Autorinnen protestieren gegen die Kritik durch Denis Scheck in der Sendung „Druckfrisch“ und Literaturkritik ist wieder in aller Munde. Zeigt der Fall womöglich, wohin die Reise mit der Literaturkritik geht?
Vor 210 Jahren erschuf sie ein literarisches Monster, das aus der Literatur- und Filmgeschichte nicht mehr wegzudenken ist. Doch Mary Shelley erwies sich auch darüber hinaus als visionär.
Nach seinen EU-Romanen „Die Hauptstadt“ und „Die Erweiterung“ legt Robert Menasse nun mit „Die Lebensentscheidung“ eine schmale Novelle vor: über Enttäuschungen und Täuschungen, über Leben und Sterben, über Mutter und Sohn. Aber auch über die EU.
In seinem Roman „Zeit der Mutigen“ erinnert Dimitré Dinev an ein Jahrhundert der Gräueltaten. Mitten drin: einzelne Menschen, die den Versuchungen des Faschismus widersagen. Ein Gespräch über Sprache, Literatur, magisches Wissen, Gerechtigkeit und Ethik, über die Schwierigkeit, Mensch zu werden, Mensch zu sein.
Sie gilt als die erste Frau, die in England vom Schreiben leben konnte, und als Erfinderin des realistischen Romans. Und dennoch ist Aphra Behn hierzulande bisher kaum bekannt.
Die religiöse Bildwelt inspiriert auch im dritten Jahrtausend noch die Kunst der Gegenwart. Das zeigt Kultum, das „Zentrum für Gegenwart, Kunst und Religion in Graz“.
Eine fundamentale ästhetische Erneuerung schwebte den Künstlerinnen und Künstlern der Moderne vor. Dafür ließen sie sich aber von bestimmten Traditionen inspirieren. Das zeigt die Albertina in ihrer aktuellen Ausstellung „Gothic Modern“ in Wien.
Herkunft ist als Thema in der Literatur auffällig präsent. Sie prägt und formt, sie wird erforscht und erfunden. „Woher wir kommen“ erkundet
auch das Literaturmuseum in Wien in seiner aktuellen Ausstellung.
Am 10. November wurde der Österreichische Buchpreis 2025 verliehen. Er ging an den überglücklichen Autor Dimitré Dinev, mit dem Österreichischen Buchpreis Debüt 2025 wurde Miriam Unterthiner ausgezeichnet.