Kulturpessimismus hat Konjunktur. Ein zentrales Sprachbild dafür ist der „Untergang des (christlich-jüdischen) Abendlandes“. Doch hat das irgendeine Substanz? Doron Rabinovici und Jan-Heiner Tück im Gespräch.
Es ist immer noch ein Tabu: Kinder, die die Beziehung zu ihren Eltern beenden. In Kärnten treffen sich betroffene Mütter und Väter. Sie möchten sich die Liebe nicht nehmen lassen.
Friedrich Funder hat DIE FURCHE 1945 gegründet, um den Boden aufzubrechen, der von Krieg und einem verheerenden „geistigen System“ zerstampft worden war. Heutige Träume von „Systemwechsel“ erfordern umso mehr Widerspruch und kritische Fragen. DIE FURCHE stellt sie. Seit 80 Jahren.
„Keine Toleranz den Intoleranten!“ Das forderte Karl Popper vor 80 Jahren. Die Philosophin Marie-Luisa Frick spricht darüber, was der Satz heute für die Demokratie bedeutet und wo die Grenzen der Freiheit liegen.
In der Hans Christian Andersen-Stadt Kopenhagen widmet sich ein Forschungszentrum den globalen Nationalismen. Anders als der nackte Herrscher im Märchen, zeigt sich die Neue Rechte bestens ausstaffiert.
Wie nähert man sich paranormalen Phänomenen? Mit rigoroser Anwendung wissenschaftlicher Methoden, sagt der Psychologe Marc Wittmann. Ein Gespräch über Informationen aus der Zukunft, die Kommunikation mit Pflanzen und das neue Interesse an außerirdischer Intelligenz.
Sind Podcaster und Creator die neuen Journalisten? Für Andreas Sator sind sie eine wichtige Ergänzung am Medienmarkt. Ein Gespräch mit einem der erfolgreichsten von ihnen.
Vor hundert Jahren prophezeite Oswald Spengler den „Untergang des Abendlandes“, heute tun es Autoritäre. Was steckt hinter diesem Kampfbegriff? Eine von acht Fragen zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE.
Ja, lautet mit Blick auf die heutige Welt die schnelle Antwort. Doch ist es der Nationalismus der Kriege des 20. Jahrhunderts, der hier aufersteht? Eine von acht Fragen zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE.
Alle Parteien berufen sich auf sie, politisch und privat gilt sie als Ziel, doch was bedeutet sie wirklich? Annäherungen an eine umstrittene Idee. Eine von acht Fragen zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE.
Wissenschaft ist stets im Fluss – und wird von Ideologie und Desinformation unterlaufen. Wo endet das gesicherte Wissen? Und wo beginnt der Wahn? Eine von acht Fragen zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE.
Ob in Partnerschaft, Freundschaft oder Familie – wer liebt, macht sich verletzlich. Sind wir dazu noch bereit? Eine von acht Fragen zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE.
Heute suchen immer mehr Menschen nach Orientierung. Zugleich gibt es eine Privatisierung und Digitalisierung der Religion. Mit welchen Folgen? Eine von acht Fragen zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE.
Fakt oder Fake, diese Unterscheidung wird zunehmend schwierig. Ideen für einen Journalismus, der die Demokratie stärkt und gegenüber KI besteht. Eine von acht Fragen zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE.
Sind Kunst und Kultur nur nette Anhängsel der Gesellschaft, die man ablegt, wenn es eng wird – oder essenziell für das Zusammenleben? Eine von acht Fragen zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE.
Zum 80. Geburtstag sucht DIE FURCHE unter dem Motto „Warum?“ in Debatten, Interviews, Essays und Reportagen Antworten auf acht große Fragen der Gegenwart: Was ist mit dem „Abendland“?, Kehrt der Nationalismus zurück? Was ist Freiheit? Wo sind die Grenzen der Wissenschaft?, Was können wir noch glauben?, Können wir noch lieben?, Wer informiert uns?, Und wo bleibt die Kultur?. Hier finden Sie von der Redaktion dazu ausgewählte Texte aus dem FURCHE-Navigator.