Sind Kunst und Kultur nur nette Anhängsel der Gesellschaft, die man ablegt, wenn es eng wird – oder essenziell für das Zusammenleben? Eine von acht Fragen zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE.
Kunst als Dialograum verstehen, international Begegnung üben und gemeinsame Wege finden: auf staatlicher, offizieller Ebene, aber auch abseits jeglicher Aufmerksamkeit. Das kann Basisarbeit für Frieden sein.
Museen als Werkstätten für Perspektivenwechsel? Initiativen wie die „Nachbarinnen“ zeigen die Bedeutung von Kultur für Zusammenleben und Demokratie, und zwar sehr konkret.
Auch heute werden in einem Teil unseres Kontinents Bücher verfolgt, verboten, vernichtet. Auch bei uns gibt es politische Extremisten (und ob sie sich selbst Linke oder Rechte nennen, ist egal), die nur darauf warten, Bücher des Wissens und des Gewissens zu verbrennen. Wehrt den Anfängen? Ja. Immer und überall.