Cover_Illu - © Illustration: Rainer Messerklinger
DISKURS #Kind sein

Kind sein

Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter - Held(inn)en, die weltweit zahlreiche Menschen mit ihrer Kindheit verbinden, geschaffen von der schwedischen Autorin Astrid Lindgren. Am 28. Jänner jährt sich der Todestag Lindgrens zum 20. Mal. In derselben Woche werden der Tag der Elementarpädagogik sowie der Tag der Straßenkinder begangen. Ein Dossier, das die Jüngsten in unserer Gesellschaft in den Vordergrund rückt.

Gesellschaft

Mit auf die Flügel setzen

Vier

Nicht selten sind Astrid Lindgrens Figuren Rebellen, die den Widrigkeiten des Lebens trotzen. Wie dieses Aufbegehren mit Resilienz zusammenspielt, erfährt unsere Autorin als Lehrerin. Ein persönlicher Einblick.

Katharina Tiwald

26. Jänner 2022

Gesellschaft

"Niemals Gewalt!"

Missbrauchsfälle, übervolle Kinder- und Jugendpsychiatrien, Pädagog(inn)en, deren Ressourcen ausgeschöpft sind – bis heute werden Integrität und Bedürfnisse von Heranwachsenden zu wenig geschützt. Lindgrens Prinzipien könnten aktueller nicht sein. Ein Plädoyer.

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Brigitte Quint

Gesellschaft

Anschreiben gegen Missstände

Drei

Astrid Lindgrens Ideale prägen Gesellschaft und Erziehung bis heute. Ein Interview mit der Pädagogin Jutta Höbartner über die Pionierarbeit der Schriftstellerin.

Andrea Burchhart

26. Jänner 2022

Bildung

Judith Hintermeier: „Bildung, nicht Aufbewahrung!“

Protest

Es braucht ein Bundesrahmengesetz für Kindergärten und Horte, fordert Gewerkschafterin Judith Hintermeier. Im Interview erklärt sie, warum Elementarpädagoginnen nun aufbegehren müssen.

Brigitte Quint

30. September 2021

Bildung

Schule: Ein flirrendes, schwebendes Kollektiv

Orchester - © Foto: Pixabay

Guter Unterricht ist wie ein Konzert, in dem alle Instrumente zusammenspielen. Auch wenn die Violine quietscht, der Schlagzeuger zappelt, die Cellistin keine Noten lesen kann. Eine Komposition.

Katharina Tiwald

30. November 2020

Gesellschaft

Was wir hinnehmen

Hinnehmen - © Foto: Pixabay

Gibt es Antworten auf Fragen, die noch nicht gestellt sind? Drei Frauen offenbaren einer Mutter ein gesellschaftliches Dilemma, vor dem sie ihr Kind nicht verschonen kann – und will. Ein Brief über das Hinnehmen.

Brigitte Quint

30. November 2020

Bildung

Kindergarten: Shutdown der Bedürfnisse

Kindergarten

Der Notbetrieb im Kindergarten zeigt auf: Es herrschen plötzlich Bedingungen, die es immer bräuchte. Über das Stiefkind der Bildungspolitik.

Johannes Greß

19. November 2020

Diesseits von Gut und Böse

Schule und Corona: Lernen mit Kafka

Viele Schüler(innen) seien durch Corona „noch weiter abgehängt“ worden, heißt es. Muss es im Schulsystem immer ein „oben“ und „unten“ geben? Ein Gastkommentar von Katharina Tiwald.

Katharina Tiwald

Bildung

Schule und Corona: Das Leben ist wichtiger als der Lehrplan

Schüler allein zuhaus - © Foto: iStock/Nadezhda1906

In Krisen ist das Kindeswohl oberste Pflicht. Auch kann E-Learning normalen Schulbetrieb nicht annähernd ersetzen. Wer trotzdem Tests oder die Matura plant, handelt sozial ungerecht und pädagogisch unverantwortlich, meint Stefan Hopmann. Ein Gastkommentar.

Stefan T. Hopmann

26. März 2020

Gesellschaft

Die tägliche Exklusion

Kinderarmut

350.000 Kinder sind in Österreich von Armut betroffen. Türkis-Grün will das Problem angehen. Experten vermissen konkrete Maßnahmenpläne und fordern die „universelle Grundsicherung“.

Brigitte Quint

16. Jänner 2020

Gesellschaft

Meine liebe Tochter!

Brief an die Tochter - Brief an die Tochter - © Foto: Pixabay

Was bedeutet Kindsein im 21. Jahrhundert? In einem Brief an seine Tochter handelt der Philosoph Gottfried Schweiger diese Thematik ab. Eine Reflexion über Werte und Verantwortung.

Gottfried Schweiger

14. November 2019

Gesellschaft

Manfred Nowak: „Kinder wurden verstümmelt“

Menschenrechte - © Foto: Pixabay

Am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Manfred Nowak spricht im Interview über die gesellschaftlichen Auswirkungen des Übereinkommens und dessen Grenzen.

Brigitte Quint

13. November 2019

Gesellschaft

Körperlichkeit und Kindheit

Körperlichkeit  - Foto: iStock / Kikovic<br />

Eine gesunde Selbstwahrnehmung bedeutet vor allem, das eigene „Revier“ und das der anderen zu erspüren – auch um die Ziele von Grenzverletzungen zu erahnen.

Rotraud A. Perner

04. November 2019

Gesellschaft

Seelisch verletzte Kinder

Allein gelassen - Teilt man die Gesellschaft in drei soziale Schichten, finden sich bei Kindern in der unteren Schicht mehr Kopfschmerzen, Nervosität, Schlafstörungen und Einsamkeit.  - © iStock/imgorthand

14 Prozent der Kinder bräuchten therapeutische Hilfe – die meisten davon bekommen sie nicht. Tausende Minderjährige pflegen Angehörige. Über die dramatischen Folgen fehlender Unterstützung.

Martin Schenk

04. Juni 2019

Gesellschaft

"Weniger Bürokratie, mehr freies Spiel"

ABD0058 - © Foto: APA / Schneider

Die Wiener Entwicklungspsychologin Tina Eckstein-Madry über Qualität im Kindergarten, das Vorbild Schweden, überbordende Dokumentationspflichten und die Wichtigkeit von Freiheit und Zeit.

Brigitte Quint

07. Juni 2018

Gesellschaft

Petra geht, die Überlastung bleibt

ABX0007 - © Foto: APA / Schneider

Elementarpädagoginnen, die ihren Beruf wechseln. Und Kinder, deren Bedürfnisse mit der Arbeitswelt ihrer Eltern kollidieren. Einblicke in den Alltag eines Kindergartens.

Brigitte Quint

07. Juni 2018

Politik

Auf der Flucht: Erinnerungen aus der Kindheit

golam - © Mirjam Reither

1938 wurde sie mit einem Kindertransport nach England geschickt. 70 Jahre später flüchtete er als 13-Jähriger nach Österreich. Ein Erfahrungsaustausch unter "Ankerkindern".

Veronika Dolna

19. Jänner 2012

Gesellschaft

Eine richtige Kindheit

kindheit - © Austin Pacheco / Unsplash

Was soll ein Kind im jeweiligen Alter können müssen? Wird das individuelle Entwicklungstempo zunehmend ignoriert und von Standardisierungen abgelöst?

Regine Bogensberger

09. August 2007

Meinung

Landschaft der Kindheit

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Vorrede. Wer kennt dieses Gefühl nicht? Wir sollen irgend jemanden besuchen, gehen durch den schattigen Toreingang, befinden uns plötzlich in einem Garten, sehen keinen Menschen, wollen laut grüßen, klopfen, nach dem Gastgeber schauen, bleiben aber stehen, unfähig, uns zu rühren, denn: dieser Garten ist ja der Garten unserer Kindheit, längst zur Erinnerung geworden und auch als Erinnerung nur ein schwacher Schimmer - und nun liegt er da, greifbar, betretbar, duftend im Licht eines Nachmittags, der offenbar seither nicht vergangen ist. Auf diese erste Regung des Erkennens folgt der

György Sebestyen

16. Juli 1980