Das Urteil gegen August Wöginger bietet die Chance, endlich die politische Kultur in diesem Land zu erneuern. Das wäre systemrelevant, müsste aber auch ein „Bürgeranliegen“ sein.
In einem Essay widmet sich der „Zeit“-Feuilletonredakteur Peter Neumann den „Klimazonen der Gesellschaft“. Ein Gespräch über historisches Gepäck, Prägungen im Osten Deutschlands und die aktuellen Lehren aus den Umwälzungen in Ungarn.
Der ORF unterhält sein Publikum mit Selbstentblößung. Und die Regierungsparteien agieren in Sachen Medienförderung eher gegen- als miteinander. Dabei steht Fundamentales auf dem Spiel.
Die gebürtige Irin Emma Delaney hat mehr als 30 Jahre lang für BP gearbeitet. Ab September folgt sie Alfred Stern als Vorstandsvorsitzende der teilstaatlichen OMV.
Eva-Maria Holzleitner gilt als Zukunftshoffnung ihrer Partei, der SPÖ. Im FURCHE-Interview spricht sie über den Kampf gegen digitale Gewalt an Frauen, die Rede von „toxischer Männlichkeit“, das „konservative Land“ Österreich und die programmatische Krise der Sozialdemokratie.
Vor 400 Jahren kam es in Oberösterreich zum Bauernkrieg zwischen Protestanten und Katholiken. Ein Mahnmal für heutige Glaubenskämpfe? Eine Debatte zwischen dem evangelischen Superintendenten von Oberösterreich, Gerold Lehner, und dem Abt von Kremsmünster, Bernhard Eckerstorfer.
Am 12. April kommt es in Ungarn zur Schicksalswahl. Es geht um nichts Geringeres als um das gemeinsame Projekt Europa – und dessen Grundwerte Freiheit und Humanität.
Nach fünfwöchigen Restaurierungsarbeiten ist das weltberühmte Wandfresko von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle wieder in voller Farbenpracht zu sehen.
Die Volkspartei fordert „neue Ehrlichkeit“ in der Politik – mit Blick auf die „Voodoo“-Spritpreisideen der FPÖ. Sie selbst hätte in Sachen Transformation schon seit Jahren damit beginnen können.
Wie sind die großen Stadt-Land-Unterschiede bei Wahlen zu erklären? Der in Genf forschende Politologe und Ökonom Lukas Haffert beschäftigt sich seit Jahren damit. Über „Wissenskränkung“, die Nachwirkungen von Corona und Maßnahmen gegen die Entfremdung.
Die Autorin Jagoda Marinić und der Publizist und Historiker Philipp Blom im FURCHE-Gespräch über Politiken der Zerstörung, die Dummheit der Liberalen, verhasste Eliten und die Frage, wie trotz allem gesellschaftlicher Aufbruch gelingen kann.
Irans „Oberster Führer“ ist tot. Was Donald Trump nun weiter plant, ist völlig offen. Die Menschen selbst sehnen sich nach Freiheit, Demokratie und einer säkularen Ordnung – während die Idee des „Gottesstaates“ andernorts erstarkt.
Österreichs Dreierkoalition war und ist ein Zweckbündnis, um die Demokratie zu bewahren und Probleme zu lösen. Solcher Pragmatismus ist nicht nichts – und jedenfalls mehr, als alle Demagogen bieten können.
Kulturmanagerin Elisabeth Schweeger und Dirigent Martin Haselböck über die jüngste Aufregung um die Berlinale, die Instrumentalisierung von Kunst, „Putins Botschafter“ Teodor Currentzis und US-Künstlerschikanen.
Der neue Wiener Erzbischof, Josef Grünwidl, spricht im FURCHE-Interview u.a. über sein Verständnis des christlichen Glaubens, die Piusbrüder, den Islam und die Gefahr eines christlichen Nationalismus.
Über abnehmende Kinderzahlen, die Ängste davor und die Weltanschauungen dahinter debattieren die ÖVP-Nationalratsabgeordnete Gudrun Kugler und der international anerkannte Demograf Wolfgang Lutz.
Das Ende der Nominierungsfrist für den SPÖ-Bundesparteitag wirft seine Schatten voraus. Hans Niessl und Christian Kern zeigen ihre humanistische Seite.
Wie soll die freie Welt auf die globale Lust an der Zerstörung reagieren? Österreichs Außenministerin im FURCHE-Gespräch über Europas Naivität, die umstrittene Volksbefragung zur Wehrdienstverlängerung in Österreich, geistige Landesverteidigung und den Lateinunterricht.