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Impfpflicht für Lehrerinnen und Lehrer?

DISKURS

Nein zur Impfpflicht für Lehrerinnen und Lehrer

1945 1960 1980 2000 2020

Wenn es das Ziel ist, Psychospiele mit Lehrkräften zu veranstalten, dann zwingt man sie zur Impfung mit Astra Zeneca.

1945 1960 1980 2000 2020

Wenn es das Ziel ist, Psychospiele mit Lehrkräften zu veranstalten, dann zwingt man sie zur Impfung mit Astra Zeneca.

Es ist ein sehr guter und wichtiger Grundsatz einer offenen Gesellschaft, dass sie Druck und Zwang auf Einzelne nur dann anwendet, wenn die Interessen vieler anderer geschützt und gewahrt werden müssen. In diesem Sinn ist Frau Quint von gegenüber voll beizupflichten, Lehrerinnen und Lehrer sollten verpflichtet sein zur Covid-Impfung. Aber die eigentliche Frage, die viele Pädagoginnen und Pädagogen dieser Tage zu recht stellen ist: Muss es denn mit Astra Zeneca sein? Ein Impfstoff, der wie kein anderer verschrieen ist und dessen Bestellung die EU beendet hat. Sie hat das zwar nicht aus Gesundheitserwägungen getan, die Fakten sprechen alle für Astra Zenecas Unbedenklichkeit und Nutzen. Aber der Ruf ist in der Öffentlichkeit bereits derart ramponiert, dass es niemandem zumutbar ist, diesen Impfstoff zu erhalten, denn er löst bei vielen offenbar Ängste aus.

Wenn es also das Ziel ist, Psychospiele mit Lehrkräften zu veranstalten, dann zwingt man sie zur Impfung mit Astra Zeneca. Wenn man derartige Tollereien vermeiden will, dann sollen jene, die Astra Zeneca nicht wollen, den Impfstoff von Pfizer oder Moderna erhalten. Die überschüssigen Dosen an Astra Zeneca können unter jenen Menschen verteilt werden, die sich davor nicht ängstigen und seit Monaten auf die Impfung warten, etwa in Wien. Jenen Lehrerinnen und Lehrern aber, die die Impfung ganz verweigern, muss der Dienstgeber wohl mit Bestimmtheit näher bringen, dass Schülerinnen und Schüler Gesundheitsrechte haben, die über Bildungspflichten stehen. Dass sie deshalb am Unterricht eines Impfverweigerers nicht teilnehmen müssen. Wodurch die Tätigkeit dieser Lehrperson obsolet wird und eine Lösung des Dienstverhältnisses angebracht ist, Pragmatisierung hin oder her.

Es ist ein sehr guter und wichtiger Grundsatz einer offenen Gesellschaft, dass sie Druck und Zwang auf Einzelne nur dann anwendet, wenn die Interessen vieler anderer geschützt und gewahrt werden müssen. In diesem Sinn ist Frau Quint von gegenüber voll beizupflichten, Lehrerinnen und Lehrer sollten verpflichtet sein zur Covid-Impfung. Aber die eigentliche Frage, die viele Pädagoginnen und Pädagogen dieser Tage zu recht stellen ist: Muss es denn mit Astra Zeneca sein? Ein Impfstoff, der wie kein anderer verschrieen ist und dessen Bestellung die EU beendet hat. Sie hat das zwar nicht aus Gesundheitserwägungen getan, die Fakten sprechen alle für Astra Zenecas Unbedenklichkeit und Nutzen. Aber der Ruf ist in der Öffentlichkeit bereits derart ramponiert, dass es niemandem zumutbar ist, diesen Impfstoff zu erhalten, denn er löst bei vielen offenbar Ängste aus.

Wenn es also das Ziel ist, Psychospiele mit Lehrkräften zu veranstalten, dann zwingt man sie zur Impfung mit Astra Zeneca. Wenn man derartige Tollereien vermeiden will, dann sollen jene, die Astra Zeneca nicht wollen, den Impfstoff von Pfizer oder Moderna erhalten. Die überschüssigen Dosen an Astra Zeneca können unter jenen Menschen verteilt werden, die sich davor nicht ängstigen und seit Monaten auf die Impfung warten, etwa in Wien. Jenen Lehrerinnen und Lehrern aber, die die Impfung ganz verweigern, muss der Dienstgeber wohl mit Bestimmtheit näher bringen, dass Schülerinnen und Schüler Gesundheitsrechte haben, die über Bildungspflichten stehen. Dass sie deshalb am Unterricht eines Impfverweigerers nicht teilnehmen müssen. Wodurch die Tätigkeit dieser Lehrperson obsolet wird und eine Lösung des Dienstverhältnisses angebracht ist, Pragmatisierung hin oder her.

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