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Kurt Remele und das Gemeinwohl: Gemeinsam füreinander

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Der Grazer Sozialethiker Kurt Remele bricht in seinem neuen Buch „Es geht uns allen besser, wenn es allen besser geht“ eine Lanze für den Gemeinwohlgedanken.

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Der Grazer Sozialethiker Kurt Remele bricht in seinem neuen Buch „Es geht uns allen besser, wenn es allen besser geht“ eine Lanze für den Gemeinwohlgedanken.


Die Rede vom Gemeinwohl war in den letzten Jahren desavouiert: Auf der einen Seite passt der scheinbar antiquierte Begriff nicht in die neoliberale Agenda aktueller Optimierungsgesellschaften, wo Effizienz und Erfolg zu den Maximen menschlichen Handelns zählen. Auf der anderen Seite gab und gibt es ideologische Korsette, die mit dem Gemeinwohl Schind­luder getrieben haben und treiben – etwa wenn man mit dem Gemeinwohl argumentiert, um extreme Restriktionen in Flüchtlingsfragen durchzusetzen.

Der an der Uni Graz lehrende katholische Sozialethiker Kurt Remele unternimmt es in seinem neuen Buch „Es geht uns allen besser, wenn es allen besser geht“, den Gemeinwohlgedanken zu retten und für heute neu zu buchstabieren.
Remele ist von seiner Profession her dazu höchst berufen, zählt das Gemeinwohl zu den tragenden Säulen der katholischen Sozial­lehre – und zwar schon seit der ersten Sozialenzyklika ­Rerum novarum 1980.

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