Hirscher - © Foto: APA/ Helmut Fohringer
Porträtiert

Der Gewinner unter den Gewinnern

1945 1960 1980 2000 2020
1945 1960 1980 2000 2020

Wie fühlt es sich an, wenn man mit nur 30 Jahren auf einem der prominentesten Plätze der österreichischen Sportgeschichte gelandet ist? Diese Frage kann dieser Tage nur einer beantworten: Ski-Superstar Marcel Hirscher. So abgedroschen die Geschichtsphrase klingt, so passend ist sie, wenn man sich Hirschers Karriere ansieht. Als DoppelOlympiasieger und achtfacher Weltcup-Gesamtsieger gehört er längst zu den erfolgreichsten Skirennläufern aller Zeiten. Nun soll mit der Bilderbuchkarriere Schluss sein. Hirscher wolle, so munkelt man, seinen Rücktritt vom Skisport bekannt geben. Wie es für ihn weitergeht, war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Dem gebürtigen Halleiner brachten seine Eltern, beide Skilehrer, das Skifahren bei. Seit Hirschers Kindheit und dem Beginn seiner SkirennläuferKarriere ist Vater Ferdinand bei jedem Training und jeder Abfahrt mit dabei.

Schließlich sei das Team im Hintergrund immer die wichtigste Grundlage, wird Marcel Hirscher nie müde zu betonen. Der unaufgeregte, zurückhaltende Hirscher wirkt mitunter wie jemand, dem sein überbordender Erfolg selbst fast schon unheimlich ist. Kein Wunder, dass Hirscher nun über einen Neuanfang nachdenkt, nach dem Motto „Gehen, wenn es am schönsten ist“. Egal, wofür er sich als nächstes entscheidet: Es ist nicht gerade ausgeschlossen, dass er weiterhin erfolgreich bleibt. Denn der Profisportler ist ein disziplinierter Perfektionist. Schon zu seiner Schulzeit waren Anzeichen des Eifers zu spüren. Hirscher schloss die Skihotelfachschule in Bad Gastein im Jahr 2007 als „bester Absolvent“ ab. Zu dieser Zeit hatte er im Skisport in seiner Altersklasse einige Slaloms gewonnen und war dreifacher österreichischer Schülermeister. Dass er für Österreich angetreten ist, war aber nicht selbstverständlich.

Hirschers Mutter ist Niederländerin. Aufgrund der besseren Förderungen entschied sich der junge Hirscher jedoch für die Mitgliedschaft beim Österreichischen Skiverband. Dass „Blau und Rot“ nicht das Wichtigste ist, hatte Hirscher erst kürzlich bei einem Medientermin gesagt und damit auf die Farben der Slalom-Torstangen angespielt. Gezeigt habe ihm das die Geburt seines Sohnes im vergangenen Jahr. Hirscher hat für den Skisport alles gegeben. Der Rücktritt sei ihm mehr als gegönnt.

Wie fühlt es sich an, wenn man mit nur 30 Jahren auf einem der prominentesten Plätze der österreichischen Sportgeschichte gelandet ist? Diese Frage kann dieser Tage nur einer beantworten: Ski-Superstar Marcel Hirscher. So abgedroschen die Geschichtsphrase klingt, so passend ist sie, wenn man sich Hirschers Karriere ansieht. Als DoppelOlympiasieger und achtfacher Weltcup-Gesamtsieger gehört er längst zu den erfolgreichsten Skirennläufern aller Zeiten. Nun soll mit der Bilderbuchkarriere Schluss sein. Hirscher wolle, so munkelt man, seinen Rücktritt vom Skisport bekannt geben. Wie es für ihn weitergeht, war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Dem gebürtigen Halleiner brachten seine Eltern, beide Skilehrer, das Skifahren bei. Seit Hirschers Kindheit und dem Beginn seiner SkirennläuferKarriere ist Vater Ferdinand bei jedem Training und jeder Abfahrt mit dabei.

Schließlich sei das Team im Hintergrund immer die wichtigste Grundlage, wird Marcel Hirscher nie müde zu betonen. Der unaufgeregte, zurückhaltende Hirscher wirkt mitunter wie jemand, dem sein überbordender Erfolg selbst fast schon unheimlich ist. Kein Wunder, dass Hirscher nun über einen Neuanfang nachdenkt, nach dem Motto „Gehen, wenn es am schönsten ist“. Egal, wofür er sich als nächstes entscheidet: Es ist nicht gerade ausgeschlossen, dass er weiterhin erfolgreich bleibt. Denn der Profisportler ist ein disziplinierter Perfektionist. Schon zu seiner Schulzeit waren Anzeichen des Eifers zu spüren. Hirscher schloss die Skihotelfachschule in Bad Gastein im Jahr 2007 als „bester Absolvent“ ab. Zu dieser Zeit hatte er im Skisport in seiner Altersklasse einige Slaloms gewonnen und war dreifacher österreichischer Schülermeister. Dass er für Österreich angetreten ist, war aber nicht selbstverständlich.

Hirschers Mutter ist Niederländerin. Aufgrund der besseren Förderungen entschied sich der junge Hirscher jedoch für die Mitgliedschaft beim Österreichischen Skiverband. Dass „Blau und Rot“ nicht das Wichtigste ist, hatte Hirscher erst kürzlich bei einem Medientermin gesagt und damit auf die Farben der Slalom-Torstangen angespielt. Gezeigt habe ihm das die Geburt seines Sohnes im vergangenen Jahr. Hirscher hat für den Skisport alles gegeben. Der Rücktritt sei ihm mehr als gegönnt.