Multiple Sklerose ist eine neurologische Erkrankung, bei der es zu entzündlichen Veränderungen im Bereich des Rückenmarks und Gehirns kommt. Die Krankheit bricht meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus und betrifft Frauen doppelt so häufig wie Männer. Nach derzeitigem wissenschaftlichem Stand handelt es sich bei der MS um eine Autoimmunerkrankung, das heißt, dass das Immunsystem gegen eigene Körperzellen gerichtet ist. In Österreich sind zwischen 8000 und 9000 Menschen betroffen. Die Erkrankung ist nicht heilbar, verläuft also chronisch, setzt aber die Lebenserwartung nicht herab. (bog)

Weitere Informationen unter: www.msges.at.

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