Vatikan - © Foto: Vatikan

Zum Tod von Hans Küng

Hans Küng, der große, streitbare Theologe, ist tot. Sein "Fall" hat die Kirche so erschüttert wie kaum ein anderer. Auch in der FURCHE war er oftmals Thema - und kam auch selbst zu Wort. Etwa im Jänner 2001. Was er als erstes tun würde, wenn er Papst wäre? "Ich werde nicht Papst. Doch wer immer es wird, sollte als erstes ein neues Konzil einberufen", meinte er. Und was das größte Lob an ihn wäre? "Dass es mir um die Sache geht und nicht um meine Person."

Religion

Hans Küng: Gottes Übersetzer in diese Welt

Hans Küng - © Foto:  picturedesk.com / Keystone / Roger Doelly

Er war weit mehr als ein „Kirchenrebell“. Als Theologe, aber auch als Vorreiter des interreligiösen Dialogs und einer ethischen Weltpolitik hinterlässt er viel. Seine – erst im Herbst 2020 abgeschlossene – Werkausgabe umfasst 24 Bände. Nun ist Hans Küng 93-jährig verstorben.

Otto Friedrich

07. April 2021

Religion

Hans Küng im Gespräch: "Dieser Papst redet mit Haider, nicht mit Küng"

Hans Küng - © Fotograf: Bernd Weißbrod dpa/lsw

Die Reihe Abtrünniger ist lang: Pierre Teilhard de Chardin, Leonardo Boff, Eugen Drewermann - sie alle standen und stehen im Konflikt mit Rom. Einer von ihnen hat mit seinem "Fall" für besondere Emotionen gesorgt und tut es auch im FURCHE-Gespräch: der Tübinger Theologe Hans Küng.

Doris Helmberger

04. Jänner 2001

Religion

Hans Küng: Ein Kontrapunkt der Hoffnung

Hans Küng - © wikimedia

Anläßlich seines 70. Geburtstages sprach die FURCHE mit Hans Küng über sein Projekt, die Religionen der Welt zu gemeinsamer Perspektive zu ermuntern.

Gerhard Ruis

19. März 1998