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Wilde Hexereien

Die Geschichten der kleinen Hexe Bibi Blocksberg werden erstmals in

Hexen und Zauberer gaben immer schon reichlich Erzählstoff für schöne und spannende Gutenachtgeschichten für Kinder her: Was Harry Potter für die zur Zeit jüngste Generation bedeutet, war für die Kinder der Achtzigerjahre Bibi Blocksberg. Früher vor allem auf Hörspielkassetten konsumiert, später auch im Zeichentrickfilm, fliegt Bibi diesmal in einer Realverfilmung auf ihrem Besen "Kartoffelbrei": Dargestellt von der zwölfjährigen Sidonie von Krosigk gerät Bibi diesmal in Schwierigkeiten mit der bösen Hexe Rabia (Corinna Harfouch), die ihr die soeben verdiente Kristallkugel, eine Auszeichnung für Hexen, stehlen möchte. Mit Hilfe ihrer Mutter Barbara Blocksberg (Katja Riemann), ebenfalls Hexe, ihren kleinen Hexenfreundinnen und ihrem sterblichen Freund Florian (Maximilian Befort) schafft sie es jedoch, das Abenteuer zu einem guten Ende zu führen.

Produzentin Uschi Reich, die schon 1998 mit der Verfilmung des Erich-Kästner-Klassikers "Pünktchen und Anton" einen der erfolgreichsten deutschen Kinderfilme schuf, arbeitete mit renommierten Darstellern des deutschen Kinos und äußerst talentierten Nachwuchskünstlern. Diese Kombination macht "Bibi Blocksberg" zu einem liebenswerten Film, der nicht nur die Jüngsten mitzittern lässt und manche Älstere vielleicht in süße Nostalgie versetzt.

Bibi Blocksberg. D 2002. Regie: Hermine Huntgeburth. Mit Katja Riemann, Sidonie von Krosigk, Maximilian Befort, Corinna Harfouch, Ulrich Noethen, Monika Bleibtreu. Verleih: Constantin Film. 106 Min.

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