UFO paranormal Alien Außerirdische - Schwarz-weiße Aufnahme eines runden, scheibenförmigen Objekts mit Lichtpunkten am Rand, das über Bäumen schwebt. 1966 sorgte das „Westall-UFO“, ein unidentifiziertes Flugobjekt bei Melbourne, für Aufsehen (historische Aufnahme). - © oto: Getty Images / Universal Images Group / Universal History Archive

Marc Wittmann: „Man kann nur hoffen, dass sich die Parapsychologie weiter ausbreitet"

Wie nähert man sich paranormalen Phänomenen? Mit rigoroser Anwendung wissenschaftlicher Methoden, sagt der Psychologe Marc Wittmann. Ein Gespräch über Informationen aus der Zukunft, die Kommunikation mit Pflanzen und das neue Interesse an außerirdischer Intelligenz.

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Soziologische Studien zeigen: Rund zwei Drittel der Bevölkerung kennen außergewöhnliche Erfahrungen, die sich parapsychologisch deuten lassen. Dennoch werden diese sogenannten Psi-Phänomene noch an keiner Universität systematisch untersucht. „Wir müssen uns mit dem, was die Mehrheit der Bevölkerung erlebt, beschäftigen“, sagt der Psychologe und Philosoph Marc Wittmann. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am unabhängigen Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg im Breisgau, das derzeit sein 75-Jahr-Jubiläum feiert. Dessen Mission: die interdisziplinäre Erforschung von Anomalien an den Grenzen unseres Wissens.

Gerade bislang unzureichend verstandene Phänomene wie zum Beispiel außersinnliche Wahrnehmungen (Telepathie, Präkognition etc.) könnten uns Aufschluss geben über die großen Fragen der Wissenschaft, meint Wittmann – etwa das Rätsel des Bewusstseins. Die Neugier war geweckt: DIE FURCHE bat ihn zum großen Interview.

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