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Impulstanz_WilliamKentridge_TheGreatYesTheGreatNo_c_StellaOlivier_03.jpg - © Stella Olivier

ImPulsTanz 2024: Tanzstars aus Südafrika bis Südkorea auf den Bühnen Wiens

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Europas größtes Festival für Tanz und Performance findet vom 11. Juli bis 11. August in Wien statt.

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Europas größtes Festival für Tanz und Performance findet vom 11. Juli bis 11. August in Wien statt.

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Von 11. Juli bis 11. August verwandelt ImPulsTanz, Europas größtes Festival für Tanz und Performance, Wien für einen Monat in den Mittelpunkt der Tanzwelt mit Performances, Workshops, Filmen, Ausstellungen, Konzerten, Partys und vielem mehr. Mit dabei sind insgesamt 51 Produktionen von Größen der Tanzgeschichte, Vertreter*innen der österreichischen Szene sowie internationalen Newcomer*innen in der [8:tension] Young Choreographers’ Series.

Eröffnet wird das Festival am 11. Juli mit vier partizipativen Installationen des US-amerikanischen Choreografen William Forsythe im MAK – Museum für angewandte Kunst. Zu erleben ist hier u. a. sein Pendellabyrinth Nowhere and Everywhere at the Same Time, Nr. 2, bei dem man selbst Teil der Choreografie wird.

Für den Performance-Auftakt im Burgtheater inszeniert der große William Kentridge mit The Great Yes, The Great No ein künstlerisches, spirituelles und politisches Abenteuer. Ebendort bringt die südafrikanische Star-Choreografin Dada Masilo nach weltweiten Erfolgen mit Neuinterpretationen von Romeo and Juliet, Carmen, Swan Lake, Giselle ihre höchst eigene Version von HAMLET auf die Bühne. Es entsteht eine humorvolle, stimmungsgeladene Theaterperformance mit Tanz, Gesang, Violine und Percussion.

Im Volkstheater wagen sich Anne Teresa De Keersmaeker und Radouan Mriziga an einen weiteren Ausnahmekünstler: Zur Musik von Antonio Vivaldi fragen sie in Zeiten der Klimakrise „Gibt es noch vier Jahreszeiten?“. Und der belgische Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui lässt drei Tänzer*innen aus Australien, Japan und Kolumbien solistisch über die heikelsten Ereignisse ihrer Länder reflektieren. Es geht um die Ausbeutung australischer Urwälder durch Industriekonzerne, um die traumatischen Folgen der US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki und um das fatale Treiben der kolumbianischen Guerilla. Es sei nie zu spät, etwas zu tun, sagt Cherkaoui: „Jeder Einzelne muss seine noch so kleine Fähigkeit nutzen, um in der Welt zu handeln. Und sich gewissen Dingen widersetzen, um nicht unter den Ereignissen zu leiden.“

„Wer zähmt hier wen?“ fragt die zeitgenössische österreichische Tänzerin Silke „Silk“ Grabinger, die in ihrem Stück zweimal 150 Minuten mit dem berühmt-berüchtigten Roboterhund-Modell „Spot“ von Boston Dynamics verbringt.

Zum ersten Mal bei ImPulsTanz zu Gast ist Kim Sungyong mit der Korea National Contemporary Dance Company. Mit seiner 17-köpfigen Compagnie präsentiert er in JUNGLE einen Versuch, den Tanz auf ein so hohes Intensitäts-Level zu treiben, dass dem Publikum sozusagen keine andere Wahl bleibt, als grundlegend über Gewicht und Tiefe der Existenz nachzudenken.


Tickets & weitere Infos: www.impulstanz.com

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