FOKUS

Und wo bleibt die Kultur?

Sind Kunst und Kultur nur nette Anhängsel der Gesellschaft, die man ablegt, wenn es eng wird – oder essenziell für das Zusammenleben? Eine von acht Fragen zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE.
„Café Kuba“ von David Shongo - „Café Kuba“ von David Shongo. Das Filmprojekt erhielt den Hauptpreis von „State of the ART(ist)“ 2025. - © „Café Kuba“ von David Shongo. Hauptpreis „State of the ART(ist)“ 2025. Foto: David Shongo

80 Jahre DIE FURCHE

Was macht eine Kulturdiplomatin?

Kunst als Dialograum verstehen, international ­Begegnung üben und gemeinsame Wege finden: auf ­staatlicher, offizieller Ebene, aber auch abseits jeglicher ­Aufmerksamkeit. Das kann Basisarbeit für Frieden sein.

Teresa Indjein

27. November 2025
Nachbarinnen im mumok - Das Foto zeigt eine Gruppe von Menschen, die offenbar eine Ausstellung besuchen. Im Vordergrund steht eine Frau, mit ausgestrecktem Arm deutet sie auf eine der vielen Zeichnungen oder Poster, die an einer langen Wand befestigt sind. Rechts neben ihr steht eine Frau in einem fliederfarbenen, gemusterten Kleid und einem farblich passenden Kopftuch. Sie wirkt fröhlich, lächelt und scheint aufmerksam zuzuhören oder auf etwas zu reagieren. Hinter ihnen befinden sich weitere Personen, darunter ein Mann mit Hut und Brille sowie andere Besucher*innen, die in lockerer Atmosphäre durch die Ausstellung gehen. Die Umgebung wirkt hell und modern. Die Wand links ist vollständig mit Papierbögen bedeckt. - © Foto: ©mumok - Sebastian Gansriegler

80 Jahre DIE FURCHE

Integration durch Kunst

Museen als Werkstätten für Perspektiven­wechsel? Initiativen wie die „Nachbarinnen“ zeigen die Bedeutung von Kultur für Zusammenleben und Demokratie, und zwar sehr konkret.

Christine Scholten

28. November 2025
Bücherverbrennung - © Foto: Bundesarchiv, Bild 102-14597 / Georg Pahl / CC-BY-SA 3.0

Feuilleton

Damals, als die Bücher brannten

Auch heute werden in einem Teil unseres Kontinents Bücher verfolgt, verboten, vernichtet. Auch bei uns gibt es politische Extremisten (und ob sie sich selbst Linke oder Rechte nennen, ist egal), die nur darauf warten, Bücher des Wissens und des Gewissens zu verbrennen. Wehrt den Anfängen? Ja. Immer und überall.

György Sebestyén

11. Mai 1983