In seiner ersten Exhortation steckt mehr als viele vermutet haben. Insbesondere mit seiner eindeutigen Kapitalismuskritik eckt der erste US-Papst genauso an, wie sein VorgÀnger.
Die Vergabe der höchsten Auszeichnung fĂŒr die Schaffung von Frieden auf der Welt folgte auch dieses Mal einem Muster: Wer den Sacharow-Preis des EuropĂ€ischen Parlaments erhalten hat, wird auch in Oslo oft ganz oben gereiht. Das sollte dem US-PrĂ€sidenten zu denken geben.
Ăsterreichs Wirtschaft wĂ€chst nur marginal, insbesondere die Industrie steht weiter unter Druck. Sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene ist Entschlossenheit gefragt â bis hin zu Zöllen. Ein Gastkommentar.
FĂŒr Jane Goodall, die 91-jĂ€hrig verstorben ist, gab es keine scharfe Linie zwischen Mensch und Tierreich. In einem persönlichen Nachruf erinnert sich Hubert von Goisern an Begegnungen mit der weltberĂŒhmten Primatenforscherin, die ihn im Urwald mit der Welt der Schimpansen bekannt machte.
Mit dem Wahlsieg von Andrej Andrej BabiĆĄ in Tschechien bekommt die russische Schattenflotte in Ungarn und der Slowakei Zulauf. Die negativen Folgen wird die Ukraine als Erste spĂŒren.
In Astrid Wenzâ neuer Kolumne âHingehörtâ geht es um Dinge, die die Autorin unterwegs aufschnappt. Diesmal: GemĂŒse, das den Sommer zurĂŒckholt.
Im Àgyptischen Scharm El-Scheich entscheidet sich dieser Tage, ob der Krieg in Gaza beendet werden kann. Wird die Terrororganisation Hamas genau zwei Jahre nach dem Massaker vom 7. Oktober tatsÀchlich auf Macht und Gewalt verzichten? Eine Analyse.
Die USA erleben derzeit einen massiven Abbau demokratischer Institutionen und Normen. Die Gefahr ist real, dass die Vorzeige-Demokratie zur Autokratie wird.
John Clarke, Michel Devoret und John Martinis, alle von der University of California, teilen sich heuer die Auszeichnung. Sie haben u.a. einen quantenmechanischen Tunneleffekt entdeckt.
Zwei Jahre nach dem Hamas-Massaker nimmt die antijĂŒdische Stimmung in Ăsterreich stetig zu. Das zeigt, wie tief der Antisemitismus immer noch sitzt, auch bei Menschen, die sich eigentlich als Antifaschisten verstehen, sagt die Journalistin Alexia Weiss im FURCHE-Interview.
Kaum jemand hat das politische Denken in Ăsterreich so geprĂ€gt wie Anton Pelinka. Als Lehrer und öffentlicher Intellektueller blieb er unbeirrbar in seiner Haltung: gegen Nationalismus, gegen diktatorische âGotteshĂŒterâ, fĂŒr Demokratie.
Peking inszeniert sich als AnfĂŒhrer einer globalen Front gegen den Westen â und gleichzeitig als Hort weltweiter StabilitĂ€t. Ein Widerspruch, der aber von Donald Trumps Wirbelpolitik aufgelöst wird.
ÂRegelmĂ€Ăig sorgen Bissattacken fĂŒr Schlagzeilen. Ein Tierarzt erklĂ€rt, warum Knurren toll ist und was Familien mit Kind und Hund beachten sollten.
Die Aufregung um die Goldensteiner Ordensfrauen hat das Thema Altern im Kloster auf die Tagesordnung gebracht. Die Karmelitin Schwester Agnes Mayer erzĂ€hlt ĂŒber die Herausforderungen, die damit verbunden sind. Ein Besuch.
In Wien feiert das Wien Museum den âAugustinâ, in Graz kĂ€mpft das âMegaphonâ ums Ăberleben. Drei Jahrzehnte StraĂenzeitungen in Ăsterreich erzĂ€hlen von Armut, Widerstand und einem steten Kampf fĂŒr Gerechtigkeit.
Der Altphilologe Jonas Grethlein kontert toxische MĂ€nnlichkeit mit antiken Abenteurern: Nicht SelbstĂŒberschĂ€tzung sei mutig, sondern die eigenen Grenzen zu kennen.
Reisen durch die Zeitgeschichte!
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Die Volksoper prĂ€sentiert mit âKilling Carmenâ eine originelle âCarmenâ-Adaption, die 13 Jahre nach der Opernhandlung spielt. Gleichzeitig stellt das Musiktheater an der Wien eine neue âDie Fledermausâ zur Diskussion.
Die langfristigen Auswirkungen fĂŒr Betroffene gehen uns alle etwas an, schreibt die Expertin fĂŒr Psychotraumatologie Brigitte Lueger-Schuster. Ein Gastkommentar.
Die âEiserne Ladyâ Margaret Thatcher war keineswegs so aus einem Guss, wie man von dieser resoluten und von sich selbst ĂŒberzeugten Politikerin annehmen könnte, sagt ihr Biograf Franz-Josef BrĂŒggemeier. Paradox, aber die Frau hatte wenig Interesse an ihrer Person.
Am 13. Oktober 1925 geboren, ist Margaret Thatcher nach wie vor eine Âpolitische Marke. Die Britin Melanie Sully erlebte Thatchers ersten ÂWahlsieg 1979 in England â und zieht Parallelen zu ihren politischen Erben von heute.
Anstatt die Ăra der âEisernen Ladyâ als Reibebaum in eine ideologische Ecke zu stellen, lohnt es sich, aus ihrer Politik SchlĂŒsse fĂŒr heute zu ziehen.
Die Jugendredaktion des neuen Ă3 war nicht nur ein Radioprojekt, sondern eine kulturelle ZĂ€sur. Anton Pelinka stand fĂŒr eine neue IntellektualitĂ€t im Rundfunk â und fĂŒr die Idee, dass politisches Denken auch in Jugendsendungen gehört.
Zwei Jahre nach dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 gibt es Hoffnung auf Frieden in Gaza. Zugleich nimmt die antijĂŒdische Stimmung weltweit zu, auch in Ăsterreich. Dabei wird deutlich, wie sehr sich die Meinung gegen Israel gewendet hat â und wie leicht die Grenzen zwischen (legitimer) Kritik an Israels KriegsfĂŒhrung und Antisemitismus verschwimmen.
Susan Rothenberg war nicht weniger als eine Pionierin, die mit ihren Bildern die Wiederbelebung der figurativen Malerei ab den 1970er Jahren initiierte. Heuer wÀre sie 80 Jahre alt.
Betroffene von Stimmungsstörungen fĂŒhlen sich hĂ€ufg nicht verstanden, Entstigmatisierung ist weiterhin nötig. Zum EuropĂ€ischen Depressionstag am 5. Oktober.
Fantasien maskuliner Erotik laufen neben schwelender Homophobie: Das Volkstheater zeigt mit âThe Boys Are Kissingâ eine groteske Komödie ĂŒber gesellschaftliche Toleranz, Doppelmoral und TerritorialkĂ€mpfe.
WĂ€hrend eine Untersuchungskommission erste Ergebnisse zur Razzia am PerĆĄmanhof prĂ€sentiert, stellt sich die Frage: Wie steht Ăsterreich zum Antifaschismus?
Mit âDrei Kilometer bis zum Ende der Weltâ erzĂ€hlt Regisseur Emanuel PĂąrvu von der existenziellen Bedrohung eines jungen Schwulen in der hermetischen Gesellschaft eines abgeschiedenen Dorfes.
Bis zu 2,5 Millionen Menschen zĂ€hlt die chinesische Diaspora in Europa. Trotzdem ist diese Bevölkerungsgruppe wenig prĂ€sent â woran das liegt, erklĂ€ren zwei China-Expertinnen.
Feindliche Drohnen am Himmel ĂŒber DĂ€nemark mĂŒssen in der ganzen EU die Frage nach den PrioritĂ€ten bei der AufrĂŒstung auslösen. Ebenfalls thematisiert gehören die psychischen Folgen dieser Gefahr von oben.
Mit dem Buch âWarum sind immer die Juden schuld?â will der Theologe Simone Paganini antisemitische Aussagen in der Bibel einem breiten Publikum zugĂ€nglich machen. Dabei macht er es sich aber (zu) einfach.
Die Theologin und Ordensschwester Nathalie Becquart gehört zu den einflussreichsten Frauen im Vatikan. Ein GesprĂ€ch ĂŒber SynodalitĂ€t, Papst Leo und die Rolle von Frauen in der katholischen Kirche.
Die Schicksalswahl in der Republik Moldau ist geschlagen: Das Land geht weiter in Richtung Europa. PrÀsidentin Maia Sandu ist die treibende Kraft. Sie erhÀlt den Fritz-Csoklich-Demokratiepreis 2025.
Vom âWein des Islamâ zum Treibstoff der AufklĂ€rung, vom Luxusgut zum modernen Lifestyle-GetrĂ€nk: anregende Geschichte(n) zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober.
Das neue Wissenschaftsforum Future Foundation prĂ€sentiert zehn Regeln fĂŒr die digitale Zukunft. Der deutsche Psychiater und Philosoph Thomas Fuchs ist einer der FĂŒrsprecher. Ein GesprĂ€ch ĂŒber digitale Götzenbildung, Verzweiflung an den Unis und verkörperten Humanismus.
Gewalt in der Erziehung ist in Ăsterreich seit ĂŒber 35 Jahren verboten. Warum manche MĂŒtter und VĂ€ter trotzdem zuschlagen und wo sie â auch anonym â UnterstĂŒtzung bekommen.
Einsam kann man sich auch unter Menschen fĂŒhlen. Warum das GefĂŒhl nicht nur in der Beziehung zu anderen, sondern auch zu sich selbst, zur Natur oder zu Gott wurzelt und was es mit der âMale Loneliness Epidemicâ auf sich hat, erklĂ€rt die Forscherin Luzia Heu.
Im Zuge der Aufregung um die âökumenisch unsensiblenâ Aussagen, wurde das eigentliche Anliegen von âDominus Iesusâ verdunkelt, findet der katholische Theologe Jan-Heiner TĂŒck.