
Auf Youtube kann man seit Jahren alte Mitschnitte von Elvis Presleys Konzerten aus seiner Zeit im Las Vegas der 70er sehen – verrauscht und verknittert, aber der „King“ kommt immer durch, egal wie schlecht die Qualität ist. Wer Baz Luhrmann kennt, der weiß, dass er Bildrauschen nicht leiden kann.
Der Regisseur, der 2022 das Elvis-Biopic drehte, kehrt nochmals zum Mythos Elvis zurück, und weil er Bling-Bling und Hochglanz liebt, taufte er seine Doku „EPiC“ – ein Wortspiel und eine Abkürzung für „Elvis Presley in Concert“, das ist natürlich eine epische Angelegenheit. Denn Luhrmann hat im Zuge des Drehs von „Elvis“ alte, verschollen geglaubte Aufnahmen von Presleys Vegas-Phase entdeckt und sie nun zu dieser wunderbaren Konzert-Doku montiert.
„King“ Elvis im Zentrum des Universums
Da ist Größe alles, und da ist der „King“ das Zentrum seines Universums. Ein Film als Verdichtung eines Mythos im Stadium seines Glühens – und seines Verfalls. Die Kamera rückt Elvis so nah auf den Leib, dass man jede Schweißperle als Teil der Inszenierung begreift. Der Film montiert Auftritte, Proben und Backstage-Momente zu einem Strom aus Musik, Applaus und erschöpftem Lächeln.







