aber klar geworden, dass sie sich gar nicht so sicher sind in ihrer Wahl. "Die HTL kennen sie vom großen Bruder oder weil alle coolen Jungs dorthin möchten. Sie wissen aber eigentlich gar nicht, was es bedeutet in diese Schule zu gehen", so die Jungunternehmer. "Fragt man nach, welcher Zweig sie interessiert, stellt sich oft heraus, dass die Motivation eine falsche ist."

Ungeahnte Herausforderungen

Ähnlich war es auch bei Loran, der gleich am ersten Tag sagte, er wolle an eine AHS. Er hat bereits die AHS-Unterstufe besucht, ist aber durchgefallen. Mittlerweile kristallisierte sich ein anderer Schwerpunkt heraus: "Mich interessieren naturwissenschaftliche Fächer wie Chemie, Physik und Biologie", betont Loran. Gemeinsam mit seinem Mentor versucht er nun, eine Lehre in diesen Branchen zu bekommen.

Neben der richtigen Berufswahl standen die Gründer nach kurzer Zeit noch vor ganz anderen Fragen: Sie mussten sich mit Integration und offenen Asylverfahren beschäftigen. Damit hatten sie anfangs nicht gerechnet. Von den 28 Schülern haben 24 einen Migrationshintergrund, sechs davon sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. "Ich kann jetzt nicht anfangen, einen Lehrplatz für meinen Khaledin zu suchen, weil mit offenem Asylverfahren steht einfach erst einmal alles still", sagt Lechner. Diese ungewisse Situation dauert für den Bub nun schon mehr als ein Jahr. Es belastet ihn sehr, dass er nicht weiß, ob er da bleiben darf. Seit vier Monaten ist er in der Schule und spricht bereits herausragend gut Deutsch. Neben dem Kurs übt er abends anhand von Online-Lernvideos.

Auch für die Jungunternehmer ist diese Problematik Neuland. Sie stehen in Kontakt mit der Betreuerin im Flüchtlingsheim, die für Khaledin am Elternsprechtag war. Von ihr wissen sie, dass der Bub Klassenbester in der Flüchtlingsklasse ist. Er hat dank seiner guten Noten die Chance, in eine weiterführende Schule zu gehen.

So ergeben sich plötzlich ungeahnte Herausforderungen, auch emotionaler Natur für die Mentorinnen und Mentoren, wenn sie die Fluchtgeschichte ihrer Mentees erfahren und sich ein Vertrauensverhältnis entwickelt. Neben der Aufgabenbetreuung in der Berufsvermittlung stellen sich noch ganz andere Fragen wie: Wo grenzt man sich ab? Inwieweit kann man in das persönliche Umfeld eingreifen? "Wir vernetzen uns innerhalb der Mentorengruppe und tauschen uns darüber aus", sagt Joseph Kapherr. Zusätzlich hat "Sindbad" eine Sozialpädagogin und einen Kriseninterventionstrainer mit im Team der ersten Staffel.

Solche Sozialunternehmen wie "Sindbad" sind in Österreich noch selten."In den Köpfen existiert häufig die Schwarz-Weiß-Trennung zwischen Gewinnorientierung und Non-profit-Organisationen. Nur letzteren werden soziale Ziele zugerechnet", kritisiert Kap-herr. "Wir wollen nicht von Spenden und Förderungen komplett abhängig sein, sondern die Angebot-Logik eines Unternehmens kombinieren mit einem gesellschaftlichen sozialen Zweck."

Bei Unternehmen gebe es schließlich großen Bedarf an vorqualifizierten, zuverlässigen, motivierten, jungen Leuten. Stabile Jugendliche, die wissen, was sie wollen und diese Entscheidung gut reflektiert gefällt haben, sind zufrieden mit ihrer Berufswahl und brechen nicht so rasch ihre Ausbildung oder Lehre ab. "Über die jahrelange Beziehungen lernen wir die Stärken und Interessen unserer Mentees gut kennen", ergänzt Kollege Lechner.

Neue Wünsche und Ideen

Außerdem erhalten die Jugendlichen die Chance, in verschiedene Unternehmen hineinzuschnuppern, denn das Programm beinhaltet Betriebsbesichtigungen. Vergangene Woche schaute sich die Truppe beispielsweise die unterschiedlichen Lehrberufe im Luxushotel Ritz-Carlton an.

Darauf war Kiran besonders gespannt. Sie möchte unbedingt in einem Hotel arbeiten. Da sie bereits 16 Jahre alt ist, hat sie schon ein bisschen mehr Druck, sich zu entscheiden und eine Lehrstelle zu finden. Für das Frühjahr organisierte ihre Mentorin gemeinsam mit Kiran, dass sie die Berufsorientierungstage im Hotel Steigenberger absolvieren darf. Vielleicht werden es für Kiran richtungsweisende Tage. Vielleicht entscheiden sie sogar über den Verlauf ihres restlichen Berufslebens.

Mentoren gesucht:

Wer zwischen 18 und 30 Jahre alt ist, seine sozialen Kompetenzen erweitern und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen will, kann sich für das Mentoring bewerben: www.sindbad.co.at Die zweite Staffel beginnt im März.