Digital In Arbeit

"Die Furche, Kerth, Grüß Gott"

Die Stimme am anderen Ende der Leitung klingt freundlich. Sie werden nach Ihren Wünschen gefragt, erhalten prompt alle Auskünfte. Die Sachbearbeiterin des Furche-Abo-Service ist nicht nur freundlich, sondern auch kompetent. Sie ersucht um ein wenig Geduld, gibt Ihren Namen in die Datenbank ein. Ihre Zustelladresse soll geändert werden? Kein Problem. Sie geben die neue Adresse bekannt. In kürzester Zeit ist Ihr Anliegen erledigt. Keine überlastete Hotline, auf der Sie minutenlang "Schlange stehen", kein rhetorischer Firlefanz, keine Worthülsen, keine Floskeln. Und vor allem kein gelangweiltes "Was kann ich für Sie tun?", bei dem man förmlich spürt, dass der, der das ausspricht, nicht im Geringsten daran denkt, etwas für Sie zu tun, sondern Sie allenfalls weiterverbindet.

Das Furche-Abo-Service ist in der letzten Woche von Graz nach Wien übersiedelt und nun direkt im Furche-Büro neben Redaktion, Anzeigenverwaltung und Geschäftsführung einquartiert. Ortswechsel und neue Telefonnummer (siehe unten) sind Ausdruck eines neuen strategischen Konzeptes. KUNDENDIENST wird ab sofort groß geschrieben. Die Furche will näher an ihre Leser und Leserinnen heranrücken. Sie will ihr Ohr direkt an den Bedürfnissen der Leser haben. Von den Betroffenen selbst will sie erfahren, ob diese mit den angebotenen Dienstleistungen zufrieden sind oder nicht, was verbessert, ausgebaut, optimiert werden muss. "Customer Centricity" nennen die Fachleute eine solche Strategie und sprechen von einer Transformation vom Produktfokus zum Kundenfokus. Klingt aufregend, man kann aber auch einfacher sagen: "Der Kunde ist König".

Und wenn dies in Ihren Ohren immer noch zu hochtrabend oder royalistisch klingt, dann vergessen Sie alles bisher Gesagte, nur nicht meine Bitte, uns sofort zu kontaktieren, sobald Sie das Gefühl haben, dass Sie uns "das" eigentlich sagen müssten.

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