Metaverse: Künstliche Paradiese

Moderne Magie hat einen Namen: „Metaverse“. Das könnten sich jene denken, die der neuen Kampagne von Facebook, jüngst in „Meta“ umbenannt, folgen. Im Werbespot sieht man Jugendliche im Museum. Sie richten ihre Smartphones auf ein Gemälde, um darin einzutauchen. Plötzlich wird der gemalte Dschungel lebendig, das virtuelle Abenteuer beginnt. Es gibt fantastische Begegnungen; sprechende Tiger und tanzende Affen ziehen die Aufmerksamkeit in den Bann. „Metaverse“ heißt das neue Internet, das der Konzern von Mark Zuckerberg erschaffen will. Schon 1984 ließ der heutige Facebook-Chef mit einem epochalen Satz aufhorchen: „Einst lebten wir auf dem Land, dann in Städten und von jetzt an im Netz.“ Heute spricht er vom „verkörperten Internet“ mit lebensechten Interaktionen. Den Beschränkungen des Alltags zu entfliehen, ist ein uralter menschlicher Impuls. Nun soll dieser Wunsch mittels Virtueller Realität (VR) in bislang unvorstellbarem Ausmaß verwirklicht werden.

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