Der neue Konzertfilm über und von Billie Eilish und ihrer Tour „Hit Me Hard and Soft“ zeigt, dass sich auch die Inszenierung als Alternative-Ikone vermarkten lässt.
Harald Friedls Doku „Wahlkampf“ über die Nationalratswahl 2024 rund um Andreas Babler ist ein Film über Menschen, die versuchen, die Politik zu beherrschen.
Jude Law als Wladimir Putin: „Der Magier im Kreml“ von Olivier Assayas blickt hinter die Kulissen des Aufstiegs Putins zum russischen Präsidenten in den 1990er Jahren.
Mit seinem Film „Gelbe Briefe“ thematisiert Regisseur İlker Çatak staatliche Repression im Kulturbereich, vor allem am Theater. Ein packender und universell gültiger Film über Zermürbung, Misstrauen und Selbstzensur.
In ihrem neuen Film „Calle Málaga – Ein Zuhause in Tanger“ fängt die marokkanische Regisseurin Maryam Touzani die Lebenswelt einer betagten Dame mit viel Fingerspitzengefühl ein.
Kristen Stewart tastet sich in ihrem Regiedebüt „The Chronology of Water“ mit dem Element Wasser durch seelische Zustände und Erinnerung – roh, fragmentarisch, kompromisslos.
Die Diagonale in Graz präsentiert wieder eine Woche lang Österreichs stolze Filmproduktion, die international so erfolgreich wie schon lange nicht mehr ist. Im Hintergrund wächst die Unsicherheit über Filmbudgets und Streamingabgabe. Die Politik ist gefordert.
Richard Linklater wirft die Zeitmaschine an: Seine Hommage an die Geburt der Nouvelle Vague ist ein Meisterwerk über ein Meisterwerk des französischen Films.
Der Film „Nürnberg“ blickt auf die Genese des Nürnberger Prozesses – im Zentrum steht die psychische Verfassung der Angeklagten rund um Hermann Göring.
Berlins Filmfestival rang heuer um das rechte Verhältnis zwischen Kunst und Politik: von einer umstrittenen Aussage des Jury-Präsidenten Wim Wenders bis zur Abschiedsgala mit Palästinenserfahnen. Mit „Gelbe Briefe“ gewann am Ende İlker Çatak den Goldenen Bären für einen Film, der zeigt, dass staatliche Repression überall auf dem Vormarsch ist.
Karl Markovics ist als Misanthrop und Alkoholiker in der surrealen Geschichte „Sie glauben an Engel, Herr Drowak?“ zurück im Kino. Der Film von Nicolas Steiner gibt den Menschen am Rande der Gesellschaft breiten Raum, wie Markovics im Interview erzählt.
Zwischen Kunst und Botanik erkundet die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi im Filmdrama „Silent Friend“ die verzweigte Verbindung von Bäumen und Menschen.
Hasan Kadis Drama erzählt die Geschichte der neunjährigen Lamia, die für Saddam Hussein einen Festtagskuchen backen muss. Er wurde in Cannes für den besten Debütfilm ausgezeichnet.