Am 12. August ist der Internationale Tag der Jugend. Junge Menschen bewegt viel: Identitätsfindung, Schulstress, globale Krisen, psychische Probleme, der Druck durch soziale Medien. Eine Sammlung von FURCHE-Artikeln rund um einen entscheidenden Lebensabschnitt.
Mehr als ein Viertel der Jugendlichen hat bereits über eine Schönheitsoperation nachgedacht. Die Schuldigen sehen viele in Instagram und TikTok. Doch den Druck, zu gefallen, haben nicht die sozialen Medien erfunden.
Beim katholischen Jugendtreffen in Kremsmünster ist eine Reihe US-amerikanischer Organisationen vertreten. Die Ausrichtung ist eindeutig: gegen Abtreibung, LGBTQ- und Transgenderrechte.
Vorurteile können es Schülern erschweren, Leistungen abzurufen. Die so entstehende Bildungsungerechtigkeit kann sich Österreich nicht leisten, sagt Forscherin Mocevic.
In den sozialen Medien erklären Fitness-Gurus und Influencer wie Andrew Tate, was ein „echter Mann“ ist. Ein Selbstexperiment in einer digitalen Nische, die den Mainstream erobert.
Der Zugang zum Lernen muss sich radikal ändern. Die Bildungsexpertinnen Jenny Anderson und Rebecca Winthrop plädieren in ihrem neuen Buch "The Disengaged Teen" für mehr Autonomie und Hingabe.
Damit die Welt für Mädchen und Frauen ein sicherer Ort wird, müssen sich Burschen und Männer ändern. Hier setzt der Verein poika an, der in Workshops an Wiener Schulen toxische Männlichkeitsbilder aufbricht und Gewaltprävention fördert.
Die Gesellschaft muss akzeptieren, dass Kinder weinen, laufen oder laut sind. Dann wären Eltern weniger unter Druck, sie mit Handys ruhigzustellen, sagt Kinderliga-Chefin Caroline Culen. Auch das „absurde“ Ausmaß an Föderalismus behindere die Kindergesundheit.
Die Streetworker von „Rettet das Kind Wien“ versuchen gewaltbereite Jugendliche zu erreichen. Im Interview erklärt Geschäftsführer Christian Reiner, warum es heute so einfach ist, junge Menschen zu instrumentalisieren.
Der Wissenschafter Michael Haller hat am Journalismusinstitut in Leipzig das Unterrichtsprogramm „Fit for News“ entwickelt. Es soll Jugendlichen bei der Entwicklung ihrer Medienkompetenz helfen.
Von der Bombendrohung bis zum Unfall: Andrea Richter zeigt Schulleitungen und Lehrkräften, wie sie sich auf den Ernstfall vorbereiten. Unabhängig von Krisen wünscht sich die erfahrene Schulpsychologin eine Gesellschaft, die Kindern mehr Platz und Autonomie einräumt.
Der Tschetschene Ahmad Mitaev kämpft für mehr Toleranz. Gemeinsam mit dem Polizisten Uwe Schaffer wurde er zum TikTok-Star. Beide wollen beweisen, dass es auch anders geht.
Sind wir nicht unglückliche Babys, die geboren wurden, als die Welt unterging?“, fragt die junge Protagonistin in Sally Rooneys Bestsellerroman „Schöne Welt, wo bist du“. Klimakrise, Covid-19-Pandemie, kriegerische Auseinandersetzungen: Die Generation TikTok oder Gen Z, Mitte der Neunziger bis Anfang der 2010er Jahre geboren, wird in einer Zeit der Extreme erwachsen. Die chronische Unruhe im Äußeren spiegelt sich im Inneren wider. Laut einer Deloitte-Studie steigen Stress und Angst bei jungen Menschen. Mehr als die Hälfte der weiblichen und über ein Drittel der männlichen
Der Weltjugendtag hat mehr als eine Million Menschen im Namen der Kirche nach Lissabon gebracht. Kann das Bild der Weltkirche auch im Alltag bestehen? Ein Nachbericht.
Vor fünf Jahren hat Greta Thunberg ihren Schulstreik begonnen, aus dem „Fridays for Future“ wurden. Seither hat sich vieles bewegt. Den Kampf um das Klima führen dabei längst nicht mehr nur „die Jungen“.
„Frische Impulse“ und „Offenheit für das Unvorhersehbare“ wurden zuletzt beschworen - beim Weltjugendtag in Lissabon wie auch bei den Salzburger Festspielen. Doch gerade den Jungen wird das schwergemacht – in der Politik wie auch in der Kirche. Ein Appell.
Jugendlichen, die sich im falschen Geschlecht fühlen, werden Medikamente angeboten, die ihre Pubertät unterbrechen. Das sorgt für Aufregung. Vertreter(innen) beider Seiten sorgen sich um das Kindeswohl.
Jugendliche klären sich selbst vermehrt im Netz auf. Aber wie wächst eine Generation heran, die sich ihr Wissen über Sex von sogenannten „Influencern“ holt – und was macht das mit ihr?