Eine Palästina-Flagge im Publikum des ESC. - Eine Palästina-Flagge im Publikum des ESC. - © APA / AFP / Fabrice Coffrini

Boykotte, Demos und Ausschlüsse in der Geschichte des Song Contests

Der 70. Eurovision Song Contest wird vom Streit um die Teilnahme Israels und dem Boykott von gleich fünf Ländern überschattet. Unpolitisch war der Wettbewerb aber nie. Ein Rückblick.

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„Der Song Contest als Phänomen ist […] schon interessant. Und in den vergangenen Jahren hat sich dort einiges an gesellschaftlichen Entwicklungen manifestiert.“ Es klingt fast euphemistisch, wie sich Martin Blumenau im FURCHE-Interview 2019 über die politische Relevanz des weltgrößten Musikwettbewerbs äußerte.

Aber der langjährige FM4-Frontmann hatte schon recht, wenn er vor der Gefahr warnte, sich über die kulturelle „Soft Power“, die sich auch im ESC zeige, „in schwärmerischen Sphären zu verlieren“. Blumenau: „Die Musik ist wie alle Künste ein Begleiter gesellschaftlicher Debatten, kann sie voran- und in bestimmte Richtungen treiben, sie fokussieren … Aber wohin sich der gesellschaftliche Mainstream dann tatsächlich wendet, ist davon eher unberührt.“

Lesen Sie hier das Dossier „Der Song Contest zwischen Kultur und Politik“!

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