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Enttäuschende Aussichten

Der Brexit dürfte sich nachteilig auf die Entwicklung der globalen Wirtschaft auswirken. Zu diesem Schluss kommt der Internationale Währungsfonds in einem Bericht, der vergangene Woche vorgestellt wurde. Darin warnt der IWF angesichts von Krisen und mangelnden Reformen vor einem Schwächeanfall der Weltwirtschaft. "Die jüngsten Daten zeigen gedämpfte Aktivitäten, weniger Wachstum im Handel und eine sehr niedrige Teuerung, was auf ein noch schwächeres Wachstum der Weltwirtschaft dieses Jahr hindeutet", so der Fonds. Das Ziel des G-20-Gipfels von Brisbane im Jahre 2014, binnen fünf Jahren die globale Wirtschaft auf einen zwei Prozent höheren Wachstumspfad zu steuern, sei ohne zusätzliche Maßnahmen in vielen Ländern außer Reichweite. Europa sei wegen Unsicherheiten nach dem Brexit-Votum der Briten zudem besonders belastet. "Auch auf längere Sicht bleiben die Aussichten enttäuschend", warnte der IWF.

Angesichts dessen drängt er die großen Schwellen-und Industrieländer der G20 zu einer "energischen, umfassenden und gut kommunizierten Politik". Teil dessen müsse eine engere Kooperation auf weltweiter Basis sein. Dabei müssten die Regierungen ihre Politik besser vermitteln. Das sei insbesondere bei den Bürgern wichtig, auf die Anpassungen und Veränderungen zukämen. Der Fonds sieht wachsende Ängste gegenüber Globalisierung und Reformen. Dies sei auch der sozialen Ungleichheit in vielen Ländern geschuldet. Dies könnte in eine negative Abwärtsspirale führen.

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