Wonder Woman 1984 - ©  Warner Bros.

"Wonder Woman 1984" - Rückkehr der Wunderfrau

1945 1960 1980 2000 2020

Nach der Online-Premiere ins Kino: „Wonder Woman 1984“

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Nach der Online-Premiere ins Kino: „Wonder Woman 1984“

Dass „Wonder Woman 1984“ vier Monate nach seinem Start auf Sky nun doch noch ins Kino kommt, liegt wohl an der vom Studio Warner gelobten Rehabilitation des Kinos als Verwertungsort seiner Filme – denn Kritiker dieser „Online First“-Taktik sahen das Kino als Premierenort schon gefährdet. Dennoch: Ein schaler Beigeschmack bleibt, ob es sich lohnt, einen online längst gelaufenen Film nochmal im Kino zu zeigen.

Inhaltlich ist „Wonder Woman 1984“ jedenfalls voll auf der Höhe der Zeit, was die Action und Nuancierung des Stoffs in Richtung Superheldinnen anbelangt: Wonder Woman alias Diane Prince (Gal Gadot) muss wieder die Welt retten, weil es einen seltsamen Kristallstein gibt, der Wünsche wahr werden lässt. In falschen Händen führt das ins Chaos, und der Ausnahmezustand der Welt wird zum neuen Alltag. Mit dabei sind diesmal die DC-Bösewichtin Cheetah (Kristen Wiig), die schon in den 1940er-Jahren in den Wonder-Woman-Comics auftrat, und der Schurke Maxwell Lord (Pedro Pascal), der sich kurzerhand wünscht, der Kristallstein höchstselbst zu sein, und ihn inkorporiert. Der Rest ist ambitioniertes Actionkino vom Feinsten.

Dass „Wonder Woman 1984“ vier Monate nach seinem Start auf Sky nun doch noch ins Kino kommt, liegt wohl an der vom Studio Warner gelobten Rehabilitation des Kinos als Verwertungsort seiner Filme – denn Kritiker dieser „Online First“-Taktik sahen das Kino als Premierenort schon gefährdet. Dennoch: Ein schaler Beigeschmack bleibt, ob es sich lohnt, einen online längst gelaufenen Film nochmal im Kino zu zeigen.

Inhaltlich ist „Wonder Woman 1984“ jedenfalls voll auf der Höhe der Zeit, was die Action und Nuancierung des Stoffs in Richtung Superheldinnen anbelangt: Wonder Woman alias Diane Prince (Gal Gadot) muss wieder die Welt retten, weil es einen seltsamen Kristallstein gibt, der Wünsche wahr werden lässt. In falschen Händen führt das ins Chaos, und der Ausnahmezustand der Welt wird zum neuen Alltag. Mit dabei sind diesmal die DC-Bösewichtin Cheetah (Kristen Wiig), die schon in den 1940er-Jahren in den Wonder-Woman-Comics auftrat, und der Schurke Maxwell Lord (Pedro Pascal), der sich kurzerhand wünscht, der Kristallstein höchstselbst zu sein, und ihn inkorporiert. Der Rest ist ambitioniertes Actionkino vom Feinsten.

WW84_plakat - © Warner Bros
© Warner Bros
Film

Wonder Woman 1984

USA 2020.
Regie: Patty Jenkins.
Mit Gal Gadot, Kristen Wiig, Pedro Pascal.
Warner Bros. 151 Min.

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