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Im Postfach der Innenpolitik-Redaktion finden sich ja allerlei bunte Wurfsendungen: Veranstaltungs-Einladungen. Postillen von Interessenverbänden. Und: Zeitschriften diversester Ausrichtung. Besonders groß daher die Überraschung, als jüngst die aktuellen Ausgaben von Sicherheit, dem offiziellen Magazin des Innenministeriums, und des Rechtsaußen-Blatts Zur Zeit nicht nur gleichzeitig im Fach lagen, sondern auch mit praktisch deckungsgleichen Titelseiten aufmachten. „Blackout. Stromausfall bewältigen“ (Sicherheit) und „Blackout. Wenn der Strom ausfällt“ (Zur Zeit) stand da, jeweils illustriert von malerischen Starkstrommasten vor Abendsonne. Jetzt erinnert sich der Beobachter natürlich an diverse personelle Überschneidungen zwischen dem bis vor Kurzem FPÖgeführten Innenministerium und den Redaktionen recht(sextrem)er Medien. Und ja, als Anlass gab es da so eine Zivilschutzübung des Ministeriums, aber, huch, das Cover von Zur Zeit wird doch nicht am Ende auch etwas mit großzügigen Inseratengeldern aus dem Innenministerium zu tun haben? Und: Ist das jetzt eigentlich schon dieser „mediale Mainstream“, von dem immer alle reden?

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