Ob in Partnerschaft, Freundschaft oder Familie – wer liebt, macht sich verletzlich. Sind wir dazu noch bereit? Eine von acht Fragen zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE.
Es ist immer noch ein Tabu: Kinder, die die Beziehung zu ihren Eltern beenden. In Kärnten treffen sich betroffene Mütter und Väter. Sie möchten sich die Liebe nicht nehmen lassen.
Die Charakterdarstellerin Maria Hofstätter liebt die „hässlichen“ Figuren. Auch abseits der Schauspielerei ist sie fasziniert vom Widerspruch. Um Ambivalenz geht es auch in ihrem aktuellen Film „Dann passiert das Leben“.
Zu Eric Hegmann kommen Paare, wenn ihr Traum vom ewigen Glück zerplatzt ist. Der aus dem deutschen Fernsehen bekannte Therapeut unterstützt sie dabei, Ängste zu überwinden und sich neu aufeinander einzulassen.
Verpflichtungen und Opferbereitschaft sind uns heute verdächtig. Doch wer ohne diese Umwege liebt, der liebt vielleicht gar nicht mehr, schreibt die Philosophin Katharina Lacina.
Zwei Eheleute nach Jahrzehnten der Beziehung am Scheidepunkt: der Pension. In „Dann passiert das Leben“ entfaltet sich eine stille Erschütterung, die sich unmerklich in den Alltag dieses Paares frisst. Regisseurin Neele Leana Vollmar beobachtet mit Gespür, wie Routine zur Tarnkappe einer Beziehung wird, die schon lange in ein Nebeneinander geglitten ist. Der Schuldirektor, frisch pensioniert, versinkt in Depression, seine Frau ächzt unter der Last. Anke Engelke und Ulrich Tukur spielen dieses Paar mit zurückgenommener Intensität, die den kleinen Momenten Gewicht verleiht: ein
Die Werbung vermittelt uns, wir dürften nur ja nichts versäumen. Die Suche nach dem Abenteuer komt Partnerinstituten zugute. Ein Gastkommentar der Psychotherapeutin Christine Bauer-Jelinek.