Martel

Gesprengtes Leben

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Vor 25 Jahren starben beim Bombenattentat von Oberwart vier Roma. Das Misstrauen in der Siedlung ist nicht gewichen. Eine Reportage zum Internationalen Tag der Roma am 8. April.

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Vor 25 Jahren starben beim Bombenattentat von Oberwart vier Roma. Das Misstrauen in der Siedlung ist nicht gewichen. Eine Reportage zum Internationalen Tag der Roma am 8. April.

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Manchmal raucht er noch eine Zigarette, wo es den Körper seines besten Freundes in Teile zerfetzt hat. Nicht mehr so oft wie früher, vielleicht einmal die Woche, wie es die Gesundheit eben zulässt. An den schlechteren Tagen, da bleibt er zu Hause in seinem kleinen Bungalow. An den besseren spaziert er die 200 Meter hinauf zur Weggabelung gleich bei der Brücke der Autobahnumfahrung und zündet sich seine Selbstgedrehte an. Denn Ludwig Horvath hat Probleme mit der Lunge, das jahrelange Rauchen forderte seinen Tribut. Wenig Luft beim Gehen, Jahrgang 1955. Derselbe wie Josef Simon, sein bester Freund, dessen verstreute Körperteile am frühen Morgen des 5. Februar 1995 von einem Bewohner der Siedlung bei der Brücke der Autobahnumfahrung gefunden wurden. Gemeinsam mit jenen von Peter Sarközi, Karl Horvath und Erwin Horvath. Sternförmig lagen ihre toten Körper, oder das, was noch von ihnen übrig war, rund um die Sprengfalle, die gnadenlos zugeschnappt hatte, wie Sprengfallen das eben tun.

Und dass Ludwig Horvaths Körper an jenem kalten Februarmorgen nicht auch an der Autobahnumfahrung lag, zerfetzt in seine Einzelteile, das ist nur dem Wetter des 4. Februar 1995 zu verdanken. Denn kurz vor sechs Uhr abends an diesem Tag hatten die vier Männer, die wenige Stunden später mit 40, 26, 21 und 18 Jahren sterben sollten, eben eine Flasche Bacardi Rum geöffnet, als Horvath ihnen über den Weg lief. Gerade war er aus der Arbeit gekommen, stellte sich zu ihnen, beim Parkplatz der Roma-Siedlung von Oberwart, auf dem man abends zusammenkam, auch im Winter, und trank mit. Ein paar kräftige Schlucke aus der herumgereichten Flasche. Doch bald verließ Horvath die Runde und ging in sein Haus. „Ich hab’ an dem Tag nur eine leichte Jacke angehabt“, sagt er. „Aber es ist auch ein starker Wind gegangen.“ Ihn fröstelte. Die Kleiderwahl am Morgen, sie rettete ihm am Abend das Leben.

Kein Aufatmen

Denn die anderen, die tranken weiter, und ein paar Stunden später, es ging schon gegen Mitternacht, entdeckten sie am Rande der Siedlung, vor der Autobahnumfahrung, ein Schild mit der Aufschrift „Roma zurück nach Indien!“. Als sie es entfernen wollten, explodierte der Sprengsatz. Der Knall war gigantisch, als die perfide Konstruktion aus 150 Gramm gedämmtem Nitroglycerin hochging, und man musste ihn noch Kilometer weiter gehört haben. Ein paar Dutzend Meter weiter, in der Roma-Siedlung, da war er ohrenbetäubend. Und doch ahnte in jener Nacht niemand, was da passiert sein könnte. Denn bei der nahen Messehalle wurde nur Minuten darauf ein Feuerwerk gezündet – der krönende Abschluss einer großen Veranstaltung an diesem Samstag. Daran, der Knall könnte von etwas anderem als ein paar Salven Pyrotechnik herrühren, dachte in jenen Stunden niemand.

Der Täter, der den vier Männern ihren viel zu frühen Tod bescherte, wurde gut zweieinhalb Jahre später gefasst. Sein Name war Franz Fuchs. Seine Geschichte ist bekannt. Ein ehemaliger Ziviltechniker aus der Südsteiermark, der sich in weitgehender sozialer Isolation zum Rechtsextremisten und gefährlichsten Terroristen der Zweiten Republik radikalisierte. Fuchs hatte es ausschließlich auf Menschen mit Migrationshintergrund und Minderheiten abgesehen – und auf Menschen, die sich für sie einsetzten. Seine Anschläge erschütterten das Land in einer Zeit, in der ein gewisser Jörg Haider mit seinem „Österreich zuerst“-Volksbegehren gerade die Alpenrepublik gespalten hatte und das fremdenfeindliche Klima stark zunahm. Als der Tag der Verhaftung von Franz Fuchs eine Brief- und Rohrbombenserie mit insgesamt 27 Sprengsätzen endgültig beendete, mit der er als „Bajuwarische Befreiungsarmee“ vier Menschen getötet und 15 weitere teils schwer verletzt hatte, ging ein Aufatmen durch weite Teile des Landes.

Fortan lag man auf der Lauer. Und die Angst vor dem äußeren Feind säte das Misstrauen gegenüber dem innigen Freund.

Oberwart

Für die Roma im burgenländischen Oberwart aber gab es kein Aufatmen. Und das gleich aus mehreren Gründen. Zuerst war da die Trauer. Der Schmerz über die verlorenen Freunde, die Gefühllosigkeit, die über den wahren Schmerz hinweghilft. Dann kam die Wut. Über das, was in der Nacht vom 4. auf den 5. Februar passiert war. Und: über das, was in den Monaten zuvor nicht passiert war. „Die Drohanrufe“, sagt Ludwig Horvath, braune Lederjacke, struppiger Dreitagebart, „die haben schon ein halbes Jahr früher angefangen.“ Deshalb verständigte Horvath schon damals die Polizei. Ernst genommen wurden seine Warnungen aber nicht. Nachdem er sich mehrmals nach Drohanrufen gemeldet hatte, hieß es irgendwann nur noch „der Spinner ruft wieder an“, sagt Horvath.

Auch die Ermittlungen nach dem Vierfachmord sorgten für Frust und Ärger, für ein Gefühl des Gelähmtseins in der Roma-Siedlung. Zunächst ging die Polizei, ganz den gängigen Vorurteilen folgend, von einer „Zigeunerfehde“ aus. Noch am selben Tag gab es Hausdurchsuchungen in der Siedlung. Erst als am nächsten Tag in der kroatisch-burgenländischen Gemeinde Stinatz ein weiterer Sprengkörper explodierte und einem Mann die rechte Hand zerfetzte, begann die Polizei in Richtung Terrorismus zu ermitteln. Doch der Frust über die Arbeit der Behörden, die quälenden Gedanken, dass man die Freunde nicht hatte retten können, waren noch nicht alles für die Roma von Oberwart.

„Beim Geld hört sich der Spaß auf“

„Der Fuchs hat mit dem Anschlag noch mehr erreicht, als er geglaubt hat“, sagt Horvath. „Er hat nicht nur die Toten, sondern auch die Überlebenden in der Siedlung gesprengt.“ Zuerst, direkt nach dem Anschlag, herrschte großer Zusammenhalt. Man sprach mehr miteinander als zuvor, man empfand ein Gefühl von Geschlossenheit. Doch bald begann die Solidarität zu bröckeln. Komplexe Dynamiken wie immer nach traumatischen Ereignissen. Und: Nach dem Anschlag gab es Spendengelder für die Hinterbliebenen der vier Mordopfer. Und wie es mit guten und richtigen Dingen in dieser Welt eben so ist: Sie haben oft auch unerwünschte Nebenwirkungen. In diesem Fall: Sie trieben einen zusätzlichen Spalt in die kleine Roma-Gemeinschaft. „Beim Geld hört sich der Spaß auf“, sagt Ludwig Horvath. Und wie der Spaß verschwand, so stieg die Furcht. Wo man seit Generationen zusammenlebte, lag man fortan auf der Lauer. Und die Angst vor dem äußeren Feind, sie säte auch das Misstrauen gegenüber dem innigen Freund.

Roma-Vertreter bekommen immer noch Drohungen. ,Aber wir genießen das seit Jahrhunderten‘, sagt Emmerich Gärtner-Horvath. ,Das schreckt uns jetzt nicht mehr.‘

Oberwart, 7600 Einwohner, Bezirkshauptstadt, ist eine typische ostösterreichische Gemeinde dieser Größenordnung. Volksbank nahe der Raiffeisenbank, Kriegsgefallenendenkmal am Hauptplatz. Frisch gestrichene Fassaden, der Einkaufsstadt geht es ökonomisch gut, das sieht man gleich. Der Roma-Siedlung am Rand der Stadt – direkt am Brennholzstapel ihres letzten Hauses lehnt das durchgestrichene Ortsschild – geht es weniger gut, auch das sieht man gleich. Es ist eine beschauliche Reihenhaussiedlung aus Bungalows, umringt von Fel dern, ein Stück hinter der Bundesstraße. Aus den Schornsteinen qualmt dicker Rauch, die Dächer aus Wellblech, in den kleinen Gärten hängt auch an diesem kühlen Märztag bunte Wäsche auf der Leine.

„Da in der Mitte sind wir früher immer zusammengesessen“, sagt Daniel Nardai und deutet auf die große Freifläche zwischen den beiden Hausreihen der Roma-Siedlung. „Und jetzt schau dich um. Alle nur mehr in ihrem Haus, jeder lebt nur für sich.“ Wo man früher zusammensaß, umringt heute ein Zaun die gesamte Fläche. Ein kleiner Spielplatz, aber kein Betrieb, da und dort raucht jemand eine Zigarette vor der Haustür. Nardai, Kapuzensweater, Jogginghose, 45 Jahre alt, ist schon in der Siedlung aufgewachsen. Früher arbeitete er am Bau, seit einem Jahr ist er beim AMS gemeldet. „Schau, ned amal zwei gleiche Strümpfe kann ich mir noch leisten“, sagt er und lacht. Unter den Badeschlapfen, die er auch draußen trägt, blitzen eine graue und eine schwarze Socke hervor.

Neu im Blickfeld

Früher wusch man sich in der Siedlung mit kaltem Wasser aus dem Scheffel, erzählt Nardai. Denn Fließwasser gab es hier die längste Zeit nicht. Nach dem Anschlag aber, als internationale Fernsehteams sich die Klinken in die Hand gaben und eine Welle von Anteilnahme durch das Land ging, da machte auch die Politik Geld für die Roma-Siedlung locker. Die Fassaden wurden saniert, in den Wohnräumen standen fortan Heizöfen. Die Angehörigen der vier Mordopfer bekamen Geld aus Benefizveranstaltungen und Privatspenden. Die meisten von ihnen zogen danach weg. „Die sind quasi vom Sandler zum Millionär geworden“, sagt Nardai. „Aber heute stehen’s eh wieder da, wo sie früher waren.“ Mit der plötzlichen Ungleichheit zog auch Missgunst in die Siedlung ein, die bis heute nicht gewichen ist. Kommt ein Bewohner mit etwas volleren Einkaufssackerln aus dem Supermarkt, „dann schauen die Leute schon“, sagt Nardai.

Die Siedlung von Oberwart ist die größte zusammenhängende Roma-Siedlung Österreichs, und doch wohnen hier nur an die 55 Menschen. Als Franz Fuchs hier seine Rohrbombe platzierte, waren es noch dreimal so viele gewesen. Die meisten der Jungen zogen in die größeren Städte. Sie machten Ausbildungen und arbeiten nun im Handel oder im Dienstleistungssektor. Zurück blieben vor allem die Älteren. Daniel Nardai wohnt unter einem Dach mit seiner Frau und seinen Eltern. Auch die drei Kinder haben die Siedlung längst verlassen, doch heute ist eine der Töchter zu Besuch. Der kleine Bungalow ist dekoriert mit Blumenschmuck. Zwei Hirschköpfe an der Fassade, kleine Laternen an der Regenrinne. „Komm rein“, sagt Daniel Nardai. „Ned dasst glaubst, die Zigeuner wohnen im Dreck.“ Drinnen bunt geschmückte Räume, Nippes allerorten, eine Jungfrau Maria und ein Jesus aus Keramik blicken auf den Küchentisch. Spitzenvorhänge, glänzender Luster an der Decke.

„Aus Wien kommst“, sagt die Tochter und lacht. „Aber ned dasst uns des Coronavirus bringst.“ Es ist der Tag, bevor der Bundeskanzler die ersten drastischen Maßnahmen gegen das Virus verkündet. In den Tagen darauf wird auch in der Roma-Siedlung von Oberwart nichts mehr so sein wie zuvor. An diesem kühlen Nachmittag aber herrscht noch Normalzustand. Und Daniel Nardai muss weg. „Jetzt fahr ich Messerschleifen“, sagt er auf dem Weg zum Parkplatz. Das macht er inzwischen regelmäßig. Haben die meisten der handelsüblichen Roma-Klischees heute auch nicht mehr viel mit deren Lebensrealität zu tun – so manche Tradition hat sich doch bis heute erhalten.

„Komische Briefe bekommen wir noch immer“

Im Zentrum von Oberwart, einmal ums Eck vom Hauptplatz, sitzt Emmerich Gärtner-Horvath, leichter Brillenrahmen, dichtes Haar, und sagt: „Komische Briefe bekommen wir noch immer.“ Gärtner-Horvath ist Vorsitzender des Volksgruppenbeirats der Roma und Obmann des Vereins „Roma-Service“, der größten Roma-Vereinigung in Österreich. Der Verein bietet Lernhilfe für Schulkinder, organisiert kulturelle Veranstaltungen wie den Roma-Ball. Er vernetzt sich mit Politik wie internationalen Roma- und Sinti-Organisationen und sendet sein eigenes Community-Programm im Internet. An der Eingangstür weist ein Schild auf Videoüberwachung hin. Drohungen per Post oder im Internet kommen nach wie vor häufig, wenn man sich als Roma-Vertreter exponiert. „Aber wir genießen das seit Jahrhunderten“, sagt Gärtner-Horvath. „Das schreckt uns jetzt nicht mehr.“

Die Volksgruppe habe lange Zeit ein Leben im Verborgenen geführt. Aber ab 1989 gab es die Öffnung, sagt Gärtner-Horvath. „Nicht nur in der Sowjetunion, auch bei uns.“ Denn da machten Meldungen über Lokalverbote für Roma in Oberwart und Diskriminierungen im Berufsleben zunehmend die Runde. „Roma wurden in Lokalen nicht bedient, Jugendliche bekamen keine Lehrplätze, Roma-Kinder wurden automatisch in die Sonderschulen abgeschoben“, sagt Gärtner-Horvath, heute 58 Jahre alt. Das stärkte das Bewusstsein der Volksgruppe für alltägliche strukturelle Diskriminierung und Antiziganismus. Zynischerweise sei das Attentat ein Türöffner gewesen, sagt Gärtner-Horvath. Danach wurden Projekte zur Unterstützung gestartet, die Mehrheitsgesellschaft interessierte sich plötzlich für die unbekannte Minderheit, die hierzulande erst seit 1993 zu den anerkannten Volksgruppen zählt. Gerade im Bildungsbereich verbesserte sich die Lage rapide, Diskriminierungen bei der Vergabe von Lehrstellen nahmen ab.

Heute sitzen im Verein Roma-Service – lange Gänge, Kinderzeichnungen an den Wänden – Schülerinnen und Schüler in Lerngruppen. Zwei Angestellte des Vereins unterstützen sie mit Übungsaufgaben. An den meisten Nachmittagen sind rund 20 Kinder hier, heute sind nur Justin und Maria gekommen. „Ich schreibe nicht schön und bin schlecht in Deutsch“, erklärt sie dem Besucher. Auch Unterricht in Romanes, der Minderheitensprache der Roma, deren Grundwortschatz auf das indische Sanskrit zurückgeht, organisiert der Verein. Denn immer mehr der Jungen sprechen es nicht mehr.

Im KZ ermordet

Gärtner-Horvath selbst wuchs in der Roma-Siedlung von Kleinbachselten auf, nicht weit von Oberwart. Bis zu seinem fünften Lebensjahr sprach er nur Romanes. Doch außerhalb der Siedlung verbot ihm der Vater die gewohnte Sprache. Gärtner- Horvaths Vater war Musiker, spielte Geige. Er selbst kickte im lokalen Fußballverein, hatte Roma wie Nicht-Roma als Freunde. „Wenn du aber eine Freundin hattest, die keine Romni war, ließ man dich spüren, dass du anders bist“, sagt Gärtner-Horvath. Er lernte Einzelhandelskaufmann, arbeitete für den Rewe-Konzern. Mittlerweile ist er hauptberuflich Obmann des Vereins.

Gärtner-Horvath spricht präzise, mit strukturellem Bewusstsein, und minutenlang Freihand – auch über die Verfolgung der Roma im Nationalsozialismus. „Da hat man in Österreich viel zu wenig aufgearbeitet“, sagt er. Das zeige sich schon daran, wie lange es gedauert habe, bis die Roma überhaupt als Opfergruppe anerkannt wurden. Mehrere Tanten, Onkel und die Großeltern Gärtner-Horvaths wurden in Konzentrationslagern ermordet. Sein Vater überlebte das KZ Buchenwald. Seine Mutter wurde indes rechtzeitig vor der Deportation gewarnt und flüchtete. Im niederösterreichischen Kirchberg am Wechsel fand sie Unterschlupf bei einer Bauernfamilie, die sie sechs Jahre lang versteckte. „Es gab diese Menschen, die wussten: Wenn uns da jemand draufkommt, sind wir selbst tot“, sagt Gärtner-Horvath. „Und trotzdem haben sie sich entschieden, menschlich zu sein.“

Und wie ist die Lage 80 Jahre später? In Ungarn will Ministerpräsident Orbán, der gerade das Parlament entmachtet hat und zeitlich unbefristet per Dekret regieren kann, Entschädigungszahlungen an Roma-Schüler verhindern, die ein Gericht ihnen zusprach. Weil sie in isolierten Sonderklassen untergebracht wurden. Die Klassenräume der anderen Schüler nicht betreten, an Schulausflügen nicht teilnehmen durften. Krisen, wie die aktuelle durch Corona, treffen Minderheiten besonders hart – und sind ein Brandbeschleuniger für rassistisch motivierte Gewalt. Der Einfluss Ungarns verbreitet sich indessen langsam in andere Länder, sagt Gärtner-Horvath, auch in Österreich hießen viele die Aussagen Orbáns gut. Trotz der Erinnerungen an 1938 – und daran, wie das NS-System erschaffen wurde. Nicht plötzlich. Sondern langsam und in kleinen Schritten. Deshalb vermisst der Roma-Vertreter einen Aufschrei der Politik. „Man soll nicht nur bei den Gedenkreden mahnen“, sagt Gärtner-Horvath. „Wenn die Prügelknaben einmal da sind, ist es schon zu spät.“ Wenn der Sprengsatz explodiert ist, auch.

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