Ticket ins Paradies. - © Universal

„Ticket ins Paradies“: Katharine & Spencer exhumiert

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In der Screwballkomödie unter der Regie von Ol Parker feiert filmischer Kolonialismus à la Hollywood fröhliche Urständ.

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In der Screwballkomödie unter der Regie von Ol Parker feiert filmischer Kolonialismus à la Hollywood fröhliche Urständ.

Wer wissen will, dass Julia Roberts und George Clooney auch in reiferen Jahren höchster Komödienkunst fähig sind, ist mit „Ticket ins Paradies“ gut bedient. Das ist das Beste, was von dieser aus der Zeit gefallenen Screwballkomödie unter der Regie von Ol Parker, dem wir schon das „Mamma Mia!“-Sequel aus 2018 verdanken, zu sagen ist: völlig verstaubt retro, angefangen bei der Sonnenbrille der Roberts.

Die Upperclass-Eltern Georgia (Roberts) und David (Clooney) sind geschieden und einander seit Jahr und Tag in tiefster Abneigung verbunden. Als Tochter Lily (Kaitlyn Dever) nach Bali reist und sich dort in den erstbesten Jüngling, der ihr unterkommt, Gede (gespielt vom indonesischen Star Maxime Bouttier), verliebt und ihn gleich heiraten will, reisen die Eltern flugs an, um das mit allen Mitteln zu verhindern. Kein Klischee wird ausgelassen, filmischer Kolonialismus à la Hollywood feiert fröhliche Urständ. – Als ob wir immer noch in der Screwballwelt von Katharine Hepburn und Spencer Tracy lebten ...

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